Was sagt Gottes Wort über Geißelbefreiung?
Die israelische Regierung und das IDF-Kommando stehen seit dem 7. Oktober 2023 vor einem beispiellosen, grausamen Dilemma, mit dem noch keine Regierung im Staat Israel konfrontiert war.
Entweder zieht Israel in einen totalen Krieg gegen die Hamas, um sie endgültig zu zerstören und die Realität im Süden Israels grundlegend zu verändern – und riskieren dabei das Leben der israelischen Geißeln, die in den Händen dieser Hamas-Monster gefangen sind. Geißeln, die ohne Zögern als menschliche Schutzschilde missbraucht oder – ohne mit der Wimper zu zucken – ermordet werden könnten.
Während die einzige Alternative wäre, Israel entscheidet sich für einen Deal zur Freilassung, der den Krieg sofort beenden würde – doch zu welchem Preis? Die Hamas bleibt Herrscherin des Gazastreifens, und Hunderte mörderische Terroristen würden freikommen – dieselben, die schon einmal freigelassen wurden und später das Massaker am 7. Oktober begangen haben! Auf diese Weise hätte Israel kapituliert und den Krieg verloren.
Verteidigungsminister Israel Katz, Premierminister Benjamin Netanjahu und IDF-Chef Eyal Zamir
Beispiele in der Bibel für Befreiung von Gefangenen
Die Bibel gibt tatsächlich drei klare Antworten auf dieses Dilemma, wie das Volk Israel seine Gefangenen befreite.
Abraham befreit Lot
Das erste Beispiel begegnet uns bei Abraham, dem Vater des Volkes. Er erfährt, „dass sein Neffe gefangen genommen wurde“. Ohne Zögern greift er zur Tat. Die Schrift berichtet: „Und er waffnete seine Knechte, dreihundertachtzehn, in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nach bis Dan.“ (1. Mose 14,15) Mit dieser kleinen Schar verfolgt er die Feinde unermüdlich durch die Nacht. Doch er begnügt sich nicht mit der Verfolgung: Mit Mut und strategischer Weisheit teilt er seine Männer, fällt plötzlich über die Feinde her, schlägt sie vernichtend und jagt sie bis nach Hoba – im Norden von Damaskus, also im heutigen Libanon. Schon damals arbeiteten Damaskus und Libanon bei der Gefangennahme zusammen, und schon damals stand Israel erbitterten Feinden gegenüber.
Doch Abraham zeigt der Welt, wie man in solch einer Lage handelt: nicht durch Verhandlungen, nicht durch diplomatische Winkelzüge, nicht durch Deals oder Gefangenenaustausch – sondern durch Entschlossenheit, durch Glauben und durch den Krieg.
Der Krieg gegen den König von Arad
Das nächste Beispiel ereignet sich in der Wüste, nach vierzig Jahren des Wanderns, nach Amalek. Ein neuer Feind erhebt sich: der kanaanitische König von Arad. Er wagt es, Israel anzugreifen – und verschleppt Gefangene. Wieder steht das Volk vor einer Entscheidung: Duckt es sich in Angst, verhandelt es um seine Söhne und Töchter, oder erhebt es sich im Namen des Herrn?
Die Schrift ist klar: „Und Israel gelobte dem HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dieses Volk wirklich in meine Hand gibst, werde ich ihre Städte vollständig zerstören.“
Hier gelobte nicht ein Einzelner – das ganze Volk als Einheit schwor Gott, für seine Gefangenen in den Krieg zu ziehen. Kein Zaudern, keine Kompromisse – ein heiliger Schwur, sich in den Kampf zu werfen. Und Gott? Er hörte die Stimme Israels. „Und der HERR gab die Kanaaniter in ihre Hand, und sie vollstreckten den Bann an ihnen und an ihren Städten, und man nannte die Gegend Horma.“ (4. Mose 21,3)
Das Urteil war endgültig. Die Städte des Feindes gingen in Flammen auf, und Israel gewann den Sieg – nicht durch Verhandlungen, sondern durch den heiligen Krieg um die Freiheit seiner Gefangenen.
Das dritte Beispiel – David in Ziklag
Noch eindringlicher ist das dritte Beispiel, das uns fast wie ein Spiegel unserer Gegenwart erscheint. Die Amalekiter hatten Ziklag überfallen und verbrannt, die Stadt Davids. Sie verschleppten Männer, Frauen und Kinder. Es war ein Albtraum. Die Schrift beschreibt die Szene mit erschütternder Wucht: „Und David und das Volk, das bei ihm war, erhoben ihre Stimme und weinten, bis sie keine Kraft mehr zum Weinen hatten.“ (1. Sam 30,4)
Und wie in unseren Tagen lag ein Schatten der Bedrängnis auf dem ganzen Volk: Verzweiflung fraß sich in die Herzen, Panik ergriff die Menge, der Mut zerbrach. Stimmen erhoben sich, die zum Aufgeben riefen, andere schrien nach Kapitulation. Ja, es ertönten Drohungen gegen den Anführer selbst, damals gegen König David, heute gegen Netanjahu – ein Bild von innerer Zerrissenheit und auflodernder Rebellion.
Doch David bleibt nicht im Weinen stehen. Er stärkt sich in Gott, er hört auf den Rat des Himmels – und dann handelt er. Mit seinen Männern zieht er bis an den Bach Besor, im Negev, dessen Mündung in den Gaza-Fluss fällt. Dort erhält er entscheidende Geheimdienstinformationen von einem Ägypter! Mit dieser Hilfe stürzt er sich auf die Amalekiter, schlägt sie nieder und „befreite alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David.“ (1. Sam 30,18)
Die Botschaft ist klar und zeitlos: Erlösung der Gefangenen geschieht nicht durch Abkommen oder Waffenstillstände, sondern durch Kampf, Entschlossenheit und Vertrauen auf Gottes Eingreifen.
Die Parallele zu unserer Zeit
So wie Abraham, Israel und David vor die Entscheidung gestellt wurden, stehen wir heute.
Die Hamas gleicht den Amalekitern – mordend, brennend, zerstörend. 1.400 Menschen wurden am 7. Oktober in wenigen Stunden grausam abgeschlachtet. Siedlungen niedergebrannt, Frauen und Kinder missbraucht und verschleppt. Heute befinden sich noch 48 Geißeln in ihrer Gewalt unter schlimmsten Bedingungen. Die Hamas lehnt alle Angebote Israels ab – genauso wie Pharao in Ägypten die Forderung „Lass mein Volk ziehen“ immer wieder verweigerte. Denn über 70% der Gazaner gehören entweder Hamas-, Islamischen Dschihad oder einer anderen Terrororganisation an, laut den Aussagen von festgenommene Terroristen.
Geißelbefreiung: Das grausame Dilemma von heute
Die israelische Führung steht damit vor einer Entscheidung von unvergleichlicher Härte:
- Mit grausamen Terroristen zu verhandeln bedeutet nichts anderes, als aufzugeben: den Krieg zu verlieren, die Hamas an der Macht zu lassen, Tausende brutale Mörder freizulassen – und damit den nächsten 7. Oktober vorzubereiten.
- Ein Krieg bedeutet, das Leben der Geißeln aufs Spiel zu setzen und weitere gefallene Soldaten zu beklagen – zusätzlich zu den bereits 900. Er würde auch noch mehr weltlichen Hass auf Israel hervorrufen. Und doch könnte es gerade durch den Krieg möglich sein, die Geißeln zu befreien.
Die Bibel zeigt uns: In den dunkelsten Stunden ging der Weg nicht über Deals, sondern über Mut, Glauben und Kampf. Sogar Paulus schreibt:
„Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen„ (Hebräer 11,33–34).
Vielleicht ist es gerade ein umfassender Krieg, durch den die Geißeln befreit werden – so wie schon in biblischen Zeiten. Doch eines steht fest: ‚Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht‘ (Psalm 121,4). Israel wird weiter in der Erfüllung der Prophetien voranschreiten, und die Wiederherstellung des Landes geschieht in großen Schritten – mitten im Angesicht seiner Feinde bereitet Gott seinem Volk einen Tisch. Darum: Kommt selbst nach Israel und überzeugt euch mit eigenen Augen vom Wunder, das hier geschieht!
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