Was sagt Gottes Wort über Geißelbefreiung?

Was sagt Gottes Wort über Geißelbefreiung?

Die israelische Regierung und das IDF-Kommando stehen seit dem 7. Oktober 2023 vor einem beispiellosen, grausamen Dilemma, mit dem noch keine Regierung im Staat Israel konfrontiert war.

Entweder zieht Israel in einen totalen Krieg gegen die Hamas, um sie endgültig zu zerstören und die Realität im Süden Israels grundlegend zu verändern – und riskieren dabei das Leben der israelischen Geißeln, die in den Händen dieser Hamas-Monster gefangen sind. Geißeln, die ohne Zögern als menschliche Schutzschilde missbraucht oder – ohne mit der Wimper zu zucken – ermordet werden könnten.

Während die einzige Alternative wäre, Israel entscheidet sich für einen Deal zur Freilassung, der den Krieg sofort beenden würde – doch zu welchem Preis? Die Hamas bleibt Herrscherin des Gazastreifens, und Hunderte mörderische Terroristen würden freikommen – dieselben, die schon einmal freigelassen wurden und später das Massaker am 7. Oktober begangen haben! Auf diese Weise hätte Israel kapituliert und den Krieg verloren.

Sie entscheiden über Geißelbefreiung: Verteidigungsminister Israel Katz, Premierminister Benjamin Netanjahu und IDF-Chef Eyal Zamir

Verteidigungsminister Israel Katz, Premierminister Benjamin Netanjahu und IDF-Chef Eyal Zamir

Beispiele in der Bibel für Befreiung von Gefangenen

Die Bibel gibt tatsächlich drei klare Antworten auf dieses Dilemma, wie das Volk Israel seine Gefangenen befreite.

Abraham befreit Lot

Das erste Beispiel begegnet uns bei Abraham, dem Vater des Volkes. Er erfährt, „dass sein Neffe gefangen genommen wurde“. Ohne Zögern greift er zur Tat. Die Schrift berichtet: „Und er waffnete seine Knechte, dreihundertachtzehn, in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nach bis Dan.“ (1. Mose 14,15) Mit dieser kleinen Schar verfolgt er die Feinde unermüdlich durch die Nacht. Doch er begnügt sich nicht mit der Verfolgung: Mit Mut und strategischer Weisheit teilt er seine Männer, fällt plötzlich über die Feinde her, schlägt sie vernichtend und jagt sie bis nach Hoba – im Norden von Damaskus, also im heutigen Libanon. Schon damals arbeiteten Damaskus und Libanon bei der Gefangennahme zusammen, und schon damals stand Israel erbitterten Feinden gegenüber.
Doch Abraham zeigt der Welt, wie man in solch einer Lage handelt: nicht durch Verhandlungen, nicht durch diplomatische Winkelzüge, nicht durch Deals oder Gefangenenaustausch – sondern durch Entschlossenheit, durch Glauben und durch den Krieg.

 

Der Krieg gegen den König von Arad

Das nächste Beispiel ereignet sich in der Wüste, nach vierzig Jahren des Wanderns, nach Amalek. Ein neuer Feind erhebt sich: der kanaanitische König von Arad. Er wagt es, Israel anzugreifen – und verschleppt Gefangene. Wieder steht das Volk vor einer Entscheidung: Duckt es sich in Angst, verhandelt es um seine Söhne und Töchter, oder erhebt es sich im Namen des Herrn?

Die Schrift ist klar: „Und Israel gelobte dem HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dieses Volk wirklich in meine Hand gibst, werde ich ihre Städte vollständig zerstören.“
Hier gelobte nicht ein Einzelner – das ganze Volk als Einheit schwor Gott, für seine Gefangenen in den Krieg zu ziehen. Kein Zaudern, keine Kompromisse – ein heiliger Schwur, sich in den Kampf zu werfen. Und Gott? Er hörte die Stimme Israels. „Und der HERR gab die Kanaaniter in ihre Hand, und sie vollstreckten den Bann an ihnen und an ihren Städten, und man nannte die Gegend Horma.“ (4. Mose 21,3)
Das Urteil war endgültig. Die Städte des Feindes gingen in Flammen auf, und Israel gewann den Sieg – nicht durch Verhandlungen, sondern durch den heiligen Krieg um die Freiheit seiner Gefangenen.

 

Das dritte Beispiel – David in Ziklag

Noch eindringlicher ist das dritte Beispiel, das uns fast wie ein Spiegel unserer Gegenwart erscheint. Die Amalekiter hatten Ziklag überfallen und verbrannt, die Stadt Davids. Sie verschleppten Männer, Frauen und Kinder. Es war ein Albtraum. Die Schrift beschreibt die Szene mit erschütternder Wucht: „Und David und das Volk, das bei ihm war, erhoben ihre Stimme und weinten, bis sie keine Kraft mehr zum Weinen hatten.“ (1. Sam 30,4)

 

Und wie in unseren Tagen lag ein Schatten der Bedrängnis auf dem ganzen Volk: Verzweiflung fraß sich in die Herzen, Panik ergriff die Menge, der Mut zerbrach. Stimmen erhoben sich, die zum Aufgeben riefen, andere schrien nach Kapitulation. Ja, es ertönten Drohungen gegen den Anführer selbst, damals gegen König David, heute gegen Netanjahu – ein Bild von innerer Zerrissenheit und auflodernder Rebellion.

Doch David bleibt nicht im Weinen stehen. Er stärkt sich in Gott, er hört auf den Rat des Himmels – und dann handelt er. Mit seinen Männern zieht er bis an den Bach Besor, im Negev, dessen Mündung in den Gaza-Fluss fällt. Dort erhält er entscheidende Geheimdienstinformationen von einem Ägypter! Mit dieser Hilfe stürzt er sich auf die Amalekiter, schlägt sie nieder und „befreite alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David.“ (1. Sam 30,18)

Die Botschaft ist klar und zeitlos: Erlösung der Gefangenen geschieht nicht durch Abkommen oder Waffenstillstände, sondern durch Kampf, Entschlossenheit und Vertrauen auf Gottes Eingreifen.

 

 

Die Parallele zu unserer Zeit

So wie Abraham, Israel und David vor die Entscheidung gestellt wurden, stehen wir heute.
Die Hamas gleicht den Amalekitern – mordend, brennend, zerstörend. 1.400 Menschen wurden am 7. Oktober in wenigen Stunden grausam abgeschlachtet. Siedlungen niedergebrannt, Frauen und Kinder missbraucht und verschleppt. Heute befinden sich noch 48 Geißeln in ihrer Gewalt unter schlimmsten Bedingungen. Die Hamas lehnt alle Angebote Israels ab – genauso wie Pharao in Ägypten die Forderung „Lass mein Volk ziehen“ immer wieder verweigerte. Denn über 70% der Gazaner gehören entweder Hamas-, Islamischen Dschihad oder einer anderen Terrororganisation an, laut den Aussagen von festgenommene Terroristen.

 

 

Geißelbefreiung: Das grausame Dilemma von heute

Die israelische Führung steht damit vor einer Entscheidung von unvergleichlicher Härte:

  • Mit grausamen Terroristen zu verhandeln bedeutet nichts anderes, als aufzugeben: den Krieg zu verlieren, die Hamas an der Macht zu lassen, Tausende brutale Mörder freizulassen – und damit den nächsten 7. Oktober vorzubereiten.
  • Ein Krieg bedeutet, das Leben der Geißeln aufs Spiel zu setzen und weitere gefallene Soldaten zu beklagen – zusätzlich zu den bereits 900. Er würde auch noch mehr weltlichen Hass auf Israel hervorrufen. Und doch könnte es gerade durch den Krieg möglich sein, die Geißeln zu befreien.

Die Bibel zeigt uns: In den dunkelsten Stunden ging der Weg nicht über Deals, sondern über Mut, Glauben und Kampf. Sogar Paulus schreibt:

„Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen„ (Hebräer 11,33–34).

Vielleicht ist es gerade ein umfassender Krieg, durch den die Geißeln befreit werden – so wie schon in biblischen Zeiten. Doch eines steht fest: ‚Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht‘ (Psalm 121,4). Israel wird weiter in der Erfüllung der Prophetien voranschreiten, und die Wiederherstellung des Landes geschieht in großen Schritten – mitten im Angesicht seiner Feinde bereitet Gott seinem Volk einen Tisch. Darum: Kommt selbst nach Israel und überzeugt euch mit eigenen Augen vom Wunder, das hier geschieht!

Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative: Der in vielen Zeitungen gezeigte Mohammed hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun

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Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative

Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative

Desinformation, Antisemitismus und der weltweite Angriff auf Israel – ein Weckruf für Gesellschaft und Kirche

Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich das mediale Klima gegenüber dem jüdischen Staat drastisch gewandelt. Manipulierte Bilder und irreführende Berichte prägen die öffentliche Wahrnehmung. Ein Beispiel: Das Foto eines Kindes mit Zerebralparese wurde missbraucht, um eine angebliche Hungersnot in Gaza zu bebildern – ohne Rücksicht auf Fakten oder Menschenwürde. Es diente allein der Anklage gegen Israel. Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative.

Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative: Der in vielen Zeitungen gezeigte Mohammed hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun
Fotos von Mohammed al-Matouq wurden auf den Titelseiten von Zeitungen auf der ganzen Welt abgedruckt. (The New York Times / Daily Express)

Die wahre Geschichte hinter diesem Bild ist: Mohammed ist medizinisch gefährdet und wird momentan in einem Krankenhaus in Spanien behandelt und hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun.

 

Die Lüge als Waffe gegen das Volk Gottes

Die wahre Geschichte hinter diesem Bild ist: Mohammed ist medizinisch gefährdet und wird momentan in einem Krankenhaus in Spanien behandelt, er hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun. Seit jeher ist die Lüge ein zentrales Instrument, um Hass und Gewalt gegen das jüdische Volk zu schüren. Jesus nennt den Teufel „Vater aller Lügen“ (Joh. 8,44) – und seine Täuschungen zielen heute wie damals auf das Volk Gottes. Während es früher gefälschte Dokumente wie die Protokolle der Weisen von Zion waren, die antisemitische Verschwörungsnarrative verbreiteten, sind es heute Fake News in sozialen Medien, die massenhaft und ungefiltert veröffentlicht werden, um dadurch die Judenverfolgung wieder zu legitimierten.

Aktuell wird Israel fälschlicherweise des Völkermords an den Palästinensern beschuldigt – ein schwerwiegender Vorwurf, der durch Tatsachen nicht gedeckt ist. Denn selbst während der anhaltenden Auseinandersetzung mit der Terrororganisation Hamas hat Israel mehr als ausreichend Hilfsgüter in den Gazastreifen geliefert, wie keine andere Nation in der ganzen Weltgeschichte. Dennoch wird das Narrativ der „israelischen Grausamkeit“ gezielt verbreitet – eine moderne Form der alten Lüge, die einst zur Verfolgung von Juden in Europa führte.

Ein Palästinenser aus Gaza (links) schreit „Wir wollen Brot, wir wollen Fleisch!“, während der von der Hamas festgehaltene israelische Geisel Evyatar David (rechts) verhungert. Auf diesem Bild ist die Wahrheit deutlich zu sehen, wer wirklich wen verhungern lässt. (Bild: Familie v. Evyatar David)

Diese gezielte Desinformation beeinflusst die weltweite Meinung massiv. Der Vorwurf des „Völkermords an den Palästinensern“ wird trotz fehlender Beweise politisch instrumentalisiert. Währenddessen wächst der Antisemitismus weltweit in alarmierendem Ausmaß. Jüdische Bürger und israelische Touristen sehen sich mit Gewalt, Ausgrenzung und offener Feindseligkeit konfrontiert: Angriffe auf offener Straße, Ausschlüsse an Universitäten, Hass in sozialen Netzwerken. In den USA wurde ein Zahnarzt wegen seiner Herkunft ermordet, in Frankreich ein zwölfjähriges jüdisches Mädchen vergewaltigt.

 

Ein Jahr voller Hass – und das Schweigen der Gesellschaft

2024 markiert einen historischen Tiefpunkt: Antisemitische Vorfälle nahmen im Vergleich zu 2022 um 340 % zu, im Vergleich zu 2023 um weitere 100 %. Das geschieht ausgerechnet während eines der moralisch am stärksten begründeten Verteidigungskriege – doch Israel verliert zunehmend den Rückhalt westlicher Gesellschaften. Das hat Jesus schon vorausgesagt: „ihr werdet gehaßt sein von allen Nationen um meines Namens willen“ (Matt. 24,9) und „Jerusalem wird zum Laststein für alle Völker“ (Sach. 12).

 

Besonders schmerzhaft: Das Schweigen christlicher Gemeinden. Während Terrororganisationen offen verherrlicht werden, bleiben viele Kirchen stumm. Solidarische Gemeinden mit Israel werden immer seltener – teils aus Angst, teils aus ideologischer Verblendung.

 

Ein kultureller Scheideweg

Hierbei geht es lange nicht mehr um Netanjahus Regierung, um eine Zweistaaten-Lösung oder die Siedlungspolitik. Das sind alles nur Vorwände. Der seit dem 7. Oktober 2023 andauernde Krieg mit Gaza stellt einen fundamentalen Konflikt dar, der das Ringen zwischen Zivilisation und Barbarei verkörpert und die Grundlagen unserer Kultur infrage stellt. Doch gerade inmitten dieser existenziellen Bedrohung eröffnet sich für das Volk Israel in Zion die historische Chance, den Weg vom bloßen Überleben hin zur Erfüllung seiner prophetischen Bestimmung zu beschreiten – und zunehmend tut es genau das.

 

Ihr gemeinsames Ziel verrät, weshalb der Progressivismus sich dem Islam im Kampf gegen Israel und das Judentum angeschlossen hat. Progressivismus und Islam sind zwei Ideologien, deren Ziel die Auflösung der Zivilisation ist – Progressivismus durch die Beseitigung der Identität und Islam durch die Beseitigung der Freiheit.

An den großen Universitäten des Westens bündeln die beiden Ideologien bereits ihre Kräfte und wenden sich gemeinsam gegen Israel und gegen die Juden.

Der Progressivismus hat Gott aus dem Zentrum der Gesellschaft gerückt und setzte stattdessen den Menschen und seine Imagination an seine Stelle, während der Islam versucht die Bibel durch einen barbarischen Weg zu ersetzten.

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Ohne den lebendigen Glauben an den Gott Israels, der der Ursprung aller Wahrheit, Identität und Ordnung ist, ohne die aus Seinem Wort hervorgehende Werteskala und eine für alle geltende göttliche Ordnung, durch die echte Freiheit erst möglich wird, verliert jede Zivilisation ihre geistliche Mitte – und verfällt unweigerlich dem moralischen und kulturellen Zerfall.

Der komplexe und schmerzhafte Prozess, den die israelische Gesellschaft derzeit durchläuft, führt sie in ihre biblische Identität und damit auch ihre Freiheit zurück – und letztlich seiner universellen Bestimmung zurück.

Ein Drittel der säkularen Bevölkerung hat seit dem 7. Oktober den Weg zurück zum Glauben an Gott gefunden.

 

Ein Moment der Gnade – und sein schnelles Ende

Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober schien die Welt kurz innezuhalten. Die Gräueltaten – verbrannte Familien, vergewaltigte Frauen, ermordete Kinder – erschütterten viele. Doch dieser Moment verging rasch. Trotz aller Bemühungen Israels, die Wahrheit sichtbar zu machen, kippte die öffentliche Meinung. Die Unterstützung für Hamas wuchs. Immer mehr Staaten erkennen einen „palästinensischen Staat“ an und geben damit dem Terror einen Preis.

 

Der Gaza-Krieg löste eine weitreichende globale Reaktion aus. Die progressive Ideologie, die den Westen in den Untergang treibt und ihn vor der muslimischen Einwanderung kapitulieren läßt, hat sich nun in eine aktive und gewalttätige Kollaboration mit dem Islam gegen Israel und das Judentum verwandelt.

Von hier zur nächsten prophetischen Erfüllung, wo „alle Nationen der Erde sich gegen Jerusalem versammeln werden“ ist nur noch ein Katzensprung.

 

Fazit

Die vielen Kriege und Erdbeben unserer Zeit sind deutliche Zeichen für die bevorstehende Wiederkunft Jesu. Doch während das Volk Israel gleichzeitig und zunehmend zu seiner biblischen Identität und prophetischen Bestimmung zurückfindet, mehren sich auch die Stimmen und Kräfte, die darauf abzielen Israel zu dämonisieren, um Israels Existenz und somit Gottes Heilsplan zu bedrohen. „Seht zu, daß euch niemand irreführe! (Matt. 24,4)

 

Die Geschichte hat gezeigt, was passiert, wenn die Welt schweigt. Die Propheten haben vorausgesagt was den Nationen passieren wird, wenn sie „den Laststein Jerusalem wegheben wollen, sie werden sich daran wund reißen“. *(Sach. 12)

 

Mein Aufruf an alle Pastoren und Gemeindeleiter:

„Es geht um Wahrheit, um Werte, um Verantwortung um um Licht und Finsternis. Jetzt ist die Zeit, klar Stellung zu beziehen: Gegen Antisemitismus. Für die Wahrheit. Für Israel!“

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Die Welt sieht zu und will es nicht zugeben

Die Welt sieht zu und will es nicht zugeben

Es gibt etwas an Israel, was den Menschen Unbehagen bereitet, doch es ist nicht das, was sie behaupten. Sie verweisen auf Politik, Siedlungen, Grenzen und Kriege.

Doch kratzt man unter der Empörung, findet man etwas Tieferes. Ein Unbehagen nicht darüber, was Israel tut, sondern darüber, was Israel ist.

Nur, die Welt will es nicht zugeben.

Ein israelischer Satellit im Weltall: Ein Beitrag Israels für die Welt
Israel gehört zu den wenigen Nationen weltweit, die erfolgreich eigene Satelliten ins All entsenden und betreiben.
Israel, eine so kleine Nation sollte nicht so stark sein. Punkt. Israel hat kein Öl. Keine besonderen natürlichen Ressourcen. Ein Land, das so klein wie Hessen ist und eine Bevölkerung hat, die höchstens der der Schweiz entspricht. Sie sind von Feinden umgeben. Gehasst in den Vereinten Nationen. Zielscheibe des Terrors. Verurteilt von Prominenten. Boykottiert, verleumdet und angegriffen. Und trotzdem gedeihen sie, als gäbe es kein Morgen. Im Militär. In der Medizin. In der Sicherheit. In der Technologie. In der Landwirtschaft. Im Geheimdienst. In der Moral. In ihrem schier unbeugsamen Willen. Sie verwandeln Wüste in Ackerland. Sie machen Wasser aus Luft. Sie bauen Satteliten und schicken sie in den Weltall. Sie fangen Raketen mitten in der Luft ab. Sie retten Geiseln direkt vor den Augen der schlimmsten Regime der Welt. Sie überleben Kriege, die sie eigentlich auslöschen sollten, und gewinnen. Die Welt sieht zu und kann es nicht begreifen. Also tut sie, was Menschen tun, wenn sie Zeuge einer Macht werden, die sie nicht verstehen. Die Welt vermutet, es müsse Betrug sein. Es muss amerikanische Hilfe sein. Es muss ausländische Lobbyarbeit sein. Es muss Unterdrückung sein. Es muss Diebstahl sein. Es muss ein dunkler Trick gewesen sein, der den Juden diese Macht verschafft hat. Es muss Erpressung sein. Denn Gott bewahre, es sei etwas anderes. Gott bewahre, es sei real. Gott bewahre, es sei verdient. Oder schlimmer noch, vorherbestimmt. Das jüdische Volk sollte schon vor langer, langer Zeit verschwinden. So sollte die Geschichte der verbannten, versklavten, verhassten Minderheiten enden. Doch die Juden verschwanden nicht. Sie kamen tatsächlich nach Hause, bauten ihr Land wieder auf, belebten ihre Sprache neu und erweckten ihre Toten wieder zum Leben – in Erinnerung, Identität und Stärke. Das ist nicht normal. Es ist nicht politisch. Es ist biblisch. Es gibt keinen Cheatcode (Schummelcode), der erklärt, wie eine Gruppe von Menschen nach 2000 Jahren in ihre Heimat zurückkehrt. Es gibt keinen rationalen Weg von Gaskammern zu globalem Einfluss. Es gibt keinen historischen Präzedenzfall dafür, die Babylonier, die Römer, die Kreuzfahrer, die Inquisition, die Progrome und den Holocaust zu überleben und trotzdem am Montag in Tel Aviv zur Arbeit zu erscheinen. Und während der Kriegszeiten steigen die Aktienmärkte und die Immobilienpreise in den vom Krieg betroffenen Städten. Israel ergibt keinen Sinn Es sei denn, man glaubt an etwas jenseits der Mathematik. Das ist es, was die Welt verrückt macht. Denn wenn Israel real ist, wenn diese unwahrscheinliche, uralte, verhasste Nation irgendwie immer noch auserwählt, beschützt und gedeihend ist, dann ist Gott vielleicht doch kein Mythos. Vielleicht ist er noch immer Teil der Geschichte. Vielleicht ist die Geschichte kein Zufall. Vielleicht hat das Böse nicht das letzte Wort. Vielleicht sind die Juden nicht nur ein Volk … sondern ein Zeugnis. Das können sie nicht ertragen. Denn sobald man erkennt, dass Israels Überleben nicht nur beeindruckend, sondern geradezu göttlich ist, ändert sich alles. Der eigene moralische Kompass muss neu ausgerichtet werden. Die eigenen Vorstellungen von Geschichte, Macht und Gerechtigkeit brechen zusammen. Man erkennt, dass man nicht das Ende eines Imperiums erlebt. Man ist Zeuge des Beginns von etwas Ewigem. Also leugnen sie es. Sie verleumden es. Und wüten dagegen. Weil es einfacher ist, ein Wunder als „Betrug“ zu bezeichnen, als sich der Möglichkeit zu stellen, dass Gott seine Versprechen und Verheißungen hält. Und Er hält sie immer noch!

Jetzt ist es an der Zeit, für Israel einzutreten!

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Welt, kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten!

Welt, kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten!

Am 7. Oktober erlebten wir unvorstellbare Gräueltaten. Palästinenser steckten unsere Babies lebendig in Küchenöfen und jetzt erwartet die Welt von uns, diesen Menschen ihre Küchen mit Lebensmitteln zu füllen!

Unsere Mädchen wurden vergewaltigt, Männer wurden gefesselt, während ihre Frauen und Mütter vor den Augen ihrer Kinder misshandelt und anschließend grausam verstümmelt wurden. Doch ein paar Bilder von hungernden Gesichtern aus Gaza, ob Fake oder nicht, rufen weltweite Empörung gegen Israel hervor. Dabei ist noch kein einziger Gazaner an Hunger oder Durst gestorben. Wenn es zu Hunger in Gaza kommt, dann nur, weil die Hamas ihnen die gelieferten Hilfsgüter entzogen hat. (Von den 24 vorgestern gelieferten LKWs wurden 23 von Hamas-Terroristen beschlagnahmt!)

Israel steht erneut unter weltlichen Druck, Hilfsgüter an seine Feinde im Gazastreifen zu liefern. Doch warum sollten wir unsere Feinde stärken? Warum gibt es keinen Aufruf an die Gazaner, unsere Geiseln freizulassen? In der gesamten Kriegsgeschichte hat kein Land jemals seine Feinde während des Krieges mit Hilfsgütern versorgt. Warum wird nur Israel dazu gedrängt? Und warum sollte Israel nicht die Freilassung der Geiseln als Bedingung stellen, bevor der erste Hilfstransport nach Gaza rollt?

Übrigens gibt die Bibel uns klare Anweisungen, Städte, die gegen uns kämpfen, zu belagern, was bedeutet, ihnen keine Lebensmittel zu liefern. (5. Mose 20,12)

Soll nun auch Gott von dem Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden?

 

Wo bleibt die Empörung der Welt?

In Washington wurde ein jüdisches Paar, das voller Vorfreude auf seine Hochzeit blickte, von einem pro-palästinensischen Angreifer mit dem Ruf „Free Palestine“ kaltblütig ermordet. Nur einen Tag zuvor wurde eine schwangere Frau in Israel auf dem Weg zur Entbindung im Krankenhaus von einem Palästinenser erschossen. Wo bleibt der weltweite Aufschrei gegen diese grausamen Morde an Juden? Hat die Welt den 7. Oktober schon vergessen? Wir Israelis haben ihn nicht vergessen. Täglich erleben wir die schmerzvolle Realität, in der unsere Geiseln unter Folter, Vergewaltigung und Hunger leiden.

Hände zeigen auf Israelflagge: Welt, kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten

Mit wachsender Besorgnis beobachte ich, wie die zunehmende Migration von Menschen arabischer und muslimischer Herkunft, in Europa, Politiker, Bürger und sogar christliche Gemeinschaften dazu bewegt, mein Land zu verurteilen, Israel unablässig zu kritisieren und sogar Boykottaufrufe zu unterstützen.

 

Es scheint, als ob jeder Europäer das Bedürfnis verspürt und sich das Recht herausnimmt, uns vorzuschreiben, wie Israel sich im Krieg mit Gaza verteidigen soll. Das ist inakzeptabel! Zudem versuchen dieselben Stimmen seit Jahren, uns zu diktieren, wo wir in unserem eigenen Land bauen und leben dürfen.

Doch umgekehrt würde kein Europäer oder Deutscher zum Beispiel akzeptieren, dass wir ihnen vorschreiben, wo sie in ihrem eigenen Land bauen oder wie sie handeln sollen.

 

In europäischen Talkshows werden Israelis häufig als „Landräuber“ und „Völkermörder“ bezeichnet, ja sogar mit den Nazis gleichgesetzt. Was treibt die Europäer dazu, sich als moralische Autorität zu inszenieren, die Israel unablässig kritisiert und uns vorschreibt, wie wir uns verteidigen sollen und dürfen, obwohl jedem bewusst ist, dass Israel zu diesem Krieg gezwungen wurde und sich in einem Überlebenskampf befindet?

Niemand in Israel kommt auf die Idee die Länder Europas zu kritisieren oder gar zu boykottieren – das ist kein Thema, weder in Talkshows noch auf den Straßen Israels. Warum meinen die Europäer, es wäre ihre Aufgabe, Israel ständig Vorwürfe zu machen?

 

Kritik an Israel ist in deutschen Medien tabu, lautet ein häufiger Vorwurf in Deutschland. Das Gegenteil ist der Fall, sagt die Linguistin Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin: „Die deutschen Medien kritisieren kaum ein Land so oft wie Israel. In Berichte über Israel finden sich ungewöhnlich viele NS-Vergleiche, was ein sehr negatives Bild für Israel gibt.“

Israel = Nazi ? Protestschild

„Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.“ (Matt. 12,30)

Erstaunlicherweise hat sich dieses Phänomen seit dem Massaker an Israelis am 7. Oktober nicht verringert, sondern dramatisch verstärkt. Noch überraschender ist, dass seitdem auch zahlreiche christliche Gemeinden unterschiedlichster Konfessionen die Seite der Feinde Israels gewählt haben. Ja, die Seite derjenigen, die unsere Kinder, Frauen und Männer ermordeten, vergewaltigten, misshandelten, niederbrannten, plünderten und entführten.

Kirchen und Gemeinden, die einst meine Vorträge über Israel und Gottes Heilsplan mit offenen Armen empfingen, zögern nun, sich zu positionieren, aus Angst, mit „Völkermördern“ in Verbindung gebracht zu werden oder kritische Stimmen in ihrer Gemeinde zu verärgern. Doch umso mehr bewundere ich die Gemeinden, die heute noch mutig an der Seite Israels stehen und ihre Unterstützung offen zeigen.

Konstruktive Kritik an Israel ist willkommen, doch leider tarnen viele ihren Judenhass als vermeintliches Engagement für Menschenrechte.

Der eigentliche Grund hinter diese Doppelmoral lässt sich mühelos aufdecken, indem wir uns drei wesentliche Fragen vor Augen führen:

 

1. Warum ist Israel das einzige Land weltweit, das boykottiet wird?

Ist der Rest der Welt wirklich so sehr makellos?

Warum gibt es keinen Boykott gegen Russland, Iran, Syrien oder Jemen? Wenn Israel das einzige Land ist, das ins Visier genommen wird, geht es sicherlich nicht um Menschenrechte, sondern um einen tief verwurzelten Hass gegen den jüdischen Staat.

Wenn jemand das Leid der Palästinenser thematisiert, stellt er dann auch die Hamas zur Rede, die größte Unterdrückerin der Palästinenser, deren korrupte Führung Milliarden von ihren Leuten stiehlt? Die Hamas, die seit 2007 Wahlen im Gazastreifen verweigert, Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht und Raketen aus Kindergärten und Krankenhäusern abfeuert, hat am 7. Oktober unvorstellbare Gräueltaten begangen. Trägt sie nicht die Verantwortung für den Ausbruch dieses Krieges und das Schicksal der 250 Geiseln, darunter Babys, Frauen und ältere Menschen, wie auch Holocaust-Überlebende?

 

2. Wenn sie „Free Palestine“ (Befreit Palästina) schreien, wer soll dann in Palästina tatsächlich frei werden?

Werden Frauen in Palästina frei sein? LGBTQ? Schwarze? Christen? Werden die Juden in Palästina frei sein oder wird diese Freiheit nur muslimischen Männern vorbehalten sein, die sich einem dschihadistischen Terrorregime unterwerfen?

 

3. Ist es wirklich Israels Handeln, das sie hinterfragen, oder stört sie vielmehr die Tatsache, dass wir Juden in unser historisches Heimatland zurückkehrten, leben, atmen und wieder die biblische Sprache sprechen?

Es gibt 57 muslimische Länder, 22 arabische Länder und nur ein jüdischer Staat, und sie nennen das Kolonialismus? Für wie dumm hält man uns?

Gaza wird als „Freiluftgefängnis“ betitelt, doch wo bleibt der Aufruf zum Boykott Ägyptens, das ebenfalls an den Gazastreifen grenzt? Warum wird die palästinensische Führung nicht für ihre jahrelange Friedensverweigerung und die Anstiftung zu Gewalt und Terror zur Rechenschaft gezogen?

Es ging den Arabern nie um Koexistenz. Sie wollen Israel auslöschen und ersetzen, und das sagen sie laut. Wir müssen nur zuhören, wie die Imame in europäischen Moscheen ihre Reden halten, welche den 7. Oktober glorifizieren. Solche Rhetorik führt zu Gewalt gegen Juden.

Palästinensische Terroristen und sogenannte „Unbeteiligte" fahren am 7. Oktober 2023 mit der Leiche von Shani Louk in den Gazastreifen.
Palästinensische Terroristen und sogenannte „Unbeteiligte“ fahren am 7. Oktober 2023 mit der Leiche von Shani Louk in den Gazastreifen.

Das Blatt hat sich gewendet

Über die letzten 2.000 Jahre hinweg, bevor der Staat Israel gegründet wurde, waren wir Juden in der Diaspora oft machtlos und wurden für ziemlich alles beschuldigt. Vom Brand in Rom, die Pest im Mittelalter und vieles andere. Doch seit dem 14. Mai 1948 hat sich das Blatt gewendet: Wir sind in unser Heimatland zurückgekehrt, haben unsere eigene Flagge gehisst und eine starke Armee aufgebaut.

Jetzt können wir und werden wir uns wehren! Und dafür werden wir uns nicht entschuldigen, weder vor Europäern, Deutschen noch Schweizern! Es ist nicht nur unser Recht, sondern unsere Pflicht, insbesondere wenn es um unser Überleben geht. Diese neue Realität ist für viele in Europa, die uns über Jahrhunderte hinweg verfolgt haben, schwer zu akzeptieren.

Die Welt muss sich an die neue Tatsache gewöhnen, dass wir Juden nun in der Lage sind, uns zu wehren und das auch tun. Dieses Land Israel hat Gott seinem Volk Israel verheißen. Wir werden hier bleiben und bestehen, ob es der Welt passt oder nicht.

 

Wie positionierst du dich in Bezug auf Israel?

Wie steht deine Gemeinde zu Gottes auserwähltem Volk?

Wird dieses bedeutende Thema in euren Gottesdiensten erwähnt, oder zögert eure Gemeindeleitung, sich dieser „heißen Kartoffel“ zu stellen?

Zählst du zu jenen, die sich offen auf die Seite Israels stellen? Oder zu denen, die wie damals schwiegen, als es um die Vernichtung Gottes Volk im Holocaust ging?

Heute kämpft Israel um sein Überleben und ist Bedrohungen von sieben Fronten ausgesetzt.

Werden die Kirchen und Gemeinden die achte Front bilden?

 

AM ISRAEL CHAI!

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Ein neuer Tag wird anbrechen

Ein neuer Tag wird anbrechen

Europa liebt Israel! Genauer gesagt: Das Publikum in Europa liebt Israel

In einer elektrisierenden Nacht voller Spannung und Emotionen, auf der größten Bühne Europas, vor einem Publikum von 35.000 Zuschauern und 163 Millionen weltweit, trat Yuval Raphael, eine der tapferen Überlebenden des Nova-Festivals vom 7. Oktober, mit ihrem bewegenden Song „Ein neuer Tag wird anbrechen“ auf. Mit Stolz und Stärke eroberte sie die Herzen Europas und sicherte sich beim Eurovision Song Contest den beeindruckenden zweiten Platz.

Trotz der Herausforderungen durch politischen Druck, Anti-Israel-Demonstrationen und Forderungen nach einem Ausschluss Israels von der Eurovision 2025 katapultierte das weltweite Publikum sie von einem 15. Platz der Jury-Wertung direkt an die Spitze.

Yuval Raphael mit "Ein neuer Tag wird anbrechen" beim ESC 2025
Mit unerschütterlichem Mut verkündete Yuval Raphael voller Stolz dem Publikum: „Am Israel Chai“ (Israel lebt ewig).

Von Schmerz zu strahlender Hoffnung

Neben ihrer fesselnde Bühnenperformance und ihrer atemberaubenden Stimme krönte sie am Ende ihres Auftritts ihr Lied mit ihrer Botschaft „Am Israel Chai“ (Israel lebt ewig) vor der ganzen Welt und auch vor all den Kritikern und Antisemiten. Das war ihr größter Triumph!

Vor einem Jahr und sieben Monaten täuschte sie in einem Auto den Tod vor, während Terroristen am 7. Oktober sie und ihre Freunde mit Kugeln überschütteten. Stundenlang verharrte sie regungslos unter den Leichen ihrer Freunde, selbst nachdem sie von Granatsplittern verletzt worden war. Doch gestern erhob sie sich, stark und voller Stolz, auf der Bühne und verkündete mit ihrem hoffnungsvollen und inspirierenden Lied „Ein neuer Tag wird anbrechen“ die ewige Beständigkeit Israels:

 

New Day Will Rise / Yuval Raphael

Ein neuer Tag wird anbrechen, das Leben wird weitergehen.
Jeder weint, weine nicht allein.
Die Dunkelheit wird vergehen, all der Schmerz wird vorübergehen.
Aber wir werden bleiben, selbst wenn du dich verabschiedest.

Und auch wenn du dich verabschiedest, wirst du uns nie verlassen.
Du bist der Regenbogen in meinem blauen Himmel, meine Farben im Grau.
Mein einziger Wunsch unter einem bemalten Himmel, ein Sonnenstrahl in meinem Tag.
Das einzige Lied, das mein Klavier spielen kann. Ein neuer Tag wird anbrechen.

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Israel bei einem Musikfestival

Tanzende Männer und Frauen zum Unabhängigkeitstag Israels
Israels Repräsenatantin auf der Eurovision 2024 singt auf der Nova-Musikfestival.
Palästina bei einem Musikfestival
Tanzende Männer und Frauen zum Unabhängigkeitstag Israels
Hamas-Terrorist auf der Nova-Musikfestival erschiest jeden Israeli dem er begegnet.
Israels 77. Unabhängigkeitstag

Israels 77. Unabhängigkeitstag

Vor fast zwei Jahrtausenden, nach der Tempelzerstörung und der globalen Zerstreuung, kehrte das jüdische Volk in seine Heimat zurück und siegte in einem scheinbar aussichtslosen Krieg gegen alle arabische Nachbarstaaten. Doch mit Gottes Hilfe gelang es dem Volk Israel nur drei Jahre nach dem Holocaust gegen jede Wahrscheinlichkeit, den Staat Israel zu gründen.

„Wer hat je so etwas gehört? Wer hat etwas Derartiges gesehen? Wurde je ein Land an einem Tag zur Welt gebracht? Ja, Zion wird es so ergehen!“ (Jes. 66,7-8)

Wie könnte man nicht in Jubel ausbrechen und die monumentale Bedeutung dieses Ereignisses erkennen? Das Volk Israel hat seine nationale Größe wiedererlangt! Es hat seine Souveränität im eigenen Land zurückerobert! Wir feiern Israels 77. Unabhängigkeitstag.

Tanzende Männer und Frauen zum Unabhängigkeitstag Israels

Doch während wir die Errungenschaften feiern, bleibt ein wesentlicher Aspekt oft unbeachtet: die geistliche Dimension der Wiedergeburt Israels. In den vielfältigen Schichten der israelischen Gesellschaft – sei es säkular (45 %), orthodox (16 %) oder religiös (36 %) – ist die biblische Bedeutung in den letzten Jahren zunehmend in den Hintergrund getreten.

Wie sehen die säkularen Israelis die Bedeutung des Staates Israel?

Für viele säkulare Juden ist Israel eine unverrückbare Realität, in die sie hineingeboren wurden und ein Symbol ihres Nationalstolzes sowie ihrer Sicherheit. Der Unabhängigkeitstag stärkt ihre Identität und wird mit Stolz gefeiert. Für sie wäre es wohl auch möglich, anderswo ein Zuhause zu finden. Viele junge Israelis, die am Beginn ihres Lebensweges stehen, ziehen ernsthaft in Betracht, ihre Zukunft im Ausland zu gestalten, obwohl Israel eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit bietet und im Glücksindex ganz oben rangiert. Bis zum Pogrom vom 7. Oktober 2023 war das Sicherheitsgefühl angemessen und der Sicherheitsvorwand kein Grund, das Land zu verlassen. Für sie ist der Militärdienst zu einer Art jugendlicher Herausforderung geworden.

In den Jahren vor dem Pogrom am 7. Oktober widmeten die linken und säkularen Medien den strategischen Bedrohungen kaum Beachtung. Sie betrachteten die Sicherheitsprobleme in Israel ähnlich, wie die Luftverschmutzung in Hongkong wahrgenommen wird – man hatte sich daran gewöhnt. Sie gingen davon aus, dass die Hamas abgeschreckt sei, und sahen die eigentliche Gefahr eher in „Bibi“ (Benjamin Netanjahu) und seiner Koalition, die aus religiösen und bibeltreuen Parteien besteht. Der anhaltende Raketenbeschuss wurde von ihnen als ein lokales Problem der südlichen Bewohner betrachtet, während der Terror als Angelegenheit der jüdischen Siedler in Judäa und Samaria abgetan wurde.

Die zentrale Frage nach der Bedeutung der Wiederherstellung des Staates Israel bleibt für viele unbeantwortet. Im säkularen Spektrum herrscht oft eine innere Leere, da der Zionismus seine Ziele nicht religiös formulierte. Stattdessen bot der Staat Israel, gegründet von visionären Atheisten wie Theodor Herzl, eine Zuflucht vor jahrhundertelanger Verfolgung und die Chance auf einen Neuanfang in Eretz Israel. Die Unabhängigkeitserklärung beginnt daher mit: „Im Land Israel entstand das jüdische Volk.“

In Wahrheit aber entstand das Volk Israel schon vor über 3.000 Jahren, kurz vor ihrem Einzug ins Gelobte Land: „Am heutigen Tage bist du ein Volk des HERRN, deines Gottes, geworden.“ (5. Mose 27,2+9)

Die säkulare Gemeinschaft gewöhnt sich langsam an das Auftreten von Orthodoxen im säkularen Leben. Zwar werden die Hassäußerungen immer extremer, doch gleichzeitig nimmt auch die Verbundenheit zur Tradition bei den Säkularen zu – insbesondere unter den Soldaten und der jungen Generation, die nach dem 7. Oktober in den Krieg eingezogen wurden.

 

Wie sieht die orthodoxe Gemeinschaft die Bedeutung des Staates Israel?

Orthodoxe Juden mit Israel-Flagge

In der jüdischen Gemeinschaft wird diskutiert, ob der Unabhängigkeitstag Israels eine geistliche Bedeutung hat oder im Orthodoxismus unbeachtet bleibt. Die zentrale Frage ist, ob Israel ein göttliches Erlösungskapitel oder nur eine historische Fußnote ist und ob Gebete für Israels Frieden in das tägliche Gebet integriert werden sollten.

 

Sie fragen sich ernsthaft: Wenn es auch möglich gewesen wäre, ins Heilige Land einzuwandern, dort die Gebote der Besiedlung des Landes Israel (persönlich) zu erfüllen, wie auch die Thora zu studieren und die Gebote dort auf sichere Weise zu erfüllen, wäre es dann angemessen und notwendig gewesen, den Staat zu gründen? Die klassische Antwort der meisten orthodoxen Juden ist, dass es von vornherein falsch war, einen säkularen Staat für Juden zu gründen.

Trotz der frühen Bemühungen der Chassidim um jüdische Ansiedlung in Israel prägte die zionistische säkulare Bewegung den politischen Charakter. Für Orthodoxe ist es schwer vorstellbar, dass Israels Erlösung von einer weltlichen Bewegung getragen wird. Die Beziehung der orthodoxen Gemeinschaft zum Staat entwickelte sich erst allmählich, trotz wachsender Offenheit und Integration.

 

Die orthodoxe Gemeinschaft ist gezwungen, die Existenz des Staates zu akzeptieren und versucht sogar zunehmend, ein Teil davon zu sein und sich mit seinem Lebensstrom zu verbinden. Sie geben ihr Leben im Zelt der Tora, und in diesem Zusammenhang ist ihr kultureller Beitrag sehr groß, da es ihnen normalerweise gelingt, den Glauben der nächsten Generation zu bewahren. Aber der Preis ist hoch. Die hartnäckige Trennung von der säkularen und traditionellen Gesellschaft und das damit verbundene Beharren darauf, keinen Militärdienst zu leisten, stellen ein moralisches Problem dar. Das Festhalten an der Verweigerung akademischer Bildung und der Arbeit in gemischten Umgebungen schränkt die wirtschaftlichen Chancen der Orthodoxen erheblich ein und erschwert ihre gesellschaftliche Etablierung.

 

Bedeutung des Staates für die religiös-nationale Gemeinschaft

Religiös-nationale Juden mit gestrickten Kippas

Die religiös-nationalen Juden mit den gestrickten Kippas, welche hauptsächlich aus den jüdischen Siedlungen stammen, verlassen sich auf die Lehre von Rabbiner Kook, der in seinem Denken stets wusste, wie man den Inhalt von seiner äußeren Hülle trennt.

In der Realität entfernt sich der Staat Israel zunehmend von jeglichen Merkmalen einer tief verwurzelten jüdischen Identität und seiner geistlichen Bedeutung. In sämtlichen religiösen Aspekten – vom Schabbat über das koschere Leben bis hin zur Familie – sowie in nationalen und religiösen Belangen – wie der Abgabe von Teilen des Landes und der Bewahrung der nationalen Sicherheit und Ehre – erlebt Israel einen Tiefpunkt und einen kontinuierlichen Abstieg. Diese Gemeinschaft verschließt vielfach die Augen vor dieser schwindenden geistlichen Realität.

 

Die Zerstörung der jüdischen Siedlungen im Gazastreifen 2005 stellte in der Wahrnehmung der religiösen Zionisten einen theologischen Tiefpunkt dar, und die Schreie der Jugendlichen, die damals den Sand von Gusch Katif überfluteten, um den Abzug zu verhindern, waren in Wirklichkeit Schreie über einen ideologischen Bruch und nicht über den Zusammenbruch der Siedlungen und Häuser.

 

Der Pogrom am 7. Oktober 2023 war ein weiterer Wendepunkt. Hier erwies sich der Zionismus, der auf religiösem Zionismus basiert, als unzureichend, um die grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen, für die er einst ins Leben gerufen wurde – die Sicherung der physischen Existenz. Könnten die orthodoxen Extremisten recht gehabt haben, als sie prophezeiten, dass dieser säkulare Nationalismus lediglich eine weitere Form des Exils darstellt? Der Pogrom und der folgende Gazakrieg bedeuteten einen bedeutenden Fortschritt für den religiösen Zionismus, da die neue Generation der IDF-Soldaten und Kämpfer, hauptsächlich religiös-nationale und jüdische Siedler, herausragt.

Einerseits hat sich der religiöse Zionismus in der öffentlichen Wahrnehmung dadurch einen prestigeträchtigen Platz innerhalb des zionistischen Projekts erobert – trotz aller Bemühungen seitens der säkularen Gesellschaft, ihn aus den Machtzentren und nationalen Entscheidungsprozessen zu verdrängen.

 

Die religiös-zionistische Gemeinschaft hat sich in bemerkenswerter Weise von den Orthodoxen unterschieden. Für die Mehrheit der jungen Menschen in diesem Bereich hat die Ideologie an Bedeutung verloren, doch ihr Einfluss auf alle Lebensbereiche ist immens. Die IDF ohne ihren Beitrag? Unvorstellbar. Ohne sie wären die Siedlungen in Judäa und Samaria undenkbar, ebenso wie Soldaten, die mit leidenschaftlicher Überzeugung für Israels Sicherheit eintreten. Diese Gemeinschaft ist einzigartig in ihrer kollektiven Verantwortung für das Schicksal des jüdischen Volkes und bleibt ein unverzichtbarer Pfeiler der nationalen Identität.

Der Pogrom vom 7. Oktober hat bewiesen, dass der „Sternenstaub“ des religiösen Zionismus tief in den Adern seiner Anhänger verankert ist und in den entscheidenden Momenten der nationalen Krise aufleuchtet und seine unverzichtbare Stärke offenbart – eine Stärke, ohne die die Nation kaum bestehen könnte.

 

Fazit

In den 2.000 Jahren des Exils hat die orthodoxe Religion die jüdische Identität bewahrt, jedoch gleichzeitig auch in der Ferne gehalten und verankert. Die visionären Bestrebungen der säkularen Zionisten waren daher ein notwendiger Schritt zur Gründung eines Staates für das jüdische Volk.

So wie die hebräische Sprache „im Land aufstieg“ und sich von einer religiösen Sprache in eine Nationalsprache verwandelte, so wird auch die Tora aus der religiösen Dimension der Diaspora „im Land aufsteigen“ und zum Wegweiser des Volkes werden.

 

Ohne die Rückbesinnung auf seine göttliche Mission und die ursprüngliche Bestimmung des Volkes kann Israel seine Zukunft nicht sichern. Das Pogrom vom 7. Oktober und die damit verbundenen Ereignisse haben eindrucksvoll verdeutlicht, dass die Zukunft und das Fortbestehen des Staates Israel untrennbar mit einer Rückbesinnung auf seine biblischen Wurzeln verbunden sind. Nur durch die Wiederentdeckung dieser ursprünglichen Bestimmung und der damit einhergehenden Energien, die den Menschen in Zion Sinn und Ziel verleihen, kann Israel seine Existenz nachhaltig sichern.

 

Das Gefühl der Leere am Unabhängigkeitstag entsteht, weil die harmonische Verbindung der drei gesellschaftlichen Strömungen Israels noch nicht vollständig verwirklicht ist. Doch dieser Prozess ist im Gange und Gott wird zum Ziel kommen mit seinem Volk. Lasst uns diesem 77. Unabhängigkeitstag die Chance geben, zu reifen und zu gedeihen. Schließlich ist er der jüngste unter den israelischen Feiertagen und birgt das Potenzial für eine strahlende Zukunft.

 

Das Volk Israel ist nicht in sein Land zurückgekehrt, um zu überleben, sondern, um „Licht der Nationen“ zu sein, „Weisung aus Zion“ zu verkünden nachdem sie auf „ihn schauen, den sie durchbohrt haben“. (Jes. 49,6; Sach. 12,10; Micha 4,2).

Israelische Flagge