Eine kurze Weihnachtsgeschichte

Eine kurze Weihnachtsgeschichte

Ich stand am Fenster unserer warmen Stube und sah hinunter auf die Straße. Es war ein Tag vor Weihnachten, ein Tag vor Heiligabend. Draußen tobte ein eisiger Schneesturm und fegte den schon am Vortage reichlich gefallenen Schnee zu hohen Wehen zusammen. Sie türmten sich vor jedem Gartenzaun und versperrten die Hofpforten.

Weihnachtsgeschichte - gemütliche Winterstimmung
Wer nichts draußen zu schaffen hatte, fühlte sich am bollernden Ofen im Zimmer, durch das der Geruch der in der Ofenröhre schmorenden Bratäpfel zog, wohlig. In unserer Wohnstube war es warm und gemütlich. Im Sommer hatten wir mit dem Vater reichlich Holz im Wald gesammelt und im Hof hinter dem Haus gestapelt. Nun konnte es Weihnachten werden.

Mutter schmückte schon den Weihnachtsbaum und ich durfte die kleinen Krippenfiguren aufstellen. Alle Arbeiten im Haus waren fast beendet. Zufriedenheit mischte sich mit heiterer Behaglichkeit und Feststimmung kam auf. Sie blitzte aus jedem Winkel unserer kleinen Wohnung im Erdgeschoss des Mietshauses in der Roßtrappenstraße. Tagelang hatte Mutter geputzt und gescheuert, um die Festtage vorzubereiten.

Außer mir und meinen Eltern wusste keiner über das Geheimnis unter unserer Wohnung im Kellergeschoß. Dort unter dem Holzboden hatten wir eine jüdische Familie versteckt.

Weihnachtsgeschichte - Szene aus dem Film von Inglourious Basterds

Szene aus dem Film von Inglourious Basterds

Das würde ein frohes Familientreffen geben mit gegenseitigen kleinen Geschenken, und Überraschungen. Welche Überraschung mich wohl erwarten würde, was es wohl sein könnte, was die Mutter mir Morgen schenken würde. Auf einmal erklang von der Straße unten, das Weihnachtslied “Stille Nacht, heilige Nacht”. Eine Drehorgel spielte es und eine zitternde Frauenstimme sang dazu. Ich trat ans Fenster und sah hinunter zu den Straßensängern. Ich sah eine ärmlich gekleidete Frau, die sich zum Schutz gegen die Kälte ein altes Tuch um den Kopf gewunden hatte. Plötzlich brach das Lied ab. Man hörte eine Männerstimme schimpfen. Ich zuckte nach hinten. Dann hörte ich marschierende Stiefel auf der Strasse, sie wurden immer lauter und kamen unserer Wohnung näher. Nazis waren unterwegs, um versteckte Juden zu suchen. Sie klopften an unserer Tür. Wir erstarrten und standen zitternd in der Küche. Die Versteckten waren direkt unter unserem Boden und hörten wie die Nazis, erst die Eltern einem nach dem anderen ausfragten.

 

Sie durchsuchten die ganze Wohnung. Vati und Mutti hielten still und verrieten unser Geheimnis nicht. Dann trat einer von ihnen auch zu mir. Meine Hände zitterten, als er sich bückte, mir in die Augen schaute und mit leiser, freundlicher Stimme fragte: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?“

Weihnachtsgeschichte - Szene aus dem Film von Inglourious Basterds

Szene aus dem Film Inglourious Basterds

Ich zögerte erst mit meiner Antwort, ich wusste nicht was ich sagen sollte, dann aber sagte ich „Ja“. Die Eltern erschraken und bekamen beinahe einen Herzanfall. Die Nazis baten mich höflich, sie zu ihnen zu führen. So lief ich ihnen voran und führte sie durch den Flur ins Wohnzimmer, wo unser schöner Weihnachtsbaum aufgestellt war und wo ich gerade erst die Krippenfiguren aufgestellt hatte.

Ich bückte mich unter den Baum und holte das kleine jüdische Christkind Jesus aus der Krippe und zeigte es ihnen.

Die beiden Nazis schauten verwirrt, drehten sich abrupt um und verließen das Haus. Die verängstigten Juden, die unter dem Boden versteckt waren, dankten Gott für ihre Rettung. Erleichtert und fröhlich umarmten wir uns. Nun konnte die Weihnachtsfeier in voller Gemütlichkeit beginnen, erfüllt mit doppelter festlicher Freude.

Weihnachtsgeschichte - historische Weihnachten
Hiermit wünschen wir Dir eine gesegnete Weihnachtszeit aus dem Land, indem unser Erlöser geboren wurde und bald wiederkommen wird.
Ihre
Doron & Shelly
Israelische Flagge

Israel erblüht im Angesicht seiner Feinde

Israel erblüht im Angesicht seiner Feinde

Die faszinierende Geschichte des jüdischen Volkes ist untrennbar mit der Weltgeschichte verwoben. Schon in biblischen Zeiten versuchten die Völker Israel zu vernichten. Dieser Leidensweg erstreckt sich bis in die Gegenwart. Doch weder das alte Persien, die Römer oder die Nazis konnten das Volk Gottes vernichten. So werden auch die modernen Bedrohungen Israel nicht vernichten – Israel erblüht! Die Gazaner versuchten Israel zu vernichten und verursachten dadurch die Zerstörung der Hamas, der Hisbollah und den Sturz des Assad-Regimes. 

Psalm 83 beschreibt die Feinde des jüdischen Volkes: „Sie planen heimtückische Anschläge auf dein Volk; sie halten Kriegsrat gegen die Menschen, die unter deinem Schutz stehen. »Kommt!«, sagen sie, »Lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!«“ (Psalm 83,4-5)

Trotz aller Widrigkeiten lebt Israel weiter. Durch die Höhen und Tiefen einer turbulenten Geschichte hat Gott sein Volk sicher geleitet. Er ist der unerschütterliche Schutz und Schild Israels. Deshalb ist Israel für uns und die vielen neuen Einwanderer, die jetzt Heim kommen, der sicherste Hafen zum Leben und eine kluge Investition.

Erlebe mit uns,
wie Gott im Angesicht aller Feinde Israel neu erblühen lässt!

Trotz der kriegerischen Herausforderungen erstrahlt die verheißene Wiederherstellung in einem beeindruckenden Bauboom, der die Welt in Staunen versetzt.

Wem bisher entgangen ist, dass in Israel Ereignisse stattfinden, die jegliche Logik herausfordern und besondere biblische Prinzipien gelten, dann hat er etwas Entscheidendes übersehen.

Doch hiermit meine ich nicht die Tatsache, dass ein kleines Volk, das nur 0,1 % der Weltbevölkerung ausmacht, 70 Mal im Jahr von der UNO verurteilt wird – eine Zahl, die die Verurteilungen von Ländern wie Syrien, Russland, Iran und Nordkorea zusammen weit übertrifft. Doch hiermit meine ich nicht die Tatsache, dass ein kleines Volk, das nur 0,1 % der Weltbevölkerung ausmacht, 70 Mal im Jahr von der UNO verurteilt wird – eine Zahl, die die Verurteilungen von Ländern wie Syrien, Russland, Iran und Nordkorea zusammen weit übertrifft.

Nein, ich meine vielmehr die erstaunliche Tatsache, dass zum Beispiel, in den am häufigsten angegriffenen Städten Israels, wie Ashdod und Ashqelon im Süden sowie Kiryat Shmonah im Norden, wir ein erstaunliches Phänomen erleben – hier steigen entgegen aller wirtschaftlichen Logik, sowohl die Bevölkerungszahlen als auch die Immobilienpreise, schneller als irgendwo sonst im Land. In jedem anderen Land hätten die Immobilienpreise nach dem 7. Oktober einen dramatischen Rückgang erlebt.

Um die Dynamik der heutigen Welt und insbesondere des Nahen Ostens wirklich zu begreifen, ist es unerlässlich, den modernen Staat Israel aus einer biblischen Perspektive zu betrachten, die ihn von anderen politischen Nationen abhebt.

 

Voraussetzungen für die Rückkehr Jesu

Die Bibel spricht von zwei Voraussetzungen, die sich vor der Wiederkunft Jesu erfüllen müssen:

 

1 – Rückkehr der Juden nach Israel

So wie Josef einst darauf wartete, dass all seine Brüder vor ihm standen, bevor er sich ihnen offenbarte, so ist es notwendig, dass alle Juden in ihr Heimatland zurückkehren, bevor Jesus auf dem Ölberg erscheint. Andernfalls würde der Vers aus Sacharja 12,10 „sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben“ keinen Sinn ergeben.

Israel erblüht - die Juden kehren zurück

„Ich bringe sie zurück aus den Ländern ihrer Feinde, und so beweise ich vor aller Welt,
dass ich ein heiliger Gott bin. Nach langer Zeit der Verbannung lasse ich mein Volk wieder
in seinem Land wohnen, keiner von ihnen bleibt zurück. Dann werden sie erkennen,
dass ich der HERR, ihr Gott, bin.“ (Hesekiel 39,27-28)

Obwohl der Krieg in Israel immer weiter zunimmt, sind seit dem 7. Oktober mehr als 35.000 neue Einwanderer aus verschiedenen Ländern in Israel angekommen, die meisten davon aus dem Westen. Angesichts des zunehmenden Antisemitismus wird in den kommenden Jahren ein Zustrom von Hunderttausenden neuer Einwanderern erwartet.

 

2 – Wiederherstellung Israels

„Ihn [Jesus Christus] musste der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner Propheten.“ (Apg. 3,21)

…und da die Propheten ausschließlich die Wiederherstellung Israels verkündet haben, offenbart uns dieser Vers, wie lange Jesus im Himmel verweilen wird – bis zur Wiederherstellung Israels.

 

Trotz der Herausforderungen des Krieges floriert der Bauboom in Israel ungebremst. Unsere 30 Immobilienprojekte von Meidar-GanEden, die fast 10.000 Wohneinheiten umfassen, schreiten ohne jegliche Verzögerung voran.

„Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ (Psalm 23,5)

Wir erleben tagtäglich das Wunder der prophetischen Wiederherstellung Israels und laden dich ein, aktiv daran teilzuhaben. Schon der Prophet Jesaja sagte voraus, dass in der Endzeit „Fremde Israels Mauern bauen werden.“ (Jesaja 60,10)

Segen oder Fluch - Polizei durchsucht Moschee in Hamburg mit Verbindung zu Terrorgruppen
Israelische Flagge
Vom Taumelkelch zu Gog und Magog – Teil 2

Vom Taumelkelch zu Gog und Magog – Teil 2

„Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, … und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewißlich daran wund reißen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.“  (Sach. 12,2-3)

Jerusalem wird zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, bevor Schwerter in Pflugscharen verwandelt werden.

Die Bibel sagt keinen allumfassenden Frieden zwischen Israel und den Arabern voraus, wohl aber einen allumfassenden Krieg gegen Jerusalem, in dem alle Völker der Erde involviert sein werden, denn »die Könige der ganzen Erde« werden sich daran beteiligen (Off. 16,14).

 

Wie wurde Jerusalem zum Taumelkelch?

In seiner göttlichen Weisheit wählte Gott Isaak über Ismael und Jakob über Esau, was bei den Arabern, den Nachkommen Ismaels und Esaus, ein tiefes Gefühl der Zurückweisung hinterließ, das bis heute nachhallt. Diese Entscheidung, die sie außerhalb der göttlichen Verheißung ließ, ist für sie bis zum heutigen Tag schwer zu akzeptieren.

Aus diesem Grund fordern sie alles ein, was Gott dem auserwählten Volk Israel versprochen hat, als wäre es ihr eigenes Erbe. Mit unermüdlichem Eifer streben sie danach, die Auserwählten Gottes zu töten, um sich den göttlichen Segen anzueignen.
“Und Esau wurde dem Jakob Feind wegen des Segens, womit sein Vater ihn gesegnet hatte; und Esau sprach in seinem Herzen: Die Zeit, da man um meinen Vater trauern wird, ist nicht mehr weit; dann will ich meinen Bruder Jakob umbringen!” (1.Mose 27,41)

 

Die Existenz Israels mit Jerusalem als Hauptstadt des auserwählten Volkes Gottes sind zum Taumelkelch für die Araber und für alle Moslems geworden. Diese tief verwurzelte Ablehnung, die von Ismael und Esau herrührt, hat sich über die Jahre hinweg zu einer immer größer werdene Wunde entwickelt, die bis heute nicht geheilt ist (finde mehr zu diesem Thema in meinem Vortrag über die „Rolle der Araber zur Erlösung der Juden“). Diese Wunde nährt den global spürbaren Hass der arabischen und muslimischen Welt gegenüber Israel. Die wachsende Qual dieser offenen Wunde hat die Muslime in einen fieberhaften Rausch versetzt, der in Sacharjas Prophetie als Taumelkelch seinen Höhepunkt findet. »Ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum« (Sach. 12,2) und damit zum Auslöser für den Heiligen Krieg, bei dem alle Völker der Erde gegen Jerusalem ziehen werden „und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.“

 

Dieser Taumelkelch macht die Araber und Moslems so sehr mit ihrem Hass gegen Israel betrunken, dass er überall auf der Welt spürbar ist. Dieser Hass ist überall sichtbar, auf den Massenprotesten in den Metropolen, Terroranschläge, Pogrome in Amsterdam gegen Fans der israelischen Fussballmannschaft. Solche Vorfälle seitens der muslimischen Immigranten verärgern die Bürger dieser Länder und weil es um Israel geht, sehen sie in Israel den Schuldigen. So sagte doch die Bürgermeisterin von Amsterdam über den geplanten Überfall auf die israelischen Fussballfans: „Das war kein Pogrom, sondern israelische Propaganda.“

Segen oder Fluch - Polizei durchsucht Moschee in Hamburg mit Verbindung zu Terrorgruppen
Blutspritzer sind in einem Kinderzimmer nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober im Kibbuz Nir Oz zu sehen.

So wird Israel immer mehr zum Laststein der Völker. Der durch diesen “Jerusalem-Rausch” entfachte israelisch-palästinensische Konflikt ist heutztage schon zu einer schweren Last für alle Nationen geworden, die jetzt vergeblich versuchen ihn sie wegzuheben. Der globale islamistische Terror drängt die Länder dazu, sich von Israel abzuwenden und sich dem Krieg gegen Israel anzuschließen, und damit der Westen nicht selbst zum Opfer wird, macht er mit.

 

Narrativ der Muslime

Seit dem Massaker am 7. Oktober beobachten wir eine dramatische Eskalation der Spannungen, die Jerusalem in den Mittelpunkt globaler Konflikte rückt. Israel wird von sieben muslimischen und arabischen Nationen ungerechtfertigt angegriffen. Was treibt den Jemen, den Libanon, Gaza oder gar den Iran zu solch feindlichen Handlungen? Israel teilt gar keine gemeinsame Grenze mit dem Iran oder mit Jemen und hat diese nie provoziert, was die Intensität des Hasses umso unverständlicher macht. Diese Feindseligkeit zeigt, wie sehr die bloße Existenz Israels und Jerusalems als Hauptstadt für sie zum „Taumelkelch“ geworden sind.

Es verbreitet sich weltweit das Narrativ der Muslime, die die israelischen Opfer des verheerendsten Massakers aller Zeiten seit dem Holocaust, heute als Täter eines Genozids brandmarken.

 

Gog und Magog?

Inmitten der aktuellen Entwicklungen entfaltet sich der prophezeite große Völkerkrieg (Gog und Magog) gegen Israel und Jerusalem. Ein genauer Blick auf die jüngsten Ereignisse in Israel und die in Hesekiel 38 beschriebenen Bedingungen offenbart, dass wir uns bereits mitten in dieser dramatischen Phase befinden!

  • Am Ende der Jahre wirst du (Gog) über ein Land (Israel) kommen, das sich vom Krieg erholt hat.
  • Zu einem Volk, das aus vielen Völkern auf den Bergen Israels, die verödet dalagen, gesammelt worden ist;
  • und daselbst in Sicherheit wohnt und als friedliches Volk ruhig und sorglos lebt.
  • Sie wohnen in Ortschaften ohne Mauern und haben Tore ohne Riegel.

Nun, diese Voraussetzungen haben sich mit dem Volk Israel erfüllt, welches sich aus vielen Nationen wieder zurück auf die verödeten Berge Israels versammelte und in den Jahren vor dem 7. Oktober 2023 friedlich und in Sicherheit wohnte.

Seit dem Yom Kippur-Krieg 1973 hat Israel keine vergleichbare existenzielle Bedrohung mehr erlebt. Der Libanonkrieg 2006 und diverse Offensiven in Gaza folgten, doch mit dem Oslo-Abkommen von 1993 wurde ein neuer Weg eingeschlagen. Das Friedenskonzept: Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, Förderungen und finanzieller Unterstützung für die Palästinenser in Gaza und Judäa & Samaria könnte die Feindseligkeit gegenüber Israel abnehmen. Dieses Oslo-Konzept weckte Hoffnung und Vertrauen in der Bevölkerung und Politik, dass ein friedliches Miteinander vor der Tür steht.

Demzufolge wurden israelische Militärposten geräumt, durften täglich immer mehr Palästinenser nach Israel zum arbeiten rein und die Terroranschläge reduzierten sich enorm. Nicht weil ihre Absichten sich änderten, sondern, weil der Geheimdienst sie vereitelte. Der Iron-Dom gewisserte den Israelis 95%-igen Schutz vor Raketen aus Gaza und somit herrschten viele ruhige Jahre und ein scheibarer Frieden in Israel.

Das Volk genoß das pulsierende Leben in Cafés und Restaurants, die Wirtschaft florierte, Touristen das Land in Scharen besuchten. In dieser Ära herrschte eine beispiellose Friedenseuphorie, die den Alltag mit Optimismus durchdrang, selbst wenn gelegentlich Terroranschläge die Ruhe störten.

 

Und da die meisten Ortschaften in Israel keine Mauern, weder Tore noch Riegeln besitzen, haben sich alle Bedingungen zum prophezeiten Überfall Gog und Magogs erfüllt.

Fluch: Ballistische Raketen auf Tel Aviv, Israel, von unserer Terrasse aus

Am 7. Oktober um 6:29 Uhr stürmen Hamas-Terroristen nach Israel rein.
„Wenn sie sagen: Frieden und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie.“ (1. Thes 5,3).

Doch gerade dann – so heißt es in Hesekiel 38,10 – steigen plötzlich böse Gedanken in Gog auf, um das sich in Sicherheit wiegende Volk zu überfallen und Beute zu machen.

 

»Wenn alle Völker der Erde sich gegen Jerusalem versammeln, werde ich alle Rosse mit Scheuwerden schlagen und ihre Reiter mit Blindheit und Wahnsinn; aber über dem Hause Juda will ich meine Augen offen halten, während ich alle Rosse der Völker mit Blindheit schlage … An jenem Tage wird der HErr die Bewohner Jerusalems beschirmen.« (Sacharja 12,3-8)

Nachdem diese Völkerschlacht um Jerusalem durch des Herrn Eingreifen zugunsten Israels ausgegangen ist, »wird der HErr alle Völker vernichten, die gegen Jerusalem zu Felde gezogen sind« (Sacharja 12, 9).

 

Humanismus ist nicht göttlich

Sicherlich werden etliche Leser nun meinen, dass ich die vor uns liegenden Ereignisse zu pessimistisch betrachte und vergesse, dass wir seit Christus in der Heilsära der Liebe leben. Schön wäre es! Unsere Gesellschaft ist bereits dermaßen vom Humanismus geblendet, dass sie die Wirklichkeit nicht mehr wahrnimmt.

Solange Jesus Brot vermehrte und Kranke heilte, war er der große Menschenfreund, dem das Volk hinterherlief. Als er jedoch auf dem Weg nach Jerusalem vom Leiden sprach, das ihn erwartet, protestierten selbst seine Jünger: »Das widerfahre dir nur nicht!« Jesus aber sagte: »Satan, weiche hinter mich, denn du meinst nicht, was göttlich ist, sondern was menschlich (humanistisch) ist« (Matthäus 16,23). Jerusalem brachte auch hier die Wende; aus dem Volksliebling wurde der Verfolgte. So, wie es dem König der Juden erging, wird es auch seinem Volk ergehen.

Jesus wählte als Gegensatz zu göttlich nicht das Wort teuflisch, sondern humanistisch. Dies erinnert mich an eines der schrecklichsten Konzentrationslager des Dritten Reiches. Nicht an Auschwitz, sondern an das KZ Buchenwald in Weimar, einst ein Zentrum des Humanismus, der Kunst und der Toleranz. Dies verdeutlicht, dass Humanismus auch eine Fassade sein kann. Als für Jesus der Leidensabschnitt begann, blieb das Volk weg. Nur noch sehr wenige blieben bei ihm, so dass er auch sie herausforderte: »Wollt ihr auch noch gehen?« Johannes 7,67).

Heute steht Israel vor ähnlichen Herausforderungen. Die goldenen Zeiten sind verblasst. Doch erinnern wir uns an den historischen Moment von 1967, als Jerusalem nach 2.000 Jahren wieder in die Hände Israels gelangte und Christen weltweit in freudigem Einklang mit dem Volk Gottes jubelten.

Fluch: Ballistische Raketen auf Tel Aviv, Israel, von unserer Terrasse aus
Ein historischer Moment, als Rabbi Goren mit der Thorarolle im Arm das Schofarhorn am Tag der Eroberung Jerusalems 1967 erklingen lässt.

Als damit aber der diplomatische und geistliche Kampf um Jerusalem begann, begann die Wende. Seither wurde es um Israel immer einsamer und Israelfreundeskreise wurden immer kleiner. Das Gegen-den-Strom-Schwimmen wird immer anstrengender.

Der Endkampf gegen Israel hat bereits in den international vernetzten Medien begonnen. Wer heute etwas anderes bringt als die allgemeinen Medien, wird als unglaubwürdiger Außenseiter verschrien. Die letzten Kriege haben gezeigt, dass die Schlachten in den Medien entschieden werden.

 

Der große Abfall

Auch im christlichen Bereich findet bereits eine Gleichschaltung gegen Israel statt. Das erinnert an die 400 falschen Propheten zur Zeit König Ahabs (1. Könige 22), die einstimmig das weissagten, was der gottlose König hören wollte. Als dann der Prophet Micha auftrat, der im Auftrag Gottes etwas anderes voraussagte, kam es zu einer Rebellion gegen die Wahrheit. 400 gegen 1 – eine überwältigende Mehrheit von 400 Theologen stellte sich Micha entgegen. Heute stehen bibeltreue Christen vor der Herausforderung, sich dem Druck der Weltökumene, dem Mainstream und der politischen Korrektheit zu beugen.

Ganz aktuell bekam ich letzte Woche eine Absage von Pfarrern eines Kirchengemeinderats für meiner Vorträge mit der Begründung: „Durch Ihre klare biblische Stellung könnte ‚zu viel politische Unruhe entstehen'“.

Hier sollte man bedenken, dass bevor der Messias kommt bzw. Christus wiederkommt, ein großer Abfall eintreten wird, in dem der Mensch der Gesetzlosigkeit erscheinen wird, der sich über alles erhöht, was Gott oder anbetungswürdig ist (2. Thessalonicher 2,3-4). Hier ist von einem Abfall die Rede. Abfallen kann aber nur jemand, der vorher dabei war, sei es als Nachfolger Jesu oder als Freund Israels.

Der Heilige Krieg hat mehrere Ebenen. Als Erstes machen die Medien Stimmung gegen Israel, danach unterminiert die Weltökumene den Glauben, indem sie u. a. Israel die Verheißungen Gottes streitig macht, und wenn diese Vorbereitungsarbeit abgeschlossen ist, treten die Völker militärisch gegen Israel an. Der Heilige Krieg gegen Israel führt zum Untergang der Völker, aber zur Erlösung Israels, wie Gott in Amos 9,14-15, Jeremia 23, 7-8 und Jeremia 31, 35-36 wiederholt verheißen hat.

Jeder, der sich der Wahrheit gegenüber verpflichtet fühlt, ist aufgefordert, sich auf die Seite Israels zu stellen, denn er stellt sich damit auf die Seite Gottes, wohl wissend, dass der Ausgang des Heiligen Krieges gegen Israel bereits festliegt, denn Gott hat die Juden aus allen Ländern heimgebracht und sie wieder in ihren Grund und Boden eingepflanzt, damit sie nie wieder ausgerissen werden – auch nicht durch den Heiligen Krieg.

Nein, Gott hat sein Volk nicht zurück in ihre Heimat geführt, damit ein iranischer Präsident auf den roten Knopf drückt und es mit einer Atombombe vernichtet; oder um die Israelis ihr Land mühsam aufbauen zu lassen, um es dann mit der „Zweistaatenlösung“ an ihre Feinde zu übergeben.

Daher ist ist es unserer Auftrag und auch ein Vorrecht diese Botschaft in die Welt hinauszutragen, doch die Wahl, auf welcher Seite du stehst, liegt ganz bei dir.

Israelische Flagge

Ist Jerusalem schon zum Taumelkelch geworden? Teil 1

Ist Jerusalem schon zum Taumelkelch geworden? Teil 1

„Macht dies unter den Heidenvölkern kund: Rüstet euch zum heiligen Krieg! Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern und eure Winzermesser zu Lanzenspitzen um!«“ (Joel 4, 9-10)

 

Friedensbewegungen rufen leidenschaftlich dazu auf, Schwerter in Pflugscharen zu verwandeln, inspiriert von Jesaja 2,4.

Doch in ihrem gut gemeinten Streben nach Frieden übersehen sie, dass dieser Wandel erst dann Wirklichkeit wird, wenn alle Völker der Erde nach Jerusalem hinaufziehen, um dort im Haus Gottes Weisheit zu empfangen und auf seinen Wegen zu wandeln. Diese entscheidende Bedingung ist leider noch nicht erfüllt, die Propetie des Taumelkelchs steht zuvor.

Jerusalem wird zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, bevor Schwerter in Pflugscharen verwandelt werden.
Im Garten des UNO-Hauptquartiers in New York steht eine von der Sowjetunion geschenkte Bronzeskulptur, die einen Mann zeigt, der ein Schwert zu einem Pflug umschmiedet.

In der heutigen Welt, in der die Menschheit nach unzähligen Ablenkungen und weltlichen Vergnügungen strebt, scheint das Streben nach der »Belehrung von Zion und dem Wort des HErrn von Jerusalem«, wie es in Jesaja 2,3 beschrieben wird, nicht wahrgenommen. Die Menschen sind gefangen in einem Wirbel aus Technologie, Konsum und endlosen Informationen, die sie von der wahren Quelle der Weisheit und des Friedens ablenken.

 

Zuerst berauscht der Taumelkelch die Völkern um Israel

Da wir noch nicht in der Ära leben, in der alle Nationen nach Jerusalem hinaufziehen, um dort göttliche Weisheit zu empfangen, stehen wir vor der Realität, dass statt einer globalen Abrüstung, eine weltweite Aufrüstung auf uns zukommt. Die Vision von Schwertern, die zu Pflugscharen werden, bleibt vorerst ein unerfüllter Traum, während heutzutage tüchtig die Pflugscharen zu Schwertern umgeschmiedet werden (Joel 4,10).

In einer Welt, in der die USA modernste Verteidigungstechnologie für Israel produzieren, schmiedet Russland Pflugscharen zu Schwertern für „alle Völker ringsum Jerusalem“. So steht Israel heutzutage militärischen Angriffen aus dem Libanon, Gaza, Syrien, Jemen, Irak und dem Westjordanland gegenüber und schon befinden wir uns heute in Sacharjas Prophetie: „Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum Jerusalem.“ (Sacharia 12,2)

Die muslimischen Nationen, mit ihren 2 Milliarden Menschen, werden von radikalen Extremisten, vor allem aus dem Iran angeführt und befinden sich in einem „Heiligen Krieg“ (Dschihad) gegen Israel und Jerusalem. Ohne es zu wissen, folgen sie den biblischen Vorraussagungen, denn es ist der HErr selbst, der sie zu diesem heiligen Krieg und zur Aufrüstung aufruft (Sacharja 14,2). Ebenso ist es Gott, der Jerusalem für die rings um liegenden Völker durch den Taumelkelch in einen Rausch bringt.

Dieser Rausch wird sichtbar, wenn man sich fragt, warum der Iran so obsessiv Israel vernichten will, obwohl er doch keine gemeinsame Grenze mit Israel hat und nie militärisch von Israel angegriffen wurde? Die radikalen islamischen Führer Irans sind derart von dem Taumelkelch betrunken, dass sie die dringenden Bedürfnisse ihres eigenen Volkes völlig übersehen. Sie setzen das Wohl ihrer eigenen Bevölkerung aufs Spiel und stürzen sie durch den Druck internationaler Sanktionen in die Armut, alles im Namen ihrer fixierten Besessenheit, Israel zu zerstören.

Segen oder Fluch - Polizei durchsucht Moschee in Hamburg mit Verbindung zu Terrorgruppen
„Israel muss vom Erdboden vernichtet werden, und das ist nur der Anfang der Geschichte“ steht auf dem Gebäude mitten in Teheran auf Farsi und auf Hebräisch.

Auch in den Metropolen und Universitäten weltweit erheben sich immer lauter die Stimmen gegen Gottes Volk, welche diesen Rausch zum Ausdruck bringen. Diese Massenproteste gegen Israel, angeheizt von einem unbegreiflichen Zorn, fordern die Zerstörung Israels und lassen jegliche diplomatischen Bemühungen im Keim ersticken. In einem solchen Rauschzustand sind Vernunft und Logik machtlos, und somit erfüllt sich in unseren Tagen Sacharjas Prophetie.

 

… darnach wird Jerusalem zum Laststein für die Welt

Was dem folgen wird, ist die bevorstehende Versammlung der Nationen (UNO) gegen Jerusalem: „Und es soll geschehen an jenem Tag, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn wegheben wollen, werden sich gewisslich daran wund reißen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.“ (Sacharia 12,3)

Während Israel heute bereits von seinen Nachbarländern belagert und angegriffen wird, steht die Welt an der Schwelle zu dem entscheidenden Moment, wo sich bald alle Nationen der Erde gegen es versammeln werden.

Immer wieder haben Israelis und internationale Politiker vergeblich versucht, die Muslime von ihrem extremistischen Wahn abzubringen. Doch mit Menschen, die in einem solchen Zustand gefangen sind, ist ein Dialog unmöglich. Diese Erkenntnis hat die Politiker dazu gebracht, von Israel Rücksichtnahme auf die durch den Taumelkelch betrunkenen zu fordern, was bedeutet, immer wieder neue Zugeständnisse zu machen, nur um das Toben der in ihrem Wahn gefangenen Muslime zu besänftigen.

Doch diese Rechnung geht nicht auf, denn es ist Gott selbst, der die Völker in diesen Zustand versetzt hat. Der durch diesen „Jerusalem-Rausch“ entfachte israelisch-palästinensische Konflikt ist zu einer schweren Last für alle Nationen geworden, die jetzt vergeblich versuchen sie wegzuheben. Der globale islamistische Terror wird die Länder dazu drängen, sich von Israel abzuwenden und sich dem Krieg gegen Israel anzuschließen, um nicht selbst Opfer zu werden. Somit wird sich dann die Prophezeiung, dass alle Völker der Erde gegen Jerusalem ziehen werden, erfüllen.

Der Laststein, der allen Völkern zur Last geworden ist, ist Israels Anspruch, dass Jerusalem die ewige und ungeteilte Hauptstadt Israels ist. Und um die Araber zu befriedigen, will die UNO, als Vertreter aller Völker der Erde, die Jerusalem-Verheißung von Israel wegheben und den Palästinensern zuschieben.

Fluch: Ballistische Raketen auf Tel Aviv, Israel, von unserer Terrasse aus

Seit Juni 2024 wurden die Palästinenser von der UNO ofiziell als Staat anerkannt. Doch die Geschichte und die Bibel bezeugen, dass es gar kein palästinensisches Volk gibt:

„so will auch ich Israel zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist.“ (5. Mose 32,21)

Dabei aber werden sich die Völker wund reißen, weil Gott dies nicht zulassen wird, hat er doch Israel dieses Land und diese Stadt verheißen.

 

Ganze Welt gegen 0,1% der Weltbevölkerung

Die Menschen neigen dazu, der Mehrheit Recht zu geben, nach dem Motto: Was so viele sagen, kann nicht falsch sein! Das wird sich in Zukunft noch deutlicher zeigen, denn wenn alle Völker der Erde gegen den einen Judenstaat ziehen werden, hat Israel menschlich gesehen, keine Chance des Überlebens.

8,2 Milliarden Menschen leben auf dieser Welt (Stand 2023). Inmitten dieser gewaltigen Masse befinden sich nur 9,2 Millionen Israelis – das bedeutet, dass auf jeden Israeli jedem 900 Nichtisraelis kommen. Ein winziger Bruchteil von gerade einmal 0,1% der Weltbevölkerung. Hier hilft im Kriegsfall weder die Tapferkeit der israelischen Soldaten noch Israels modernen Kriegswaffen oder die sagenumwobene Atombombe.

Bei Abstimmungen in den Vereinten Nationen stimmen bereits alle Mitgliedsstaaten gegen Israel oder enthalten sich, mit Ausnahme einiger Mini-Staaten wie Mikronesien und die Marshall-Inseln. Wie lange die USA noch bereit sind, Israel zu unterstützen, ist nur eine Frage der Zeit, denn wirtschaftlich und militärisch sind die USA auf die Araber angewiesen, nicht aber auf Israel. Die Universitäten in den USA werden zum größten Teil mit Geldern aus Katar gefördert und dementsprechen sehen wir heutzutage in den Kampussen Aufrüfe zur Vernichtung Israels.

Selbst auf den deutschen Straßen und Universitäten genießen aggressive Antisemiten nahezu ungehinderten Spielraum. Und in Israels dunkelster Stunde, während es sich in einem Existenzkrieg befindet und von sieben Fronten tagtäglich angegriffen wird, verweigern die meisten Länder, darunter Frankreich und sogar auch das Land, das sich ständig damit rühmt, die Sicherheit Israels zur Staatsraison zu erheben, die dringend benötigte Waffenhilfe zur Verteidigung Israels.

 

Zwei Lager der Menschheit

Hier wiederum wird Gottes Regel: »Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich« (Lukas 11,23) relevant für die Menschheit, wie auch die Frage des Propheten Elias: »Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken?« (1. Könige 18,21) Jeder von uns muss sich entscheiden in welches Lager er gehört (siehe dazu mein Artikel „Wahl zwischen Segen und Fluch“).

Für das, was Gott mit den Lauen macht, die weder kalt noch heiß sind, gibt es in der Offenbarung 3,16 ein drastisches Wort, das in vielen Bibeln mit ausspeien viel zu höflich übersetzt wurde, aber in Wahrheit heißt es auskotzen. Das heißt: Die Unentschiedenen sind in den Augen Gottes zum Auskotzen – und das sind alle, die sich nicht eindeutig solidarisch für Gottes Volk Israel und für Gottes Erlöser und Messias entscheiden können.

Hierbei wird – nach meiner Meinung – die Menschheit in zwei klar definierte Lager aufgeteilt: Für oder gegen Israel. Wer sich für das Volk Israel entscheidet, nicht weil es besser als andere Völker ist, sondern weil Gott von uns fordert, ihm auch in seiner Liebe zu Israel zu folgen, die auch dann nicht aufhörte, als Israel jämmerlich versagte (Hesekiel 36, 16-23), der gehört zu denen, die nicht blind durch diese Zeit gehen, denn »Gott, der Herr, tut nichts, ohne zuvor seinen Ratschluss seinen Knechten und Propheten geoffenbart zu haben« (Amos 3, 7).

 

Deine Haltung zu Israel ist von entscheidender Bedeutung in Gottes Augen

Bevor ein Land seine Truppen in den Kampf gegen ein anderes Land schickt, wird es wahrscheinlich zunächst eine Volksabstimmung oder Wahlen geben, deren Ausgang wir bereits durch die Prophetien wissen können. Doch genau hier liegt der entscheidende Augenblick für jeden Christen: Gott richtet seinen Blick auf unsere Herzen, nicht auf die erhobenen Hände bei der Wahl. Obwohl wir die Versammlung der Nationen gegen Israel, weder durch unsere Gebete verhindern, noch durch Abstimmungen beeinflussen können, richtet Gott seinen Blick auf das Herz eines jeden seiner Kinder.

Er beobachtet aufmerksam, wie sie sich gegenüber seinem Volk Israel verhalten werden. Werden sie erneut schweigen, wie es viele Christen im Zweiten Weltkrieg taten, als es um die Auslöschung seines Volkes ging, oder werden sie diesmal mutig an der Seite Israels stehen?

Fluch: Ballistische Raketen auf Tel Aviv, Israel, von unserer Terrasse aus
Christen, die sich für Gottes Volk entschieden haben, vereint an einem Tisch mit Holocaust-Überlebenden Juden. Dieses eindrucksvolle Bild stammt von einer unserer Einsätze, bei denen wir Holocaust-Überlebende mit Unterstützung und Trost begleiten.

Deine Haltung gegenüber Israel ist von entscheidender Bedeutung in den Augen Gottes und sollte niemals von der Politik oder dem Verhalten Israels beeinflusst werden. Ähnlich wie das große Mischvolk (2. Mose 12,38), das sich entschloss, mit dem Volk Gottes aus Ägypten auszuziehen – nicht, weil die Israeliten als Sklaven besonders fromm waren, sondern weil dieses Mischvolk den Mut hatte gegen den weltlichen Strom zu schwimmen und an die Verheißung des Gottes Israels, sie tatsächlich in das Gelobte Land zu führen, glaubte.

Wenn du heute auch an die Verheißungen Gottes für sein modernes Volk Israel glaubst, dann bist du Teil jener mutigen Gemeinschaft, wie damals das sogenannte Mischvolk, die mit den Juden sicher und unversehrt das andere Ufer erreichte und wirst auch, wie das Volk Israel, beschirmt durch diese Tage gehen. „An jenem Tage wird der HErr die Bewohner Jerusalems beschirmen. (Sacharia 12,8)

Israelische Flagge
Von Götzenanbetung zu Gottesanbetung

Von Götzenanbetung zu Gottesanbetung

2023-2024

 

Ein Jahr nach dem verheerenden Massaker vom 7. Oktober 2023 versammelten sich Tausende Israelis zum Gebet an genau dem Ort, an dem einst das Nova-Festival stattfand. Dieses Festival war damals der Funke, der die Hamas-Terroristen dazu veranlasste, Israel früher als ursprünglich vorgesehen anzugreifen.

Tausende Israelis kommen am Ort des Nova-Festivals zusammen, um zum Gott Israels zu beten, während vor einem Jahr 3.000 Israelis auf der elektrisierenden Nova-Trance-Party tanzten – Götzenanbetung in Israel?

Gottesanbetung statt Götzenanbetung am Ort des Nova-Festivals
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Damals – Nova-Festival 2023, kurz vor dem 7. Oktober Massaker

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Damals – Luftaufnahme von Festival mit Nova-Götze

Bevor die Kinder Israels ins Gelobte Land einzogen, warnte Gott sie davor, dass sie in Versuchung geraten könnten ihren Glauben aufzugeben, wenn es ihnen zu gut gehen würde. Als Konsequenz würden sie neuen Göttern dienen und als Strafe von einem Volk überfallen werden, das eigentlich kein Volk ist – den Palästinensern. Den ausführlichen Bericht über die biblische Prophetie über das Massaker vom 7. Oktober findest du im Blog auf meiner Webseite.

 

Weltliche Israelis kehren zu Gott

Erstaunlicherweise zeigt eine umfassende Analyse der Synagogenbesuche, dass 20% der israelischen Bevölkerung, seit dem Massaker am 7. Oktober, eine geistliche Rückkehr zu ihrem Glauben an Gott vollzogen haben. Diese bemerkenswerte Entwicklung unterstreicht nicht nur eine tiefgreifende persönliche Transformation, sondern auch eine kollektive Bewegung hin zu einem erneuerten Glaubensbewusstsein, das in der heutigen herausfordernden Zeit eine starke Verbindung und Hoffnung für die Zukunft bietet.

Einer meiner orthodoxen Geschäftspartner erzählte mir, dass er letzten Samstag einen Mann in der Synagoge sah, den ich noch nie zuvor gesehen hatte: „Er trug kein Kippa, sondern eine Kasketmütze und kam mit seiner kleinen Tochter. Während des Gebets zeigte er ihr die Thora-Rolle und den Stuhl des Elijahs auf der Bühne. Aber mir fiel auf, dass er kein Gebetsbuch in der Hand hielt und einen ziemlich hilflos dastand. Als ich ihn ansprach und Hilfe anbot, stellte sich heraus, dass er zum erstenmal in deinem Leben eine Synagoge besucht hatte. Das brutale Massaker hat in ihm Fragen ans Licht gebracht: Wer bin ich? Warum werden wir Juden so sehr gehasst? Gibt es vielleicht doch einen Gott?

 

Das Zeugnis von Barak

„Ich verstecke mich tatsächlich achteinhalb Stunden lang in einer Chemietoilettenkabine. Dort drin gab ich dem Schöpfer der Welt mein Leben.“ so der 24 jährige Barak aus Tel Aviv, der die Nova-Party am 7. Oktober überlebte.

Er erzählte von dem Trauma, das er durchgemacht hatte, und dem Prozess der Reue, der danach begann. Er sagte, er sei auf der Party angekommen und dann hätten die Raketen und der Chaos begonnen. „Terroristen kamen von überall und versuchten, alle um uns herum zu erschiessen“, sagte Barak, „Sie schossen von draußen auf die Chemietoilettenkabinen. Ich und zwei meiner Freunde sprangen in das Kloakenloch. Das stank schrecklich und war ecklig, doch das war in diesem Moment unsere geringste Sorge. Eine der Patronen verfehlte meinen Kopf um nur ein paar Zentimeter. Durch dieses Schussloch mussten wir schreckliche Dinge während dieser Stunden mit ansehen.“

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Die Chemietoilettenkabinen auf dem Nova-Festival

„Wenn Gott mich hieraus gesund zu meinen Eltern zurückbringt, werde ich sein bestes Kind“, sagte er, „ich werde den Schabbat halten, werde beten und alles tun, was in der Bibel steht, die er uns gab.“

Insgesamt standen dort sieben chemische Toilettenzellen nebeneinander, und jede einzelne Zelle wurde mit hunderten Patronen durchlöchert. „Als wir die Toilette verließen, sagten man uns, dass wir die letzten drei lebenden Juden im gesamten Bereich der Party seien. Und in den anderen 6 Toiletten neben uns 9 Leichen gefunden wurden. Der komplette Bereich der Party, war ein Puzzle von Menschen“.

„Als ich dort auf der Toilette war, wurde mir klar, dass ich völlig umkehren und dem ganzen Volk Israel erklären würde, dass er mit mir ein sichtbares Wunder vollbracht hatte, dass ich den Schöpfer der Welt gesehen hatte. Es gab viele Heldentaten, jeder, der dort lebend herauskam, ist ein Wunder Gottes.“

„Ich habe gelernt, den Menschen in die Augen zu schauen und ihnen zu sagen, dass alles in Ordnung ist, dass dies eine schlimme und schreckliche Zeit ist und wir es schaffen werden, sie zu überstehen“, sagte er, „wenn das Volk Israel vereint ist und auf Gott vertraut.“

 

Existenzielle Kriege wecken das Herz für existenzielle Fragen

Im Staat Israel trifft dies umso mehr zu. Bereits im Unabhängigkeitskrieg 1948 und Jom Kippur-Krieg kam es bei vielen Soldaten zu einer Art geistlichen Erwachens, doch vor allem nach dem Sechstagekrieg nahm die Sache Fahrt auf. Die Rückkehr zu den biblischen Stätten und insbesondere die Wiedervereinigung Jerusalems. Durch die Begegnung mit den historischen und biblischen Stätten wurde eine seit vielen Jahren schlummernde Affinität und Verbundenheit im Volk geweckt. Junge Soldaten empfanden den Verlauf des Krieges als plötzlich und allein nach militärischen Gesichtspunkten unerklärlich. Viele gingen zurück und lasen die Bibel, insbesondere die Passagen über Orte wie Hebron, Shiloh, Bethel und Gaza.

Tatsächlich waren die 1970er und 1980er Jahre die Blütejahre der Rückkehr-Bewegung. Der Zustrom von Säkularen, die wieder zu Gott zurückkehrten, begann in kleinen Mengen, nahm aber allmählich zu. Zu dieser Bevölkerung, gehörten Künstler, Militäroffiziere, Piloten, Akademiker, Fachleute und mehr.

Heute befindet sich das Volk Israel wieder in einem Existenzkrieg, welcher ofiziell im Land als „Auferstehungskrieg“ bezeichnet wird. Trotz der täglichen Flut von Kriegsberichten und Tragödien in den Medien, wirkt Gott in den Herzen des Volkes und führt sie zu einer bedeutungsvollen Umkehr – siehe Juli-Newsletter.

„Wenn mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.

So sollen nun meine Augen offen sein und meine Ohren aufmerken
auf das Gebet an dieser Stätte.“

(2. Chroniken 7,14-15)

Fluch: Ballistische Raketen auf Tel Aviv, Israel, von unserer Terrasse aus
Tausende Israelis beten am Massakerort am letzten Laubhüttenfesttag
Israelische Flagge

Israel eliminiert palästinensischen Hitler

Israel eliminiert palästinensischen Hitler

„Alle, die voller Wut gegen dich toben, werden am Ende in Schimpf und Schande dastehen. Die Männer, die dich bekämpfen, werden zugrunde gehen.“ (Jesaja 41,11)

Der palästinensische Hitler Yahya Sinwar ist Geschichte:

Sinwar, der palstinensische Hitler - links lebendig, rechts tot

Yahya Sinwar voher und nachher

„Das Böse hat einen schweren Schlag erlitten“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach der Bestätigung des Todes des Hamas-Terroristenführers Yahya Sinwar.

Israel hat mit dieser Aktion der Welt einen bedeutenden Dienst erwiesen und sie zu einem etwas sichereren Ort gemacht.

„Der Mann, der das schrecklichste Massaker in der Geschichte unseres Volkes seit dem Holocaust begangen hat, der Massenmörder, der Tausende von Israelis ermordet und Hunderte unserer Bürger entführt hat, wurde von unseren heldenhaften Truppen ausgeschaltet“, so der Ministerpräsident.

Mit väterlichen Stolz muss ich hier erwähnen, dass mein Sohn Os zur Zeit, als IDF-Soldat mit seinen Kameraden im Herzen Gazas an vorderster Front dient und zu den von Premierminister Netanyahu gelobten „heldenhaften Truppen“ des Bataillons 450 gehört.

Aufbau und Verteidigen: Gott deckt Israel den Tisch im Angesicht ihrer Feinde
Oberstabsfeldwebel Os Schneider (21), am Vorabend der entscheidenden Mission gegen Yahya Sinwar.

Hier sind nur einige Beispiele seines Terrorismus im Laufe der Jahre:

 

1962 Yahya Sinwar wird in Khan Yunis (Gaza) geboren.

1988 Verbrachte 23 Jahre in israelischer Haft wegen der Tötung von vier Palästinensern, was ihm den berüchtigten Titel „Der Schlächter von Khan Yunis“ einbrachte.

2004 Während seiner Haft beschwerte er sich wegen Schmerzen und kurz danach retteten israelische Chirurgen sein Leben, indem sie einen lebensbedrohlichen Gehirntumor entfernten.

2007 Hamas übernimmt in einem blutigen Putsch die Kontrolle über Gaza, während Sinwar seine Doktortitel im israelischen Gefängnis abschließt.

2011 Sinwar kommt aus dem Gefängnis und kehrt im Rahmen des „Shalit-Abkommens“ zusammen mit 1.027 anderen Terroristen nach Gaza zurück.

2015 Sinwar beaufsichtigt die Folter eines hochrangigen Hamas-Kommandanten, unter anderem wegen angeblicher Homosexualität.

2017 Sinwar wird Chef der Hamas in Gaza.

2018 Beginn gewalttätiger Unruhen an der Grenze zwischen Israel und Gaza.

2021 Während Gaza unter seiner Führung steht, beginnt die Operation „Wächter der Mauern“, nachdem Hamas einen wahllosen Raketenhagel auf Zivilisten in ganz Zentral- und Südisrael abgefeuert hat.

2023 Am 7. Oktober orchestrierte Sinwar eine beispiellose Gewalttat, die als der verheerendste Tag für das jüdische Volk seit dem Holocaust in die Geschichte eingehen wird.

2024 Yahya Sinwar wird nach dem Tod von Ismail Haniyeh politischer Führer der Hamas.

2024, 17. Oktober Sinwar wird von der israelischen Armee, Bataillon 450 eliminiert.

Aufbau und Verteidigen: Gott deckt Israel den Tisch im Angesicht ihrer Feinde
Yahya Sinwar, der Drahtzieher des tödlichsten Tages für Juden seit Hitler, ist tot.

„Als Enkelkind von Holocaust-Überlebenden kann ich nur erahnen, welche Erleichterung und welchen Triumph meine Großeltern empfanden, als sie vom Tod Hitlers erfuhren, der als Architekt des Holocaust für den Tod meiner Vorfahren verantwortlich war. Die Gefühle, die ich heute empfinde, und die der jüdischen Gemeinschaft weltweit angesichts der Ausschaltung Sinwars, der die Schrecken des 7. Oktober inszenierte, spiegeln sicherlich eine ähnliche Erleichterung wider.“ schrieb mir eine Bekannte.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, die Tötung Sinwars sei „nicht das Ende des Krieges im Gazastreifen“. Aber er erklärte, der Tod Sinwars markiere den Beginn einer neuen Ära ohne die Herrschaft der Hamas über Gaza. Er drängte die Bewohner des Gazastreifens, die Gelegenheit zu ergreifen, sich von ihrer Tyrannei zu befreien, und fügte hinzu, wenn sie sich ergeben und die Geiseln freiließen, würden sie verschont bleiben.

 

Wo sind sie alle, die Feinde Israels?

Die Geschichte und das Wort Gottes zeigen uns eindrucksvoll, wie das Volk Israel jeden Versuch der Vernichtung überwand und die Flüche ihrer Feinde letztendlich immer in Segen verwandelte.
„Mein Volk, erinnere dich doch, welche finsteren Pläne Balak, der König von Moab, gegen dich schmiedete und was ihm Bileam, zur Antwort gab! Dann wirst du erkennen, was ich, der Herr, für dich getan habe. Ich bin treu und gerecht!«“ (Micha 6,5)
Die Pläne die er mit Bileam geschmiedet hatte Israel zu verfluchen und zu vernichten.
Jedoch ließ Balak diesen Wahrsager und Zauberer rufen, um Israel zu verfluchen; wurde von der Macht Gottes überwältigt, so dass er, statt Israel zu verfluchen, gezwungen war, Israel zu segnen und ihr zukünftiges Glück und ihren Wohlstand und den Messias, der aus ihnen hervorgehen sollte, zu prophezeien.

Der ewige Bund Gottes mit Israel und seine Verheißungen an sein Volk bleiben unerschütterlich bestehen. Ebenso sind die Warnungen an jene, die es wagen, Gottes Augapfel zu berühren, nach wie vor kraftvoll und beständig.

„Niemand redet dann mehr von ihnen. Vergeblich wirst du dich umsehen nach denen, die Krieg mit dir führten – du wirst sie nicht mehr finden. Wo sind sie geblieben, deine Feinde? Sie sind verschwunden, als ob es sie nie gegeben hätte.

Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich nehme dich an deiner rechten Hand und sage: Hab keine Angst! Ich helfe dir.“ (Jesaja 41,12-13)

Israelische Flagge