Gott hat uns berufen, seine Antwort an diese Welt zu sein

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Viele Menschen fragen: „Wenn Gott so gut ist, warum lässt er dann so viel Böses in der Welt zu?“

Doch die eigentliche Frage ist nicht, warum Gott Schlechtes zulässt, sondern warum die Heiligen des Allerhöchsten es zulassen.

Gott hat uns die Verantwortung für die Erde anvertraut. Das ist eine gewaltige Wahrheit, die wir neu begreifen müssen. „Der Himmel ist der Himmel des Herrn; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.“ (Psalm 115,16) Jesus selbst bekräftigte diesen Gedanken im Vaterunser-Gebet. „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.“ (Matthäus 6,10) Das bedeutet: Der Wille Gottes soll auf Erden genauso geschehen wie im Himmel.

Dabei fällt ein kleines, aber bedeutendes Wort auf: „unser“. Er lehrte uns nicht zu beten: „Mein Vater“, sondern „Unser Vater“. Dieses „unser“ verpflichtet uns. Es weitet unseren Blick über das eigene Leben hinaus – auf unsere Stadt, unser Land, unsere Nation.

 

Wenn wir also die Nachrichten lesen – über zunehmende Kriminalität in unserer Stadt, über den Aufstieg des Islams in Europa, den weltweit steigenden Hass auf Juden – fragen wir uns dann: „Ist das mein Problem?“ Oder erkennen wir: „Ja, es betrifft uns alle. Es ist unser Auftrag, zu handeln, zu beten, einzustehen, wie Daniel es tat, der dreimal täglich für sein Volk betete (Daniel 6,11).

Gott hat uns berufen, Verantwortung zu übernehmen, nicht wegzusehen. Er befiehlt uns, für unsere Städte, unsere Nationen und ihre Leiter einzustehen.

Gott ruft uns auf, Verantwortung zu übernehmen, nicht wegzusehen. Er befiehlt uns, für unsere Städte, unsere Nationen und ihre Leiter einzustehen.

Der kürzlich ermordete gläubige Christ und Politiker Charlie Kirk sagte einmal treffend:

„Demokraten und Gottlose engagieren sich heute oft stärker in der Politik als viele Christen und das ist ein trauriges Zeugnis. Zu viele Gläubige sagen: ‚Politik ist schmutzig, da halte ich mich lieber raus.‘ Doch genau das ist nicht Gottes Haltung.“ In Jeremia 29,7 heißt es: „Suchet das Wohl der Stadt, in die ich euch geführt habe, und betet für sie zum HERRN; denn wenn es ihr wohlgeht, so geht es auch euch wohl.“

 

Gott ruft uns auf, Verantwortung zu übernehmen, nicht wegzusehen. Er befiehlt uns, für unsere Städte, unsere Nationen und ihre Leiter einzustehen. Selbst wenn wir keine sofortigen Erfolge sehen, zählt eines vor allem: Gehorsam gegenüber Gott. Denn echter Glaube zeigt sich nicht in Rückzug, sondern im mutigen Handeln – im Vertrauen, dass Gott durch uns wirken will.

 

Meine lieben christlichen Brüder und Schwestern,

das muss uns wichtig sein, wenn wir erleben wollen, wie der Himmel unsere Städte und unsere Nation umfassen soll!

Viele sagen: „Die Kirche müsste …“ oder „Eure Gemeinde sollte …“, doch solange wir von ‚die Kirche‘ statt ‚unsere Kirche‘ sprechen, haben wir uns bereits innerlich distanziert. Die europäische Kultur hat den Individualismus so weit getrieben, dass das Wir fast verloren ging. Leider ist ein Großteil der Verantwortungsabgabe seitens der Kirche auf kulturelle Einflüsse zurückzuführen. Die europäische Kultur hat einen egoistischen Individualismus so weit gefördert, dass das Gemeinschaftsleben von allen Seiten bedroht ist. Das Reich Gottes ist kein Individualprojekt, es ist Familie, Gemeinschaft, Verantwortung füreinander. Die meisten Menschen sind sich kaum bewusst, wie stark ihre Entscheidungen, die Gemeinschaft um sich herum beeinflussen können. Wenn wir aufwachen und Verantwortung für unsere Gemeinschaften übernehmen wollen, werden wir uns zwangsläufig mit dem Individualismus in und um uns herum auseinandersetzen müssen.

 

Jesus sagte, wir sollen alle Völker zu Jüngern machen, aber die Kirche hat diesen großen Auftrag auf, Jünger in allen Nationen zu machen, reduziert.

Jesus beauftragte uns: „Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker.“ (Matthäus 28,19) Doch im Laufe der Zeit hat die Kirche diesen Auftrag abgeschwächt – aus „alle Völker zu Jüngern machen“ wurde „Jünger in allen Nationen machen“. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Gott will nicht nur einzelne Menschen verändern, Er will ganze Nationen verwandeln. Er hat seiner Gemeinde die Autorität des Himmels anvertraut, um seinen Willen auf Erden sichtbar zu machen. Damit das geschieht, müssen wir unsere geistliche Identität neu entdecken: Wir sind keine hilflosen Bittenden, sondern königliche Priester, berufen, den Himmel auf die Erde zu bringen (s. v. Rdbr. Zurück in die königliche Berufung der Gemeinde). Es ist Zeit, unsere Armutsmentalität und das Denken der Ohnmacht abzulegen. Wir sind nicht Zuschauer des Weltgeschehens – wir sind Gestalter im Auftrag Gottes. Er wartet nicht darauf, dass Politiker, Systeme oder Ideologien die Welt verändern. Er wartet auf sein Volk, das aufsteht, betet, handelt, Verantwortung übernimmt und Licht in die Dunkelheit bringt. Denn die Frage bleibt: Wenn Gott uns die Erde anvertraut hat – was machen wir daraus?

Spiegel: Gotteskrieger

Die aktuelle Spiegel-Ausgabe mit dem Titel „Gotteskrieger“ stellt christliche Politiker als gefährliche Fanatiker dar.

Die aktuelle Spiegel-Ausgabe mit dem Titel „Gotteskrieger“ zeichnet ein einseitiges und verzerrtes Bild gläubiger Politiker, indem sie sie als religiöse Fanatiker darstellt. Anstatt zu erkennen, dass christliche Werte wie Nächstenliebe, Verantwortung und moralische Orientierung das Fundament einer gesunden Gesellschaft bilden, werden Politiker – insbesondere die aus der Regierung von Donald J. Trump – die ihren Glauben offen bekennen, verspottet und angegriffen – nicht nur von der säkularen Welt, sondern zunehmend auch von Christen selbst.
Wir beten: „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe…“ – doch wenn Gott tatsächlich gläubige Politiker beruft, die moralische Ordnung, Familienwerte und den Schutz Israels fördern, reagieren viele Gläubige mit Ablehnung oder Misstrauen.

 

Wenn wir uns klein und machtlos fühlen, neigen wir dazu, Gottes Wort auf ein Maß zu reduzieren, das wir aus eigener Kraft erreichen können, nur um uns nicht schuldig zu fühlen, das, was Gott wirklich von uns verlangt, nicht erfüllt zu haben.
Darum ist es so wichtig, dass wir lernen, die Heilige Schrift mit der Identität königlicher Priester zu lesen – nicht aus Schwäche, sondern aus der Autorität heraus, die Gott uns gegeben hat. Beginnen wir mit diesen Worten Jesu:

 

„Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“ (Mt 28,18–20)

 

Wir sind Gottes Antwort an die Welt. Nicht aus eigener Kraft, sondern durch seine Gegenwart in uns. Er hat uns Autorität verliehen, um sein Reich sichtbar zu machen. Die Welt wartet auf die Offenbarung der Söhne und Töchter Gottes (Römer 8,19). Sie wartet auf Menschen, die wissen, wer sie sind, und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – in Liebe, Wahrheit und Vollmacht. Wenn wir erkennen, dass Gott uns Verantwortung übertragen hat, wird unser Gebet „Wie im Himmel – so auf Erden“ zu einem Lebensstil und zu einem Call to action (Aufruf zum Handeln). Dann fragen wir nicht mehr: „Warum lässt Gott das Böse zu?“ Sondern sagen: „Herr, zeig mir, was ich tun soll, um dein Reich sichtbar zu machen.“

 

Ein Aufruf zum sofortigen Handeln gegen Halloween

Wenn wir begreifen, dass Gott uns die Verantwortung für diese Welt anvertraut hat, bedeutet das auch, dass wir geistlich wachen müssen über das, was in unseren Städten geschieht. Doch zu viele Christen betrachten das Böse nur aus der Ferne – statt aufzustehen, zu beten und dagegen anzugehen. Viele Christen beteiligen sich sogar an Festen wie Halloween, ohne zu erkennen, welche geistliche Dimension dahintersteht. Aber Dunkelheit weicht nicht durch Schweigen – sie weicht nur durch Gebet, Licht und Wahrheit. Gerade in diesen Tagen, in denen sich die Welt auf das sogenannte Halloween vorbereitet, sind wir als Kinder des Lichts aufgerufen, wachsam zu sein. Was vielen als harmlose Unterhaltung erscheint, ist in Wirklichkeit ein Fest, das Tod, Angst und Finsternis verherrlicht, das genaue Gegenteil dessen, wofür Christus gestorben und auferstanden ist. Die Bibel fragt: „Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?“ (2. Korinther 6,14) Wir sind nicht berufen, die Dunkelheit zu dulden oder mitzufeiern, sondern sie zu überwinden – mit dem Licht Christi (Joh. 1,5).

Halloween hat mit Kirche nichts zu tun

Auch in Mittelfranken hat sich Halloween durchgesetzt. Die Melanchtonkirche in Nürnberg ist geschmückt mit Kürbissen, Gruselzeug und Nebelmaschine. Pfarrerin Tia Pelz, sind Sie dann auch verkleidet? Gleichzeitig wird am 31. Oktober Reformationstag von Martin Luther gefeiert.

Halloween ist keine harmlose Tradition. Es ist eine geistliche Täuschung, die Menschen – besonders Kinder – an die Finsternis gewöhnt. Während viele feiern, öffnet sich geistlich eine Tür, durch die Angst, Okkultismus und geistliche Verwirrung ihren Weg finden. Doch wir, das Volk Gottes, sind nicht Zuschauer, sondern Wächter! Wie Nehemia über den Mauern Jerusalems Wächter aufstellte, die Tag und Nacht beteten, um die Stadt zu schützen. Heute ruft Gott uns, die geistlichen Mauern unserer Städte wieder aufzubauen, durch Fürbitte, Lobpreis und mutiges Zeugnis.

 

Ich möchte dich einladen, in diesen Tagen, besonders am kommenden Freitag (31.10.2025) bewusst aufzustehen. Schließe dich mit anderen Gläubigen zusammen, in deiner Familie, Gemeinde oder Nachbarschaft und betet um Gottes Schutz über eure Stadt, über die Kinder, über die Familien. Bete, dass das Licht Christi heller leuchtet als jedes Symbol der Finsternis. Bete, dass Menschen erkennen, welche geistlichen Mächte hinter solchen Festen stehen.

 

Trenne dich, um zu leuchten!

Wir sind nicht dazu berufen, an Finsternis teilzunehmen, sondern sie zu überwinden. Darum lasst uns und unsere Kinder nicht an Halloween teilnehmen, sondern bewusst Licht verbreiten: durch Liebe, durch Gebet, durch Zeugnis. Ersetze die Nacht der Angst mit einer Nacht des Lichts. Statt Kostümen, Kerzen und Gruselgeschichten – bete, singe, lobe Gott und bringe Hoffnung in deine Nachbarschaft. Denn jedes Mal, wenn du dich entscheidest, das Gute zu tun, wo andere das Böse feiern, wird das Reich Gottes sichtbar – wie im Himmel, so auf Erden.

 

Ein Gebet für diesen Tag:

Herr, wir danken dir, dass du uns als Licht in diese Welt gesandt hast.
Vergib uns, wo wir uns mit der Finsternis abgefunden haben.
Stärke uns, mutig aufzustehen – für unsere Städte, unsere Familien und unsere Nation.
Beschütze unsere Kinder vor allen Einflüssen des Bösen.
Lass dein Licht heller scheinen als jede Dunkelheit.

Dein Reich komme, dein Wille geschehe – wie im Himmel, so auch auf Erden.
Amen!

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Von Kyrus bis Trump

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Zurück in die königliche Berufung der Gemeinde

Bevor wir weiter gegen den Präsidenten Donald Trump schimpfen, sollten wir uns seine außergewöhnlich pro-israelischen Handlungen betrachten: Er war es, der Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte, die Souveränität Israels über die Golanhöhen bestätigte, entscheidende Waffenlieferungen zur Verteidigung des Landes ermöglichte, massiv zur Ausschaltung iranischer Atomreaktoren – der größten existenziellen Bedrohung Israels – beitrug und schließlich die Befreiung der israelischen Geiseln in die Wege leitete.

All diese Maßnahmen machten Donald Trump nicht nur zu einem der größten Freunde Israels, sondern – ähnlich wie König Kyrus in biblischer Zeit – zu einem der israel-freundlichsten Staatsführer aller Zeiten.

Präsident Trump wird von 50 Pastoren gesegnet

„Das Gebet eines Gerechten vermag viel.“ Jakobus 5,16
50 Pastoren beten für Donald Trump.

Ein Blick in die Bibel zeigt: Auch Kyrus, der König von Persien, war ein heidnischer Herrscher, dem „alle Königreiche der Erde gegeben waren“ (Esra 1,1-4) – und doch wurde er von Gott berufen, die Wiederherstellung Jerusalems zu fördern. Sein Handeln markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte Israels und erfüllte prophetische Zusagen. Gott schreibt Geschichte – nicht nur durch Propheten und Priester, sondern ebenso durch Könige, Präsidenten und politische Führer.

Daniel blieb standhaft im Gebet – dreimal täglich richtete er sein Herz nach Jerusalem. Gott erhörte Daniels Gebete und gebrauchte seinen Einfluss, um das Herz des Königs Kyrus zu bewegen – hin zu einer pro-jüdischen Haltung, die den Beginn der Wiederherstellung Israels einleitete (Esra 1,1–4).

In unserer Zeit sahen wir ein ähnliches Muster: Der kürzlich verstorbene Charlie Kirk versammelte 50 Pastoren, um gemeinsam für Donald Trump und seine Präsidentschaft zu beten – ein Gebet, dem Trump gerne zustimmte. Ich bin überzeugt, dass die „Gebete der Gerechten“ (Jakobus 5,16) sichtbare Frucht trugen, besonders in Trumps klarer, mutiger und beispiellos pro-israelischer Haltung während seiner Amtszeit.

Gott hat immer wieder politische Führer gebraucht, um seine Verheißungen zu erfüllen und die Wiederherstellung Israels voranzutreiben – selbst dann, wenn sie keine gläubigen Menschen waren. Denn Gott wirkt durch wen er will. Schon Theodor Herzl, der Visionär und Begründer des modernen Staates Israel, war kein religiöser Jude, sondern ein Atheist – und doch wurde er zum Werkzeug in Gottes Plan zur Erfüllung Seiner Verheißungen.

 

In den USA ist es für viele Gemeinden selbstverständlich, für ihre Regierung zu beten – so, wie es Paulus in 1. Timotheus 2,1-2 ausdrücklich lehrt. In Deutschland jedoch wird dieses biblische Prinzip häufig mit dem Satz abgetan: „Politik gehört nicht in den Gottesdienst.“ Doch genau diese Haltung hat dazu geführt, dass in vielen Kirchen keine Israel-Predigten mehr willkommen sind. Dabei ist das Thema Israel kein politisches, sondern zutiefst biblisches und geistliches Thema – es berührt das Herz Gottes selbst.

 

Gebete, die Geschichte verändern

Gott hat seiner Gemeinde – dem „auserwählten Geschlecht, königlichen Priestertum und heiligen Volk“ (1. Petrus 2,9) – eine große und bedeutende Berufung gegeben. Doch um diese Berufung zu erfüllen, braucht es Menschen, die groß denken, die wissen, wer sie in Christus sind und welchen Einfluss sie im Reich Gottes haben sollen.

Wenn wir unsere von Gott gegebene Größe nicht erkennen, werden wir unserer Bestimmung nicht gerecht.
Die weitverbreitete Bettelmentalität und eine falsch verstandene Demut haben weite Teile der Kirche ihrer geistlichen Kraft beraubt und ihre Vision geschmälert. Statt als Gestalter und Lichtträger in dieser Welt zu wirken, haben sich viele mit Passivität begnügt – und damit den Auftrag verfehlt, den Gott seiner Gemeinde gegeben hat. Das zeigt sich daran, wie wir den Missionsbefehl wahrgenommen und verfolgt haben. In Matthäus 28 gibt uns Jesus Anweisungen, wie weltweite Erweckung stattfinden soll: Es soll damit beginnen, dass Gläubige die Völker zu Jüngern machen. Wir haben den Missionsbefehl unseres Herrn auf etwas reduziert, mit dem wir uns wohler fühlen, nämlich den Dienst an Einzelnen statt an Nationen. Wir zielen in der Regel auf wirtschaftlich arme und mittellose Menschen ab, anstatt auf Menschen mit Einfluss und Status. Unsere Unsicherheit führt dazu, dass wir uns disqualifiziert fühlen, die Reichen, Gebildeten und Mächtigen zu erreichen. Warum ist das so?

 

Schluss mit der falschen Demut!

In den Herzen vieler Christen hält sich bis heute eine subtile, aber gefährliche Lüge – eine, die uns davon abhält, unsere wahre Identität in Christus zu leben.
Diese Lüge flüstert uns ein, dass jede Anerkennung unserer Stärke, unserer Gaben oder unserer Berufung Stolz sei – und dass wahre Demut bedeute, sich selbst kleinzumachen oder zu verleugnen. Die Wahrheit ist, dass es weder Stolz ist, unsere Stärke anzuerkennen, noch Demut, sie zu erniedrigen. Diese falsche Demut hat viele Gläubige gelähmt – sie hält die Heiligen im Schatten und führt dazu, dass wir unserer Bestimmung nie nachkommen.

Die Bibel sagt: „Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit,“ (Römer 3,23) Doch das Kreuz hat diese Geschichte verändert. Jesus starb nicht nur, um unsere Schuld zu tilgen – sondern um uns zurück in unsere ursprüngliche Bestimmung zu führen: in die Herrlichkeit, für die wir geschaffen wurden. Der Preis, den Jesus bezahlte, offenbart unseren Wert. Wenn der Sohn Gottes bereit war, sein Leben für uns zu geben, wie könnten wir da glauben, dass wir wertlos sind. Wir wurden geschaffen, um Gottes Herrlichkeit zu teilen und ihm Ehre zu bringen.

Königliche Identität

Wer ist wohl größer – ein König, der über ein Volk von Kleindenkenden herrscht, oder ein König, der von einer Armee selbstbewusster, treuer Soldaten umgeben ist, die stolz darauf sind, ihrem König zu dienen? Ist es nicht so, dass die Stärke und Würde seiner Untertanen die Herrlichkeit des Königs selbst widerspiegeln?

Einige christliche Führer haben Gottes Volk in die theologische Sklaverei verkauft, indem sie uns beigebracht haben, dass „Demut“ bedeutet, sich selbst kleinzureden, sich für unfähig zu halten oder ständig zu betonen, dass man „niemand“ ist. Dieses Glaubenssystem hat Stolz nicht geheilt, sondern das Selbstvertrauen des Volkes Gottes zerstört. „Falsche Demut ist die Quelle vieler Sünden. Denn wer sich selbst für wertlos hält, wird nie das Gute vollbringen, zu dem er fähig ist,“ sagte einmal Israels Oberrabbiner Abraham Kook. Wahre Demut ist nicht das Fehlen von Selbstvertrauen, sondern eingeschränkte Stärke. Der einzige Weg, wirklich demütig zu sein, ist eine ehrliche Selbsteinschätzung.

Wenn wir wissen, dass wir den höchsten Platz im Haus verdienen, und wir einen niedrigeren Platz einnehmen, als wir verdienen, haben wir uns selbst gedemütigt. Wenn wir einen niedrigen Platz verdienen und ihn einnehmen, nennt man das nicht Demut. Wenn wir nicht wissen, welchen Platz wir einnehmen sollen, und einen niedrigeren Platz einnehmen, als wir verdienen, haben wir Glück gehabt, denn das Familienoberhaupt wird uns nicht demütigen, indem es uns bittet, einen niedrigeren Platz einzunehmen. Demut ist eine Herzensangelegenheit. Wir können nicht zufällig demütig sein; wir müssen uns von Herzen vornehmen, unsere Größe zu erkennen, uns aber niemals über uns selbst erheben, als wir sollten.

Die Heilige Schrift sagt, dass Mose „demütig war, demütiger als alle Menschen auf Erden“ (4. Mose 12,3). Interessanterweise war es Mose selbst, der die ersten fünf Bücher der Bibel schrieb, einschließlich dieses Verses. Er hatte eine inspirierte, ehrliche Selbsteinschätzung vor Gott und widersprach sich daher nicht, indem er sagte, er sei der demütigste Mensch auf Erden.

Wir können demütig sein und trotzdem selbstbewusst sein. Leider wirkt Selbstbewusstsein auf die Unsicheren oft wie Arroganz. Genau hier liegt das eigentliche Problem. Ich glaube, dass hinter der falschen Demut, die manche christlichen Führer propagieren, die Überzeugung steckt, sie selbst und alle anderen seien eigentlich nicht viel wert. In ihrer „ehrlichen Einschätzung ihrer Fähigkeiten“ sehen sie sich immer noch als gefallene Menschen. Das ist ein weiteres Beispiel für die wirkende Bettelmentalität. Wir haben unser geringes Selbstwertgefühl vergeistigt, und das ist falsch!

 

Erhebe dich in deine königliche Identität!

Lasst uns das Denken der Knechtschaft ein für alle Mal ablegen und in die königliche Identität eintreten, zu der Christus uns berufen hat – als Söhne und Töchter des höchsten Königs!

Wahre Demut bedeutet nicht Schwäche, sondern gezähmte Stärke, die sich in den Dienst des Himmels stellt.

 

Möge der Herr in uns einen neuen Geist des Glaubens entzünden – den Mut, groß und königlich zu denken, kühn zu handeln und in Liebe zu dienen. Lasst uns aufstehen als Generation, die für ihre Herrscher betet, die Licht bringt in die Dunkelheit und die Welt verändert – mit der Autorität des Löwen und der Sanftmut des Lammes.

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Was sagt Gottes Wort über Geißelbefreiung?

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Die israelische Regierung und das IDF-Kommando stehen seit dem 7. Oktober 2023 vor einem beispiellosen, grausamen Dilemma, mit dem noch keine Regierung im Staat Israel konfrontiert war.

Entweder zieht Israel in einen totalen Krieg gegen die Hamas, um sie endgültig zu zerstören und die Realität im Süden Israels grundlegend zu verändern – und riskieren dabei das Leben der israelischen Geißeln, die in den Händen dieser Hamas-Monster gefangen sind. Geißeln, die ohne Zögern als menschliche Schutzschilde missbraucht oder – ohne mit der Wimper zu zucken – ermordet werden könnten.

Während die einzige Alternative wäre, Israel entscheidet sich für einen Deal zur Freilassung, der den Krieg sofort beenden würde – doch zu welchem Preis? Die Hamas bleibt Herrscherin des Gazastreifens, und Hunderte mörderische Terroristen würden freikommen – dieselben, die schon einmal freigelassen wurden und später das Massaker am 7. Oktober begangen haben! Auf diese Weise hätte Israel kapituliert und den Krieg verloren.

Sie entscheiden über Geißelbefreiung: Verteidigungsminister Israel Katz, Premierminister Benjamin Netanjahu und IDF-Chef Eyal Zamir

Verteidigungsminister Israel Katz, Premierminister Benjamin Netanjahu und IDF-Chef Eyal Zamir

Beispiele in der Bibel für Befreiung von Gefangenen

Die Bibel gibt tatsächlich drei klare Antworten auf dieses Dilemma, wie das Volk Israel seine Gefangenen befreite.

Abraham befreit Lot

Das erste Beispiel begegnet uns bei Abraham, dem Vater des Volkes. Er erfährt, „dass sein Neffe gefangen genommen wurde“. Ohne Zögern greift er zur Tat. Die Schrift berichtet: „Und er waffnete seine Knechte, dreihundertachtzehn, in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nach bis Dan.“ (1. Mose 14,15) Mit dieser kleinen Schar verfolgt er die Feinde unermüdlich durch die Nacht. Doch er begnügt sich nicht mit der Verfolgung: Mit Mut und strategischer Weisheit teilt er seine Männer, fällt plötzlich über die Feinde her, schlägt sie vernichtend und jagt sie bis nach Hoba – im Norden von Damaskus, also im heutigen Libanon. Schon damals arbeiteten Damaskus und Libanon bei der Gefangennahme zusammen, und schon damals stand Israel erbitterten Feinden gegenüber.
Doch Abraham zeigt der Welt, wie man in solch einer Lage handelt: nicht durch Verhandlungen, nicht durch diplomatische Winkelzüge, nicht durch Deals oder Gefangenenaustausch – sondern durch Entschlossenheit, durch Glauben und durch den Krieg.

 

Der Krieg gegen den König von Arad

Das nächste Beispiel ereignet sich in der Wüste, nach vierzig Jahren des Wanderns, nach Amalek. Ein neuer Feind erhebt sich: der kanaanitische König von Arad. Er wagt es, Israel anzugreifen – und verschleppt Gefangene. Wieder steht das Volk vor einer Entscheidung: Duckt es sich in Angst, verhandelt es um seine Söhne und Töchter, oder erhebt es sich im Namen des Herrn?

Die Schrift ist klar: „Und Israel gelobte dem HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dieses Volk wirklich in meine Hand gibst, werde ich ihre Städte vollständig zerstören.“
Hier gelobte nicht ein Einzelner – das ganze Volk als Einheit schwor Gott, für seine Gefangenen in den Krieg zu ziehen. Kein Zaudern, keine Kompromisse – ein heiliger Schwur, sich in den Kampf zu werfen. Und Gott? Er hörte die Stimme Israels. „Und der HERR gab die Kanaaniter in ihre Hand, und sie vollstreckten den Bann an ihnen und an ihren Städten, und man nannte die Gegend Horma.“ (4. Mose 21,3)
Das Urteil war endgültig. Die Städte des Feindes gingen in Flammen auf, und Israel gewann den Sieg – nicht durch Verhandlungen, sondern durch den heiligen Krieg um die Freiheit seiner Gefangenen.

 

Das dritte Beispiel – David in Ziklag

Noch eindringlicher ist das dritte Beispiel, das uns fast wie ein Spiegel unserer Gegenwart erscheint. Die Amalekiter hatten Ziklag überfallen und verbrannt, die Stadt Davids. Sie verschleppten Männer, Frauen und Kinder. Es war ein Albtraum. Die Schrift beschreibt die Szene mit erschütternder Wucht: „Und David und das Volk, das bei ihm war, erhoben ihre Stimme und weinten, bis sie keine Kraft mehr zum Weinen hatten.“ (1. Sam 30,4)

 

Und wie in unseren Tagen lag ein Schatten der Bedrängnis auf dem ganzen Volk: Verzweiflung fraß sich in die Herzen, Panik ergriff die Menge, der Mut zerbrach. Stimmen erhoben sich, die zum Aufgeben riefen, andere schrien nach Kapitulation. Ja, es ertönten Drohungen gegen den Anführer selbst, damals gegen König David, heute gegen Netanjahu – ein Bild von innerer Zerrissenheit und auflodernder Rebellion.

Doch David bleibt nicht im Weinen stehen. Er stärkt sich in Gott, er hört auf den Rat des Himmels – und dann handelt er. Mit seinen Männern zieht er bis an den Bach Besor, im Negev, dessen Mündung in den Gaza-Fluss fällt. Dort erhält er entscheidende Geheimdienstinformationen von einem Ägypter! Mit dieser Hilfe stürzt er sich auf die Amalekiter, schlägt sie nieder und „befreite alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen befreite David.“ (1. Sam 30,18)

Die Botschaft ist klar und zeitlos: Erlösung der Gefangenen geschieht nicht durch Abkommen oder Waffenstillstände, sondern durch Kampf, Entschlossenheit und Vertrauen auf Gottes Eingreifen.

 

 

Die Parallele zu unserer Zeit

So wie Abraham, Israel und David vor die Entscheidung gestellt wurden, stehen wir heute.
Die Hamas gleicht den Amalekitern – mordend, brennend, zerstörend. 1.400 Menschen wurden am 7. Oktober in wenigen Stunden grausam abgeschlachtet. Siedlungen niedergebrannt, Frauen und Kinder missbraucht und verschleppt. Heute befinden sich noch 48 Geißeln in ihrer Gewalt unter schlimmsten Bedingungen. Die Hamas lehnt alle Angebote Israels ab – genauso wie Pharao in Ägypten die Forderung „Lass mein Volk ziehen“ immer wieder verweigerte. Denn über 70% der Gazaner gehören entweder Hamas-, Islamischen Dschihad oder einer anderen Terrororganisation an, laut den Aussagen von festgenommene Terroristen.

 

 

Geißelbefreiung: Das grausame Dilemma von heute

Die israelische Führung steht damit vor einer Entscheidung von unvergleichlicher Härte:

  • Mit grausamen Terroristen zu verhandeln bedeutet nichts anderes, als aufzugeben: den Krieg zu verlieren, die Hamas an der Macht zu lassen, Tausende brutale Mörder freizulassen – und damit den nächsten 7. Oktober vorzubereiten.
  • Ein Krieg bedeutet, das Leben der Geißeln aufs Spiel zu setzen und weitere gefallene Soldaten zu beklagen – zusätzlich zu den bereits 900. Er würde auch noch mehr weltlichen Hass auf Israel hervorrufen. Und doch könnte es gerade durch den Krieg möglich sein, die Geißeln zu befreien.

Die Bibel zeigt uns: In den dunkelsten Stunden ging der Weg nicht über Deals, sondern über Mut, Glauben und Kampf. Sogar Paulus schreibt:

„Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen„ (Hebräer 11,33–34).

Vielleicht ist es gerade ein umfassender Krieg, durch den die Geißeln befreit werden – so wie schon in biblischen Zeiten. Doch eines steht fest: ‚Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht‘ (Psalm 121,4). Israel wird weiter in der Erfüllung der Prophetien voranschreiten, und die Wiederherstellung des Landes geschieht in großen Schritten – mitten im Angesicht seiner Feinde bereitet Gott seinem Volk einen Tisch. Darum: Kommt selbst nach Israel und überzeugt euch mit eigenen Augen vom Wunder, das hier geschieht!

Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative: Der in vielen Zeitungen gezeigte Mohammed hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun

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Desinformation, Antisemitismus und der weltweite Angriff auf Israel – ein Weckruf für Gesellschaft und Kirche

Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich das mediale Klima gegenüber dem jüdischen Staat drastisch gewandelt. Manipulierte Bilder und irreführende Berichte prägen die öffentliche Wahrnehmung. Ein Beispiel: Das Foto eines Kindes mit Zerebralparese wurde missbraucht, um eine angebliche Hungersnot in Gaza zu bebildern – ohne Rücksicht auf Fakten oder Menschenwürde. Es diente allein der Anklage gegen Israel. Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative.

Ein Volk im Kreuzfeuer der Narrative: Der in vielen Zeitungen gezeigte Mohammed hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun
Fotos von Mohammed al-Matouq wurden auf den Titelseiten von Zeitungen auf der ganzen Welt abgedruckt. (The New York Times / Daily Express)

Die wahre Geschichte hinter diesem Bild ist: Mohammed ist medizinisch gefährdet und wird momentan in einem Krankenhaus in Spanien behandelt und hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun.

 

Die Lüge als Waffe gegen das Volk Gottes

Die wahre Geschichte hinter diesem Bild ist: Mohammed ist medizinisch gefährdet und wird momentan in einem Krankenhaus in Spanien behandelt, er hat nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun. Seit jeher ist die Lüge ein zentrales Instrument, um Hass und Gewalt gegen das jüdische Volk zu schüren. Jesus nennt den Teufel „Vater aller Lügen“ (Joh. 8,44) – und seine Täuschungen zielen heute wie damals auf das Volk Gottes. Während es früher gefälschte Dokumente wie die Protokolle der Weisen von Zion waren, die antisemitische Verschwörungsnarrative verbreiteten, sind es heute Fake News in sozialen Medien, die massenhaft und ungefiltert veröffentlicht werden, um dadurch die Judenverfolgung wieder zu legitimierten.

Aktuell wird Israel fälschlicherweise des Völkermords an den Palästinensern beschuldigt – ein schwerwiegender Vorwurf, der durch Tatsachen nicht gedeckt ist. Denn selbst während der anhaltenden Auseinandersetzung mit der Terrororganisation Hamas hat Israel mehr als ausreichend Hilfsgüter in den Gazastreifen geliefert, wie keine andere Nation in der ganzen Weltgeschichte. Dennoch wird das Narrativ der „israelischen Grausamkeit“ gezielt verbreitet – eine moderne Form der alten Lüge, die einst zur Verfolgung von Juden in Europa führte.

Ein Palästinenser aus Gaza (links) schreit „Wir wollen Brot, wir wollen Fleisch!“, während der von der Hamas festgehaltene israelische Geisel Evyatar David (rechts) verhungert. Auf diesem Bild ist die Wahrheit deutlich zu sehen, wer wirklich wen verhungern lässt. (Bild: Familie v. Evyatar David)

Diese gezielte Desinformation beeinflusst die weltweite Meinung massiv. Der Vorwurf des „Völkermords an den Palästinensern“ wird trotz fehlender Beweise politisch instrumentalisiert. Währenddessen wächst der Antisemitismus weltweit in alarmierendem Ausmaß. Jüdische Bürger und israelische Touristen sehen sich mit Gewalt, Ausgrenzung und offener Feindseligkeit konfrontiert: Angriffe auf offener Straße, Ausschlüsse an Universitäten, Hass in sozialen Netzwerken. In den USA wurde ein Zahnarzt wegen seiner Herkunft ermordet, in Frankreich ein zwölfjähriges jüdisches Mädchen vergewaltigt.

 

Ein Jahr voller Hass – und das Schweigen der Gesellschaft

2024 markiert einen historischen Tiefpunkt: Antisemitische Vorfälle nahmen im Vergleich zu 2022 um 340 % zu, im Vergleich zu 2023 um weitere 100 %. Das geschieht ausgerechnet während eines der moralisch am stärksten begründeten Verteidigungskriege – doch Israel verliert zunehmend den Rückhalt westlicher Gesellschaften. Das hat Jesus schon vorausgesagt: „ihr werdet gehaßt sein von allen Nationen um meines Namens willen“ (Matt. 24,9) und „Jerusalem wird zum Laststein für alle Völker“ (Sach. 12).

 

Besonders schmerzhaft: Das Schweigen christlicher Gemeinden. Während Terrororganisationen offen verherrlicht werden, bleiben viele Kirchen stumm. Solidarische Gemeinden mit Israel werden immer seltener – teils aus Angst, teils aus ideologischer Verblendung.

 

Ein kultureller Scheideweg

Hierbei geht es lange nicht mehr um Netanjahus Regierung, um eine Zweistaaten-Lösung oder die Siedlungspolitik. Das sind alles nur Vorwände. Der seit dem 7. Oktober 2023 andauernde Krieg mit Gaza stellt einen fundamentalen Konflikt dar, der das Ringen zwischen Zivilisation und Barbarei verkörpert und die Grundlagen unserer Kultur infrage stellt. Doch gerade inmitten dieser existenziellen Bedrohung eröffnet sich für das Volk Israel in Zion die historische Chance, den Weg vom bloßen Überleben hin zur Erfüllung seiner prophetischen Bestimmung zu beschreiten – und zunehmend tut es genau das.

 

Ihr gemeinsames Ziel verrät, weshalb der Progressivismus sich dem Islam im Kampf gegen Israel und das Judentum angeschlossen hat. Progressivismus und Islam sind zwei Ideologien, deren Ziel die Auflösung der Zivilisation ist – Progressivismus durch die Beseitigung der Identität und Islam durch die Beseitigung der Freiheit.

An den großen Universitäten des Westens bündeln die beiden Ideologien bereits ihre Kräfte und wenden sich gemeinsam gegen Israel und gegen die Juden.

Der Progressivismus hat Gott aus dem Zentrum der Gesellschaft gerückt und setzte stattdessen den Menschen und seine Imagination an seine Stelle, während der Islam versucht die Bibel durch einen barbarischen Weg zu ersetzten.

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Ohne den lebendigen Glauben an den Gott Israels, der der Ursprung aller Wahrheit, Identität und Ordnung ist, ohne die aus Seinem Wort hervorgehende Werteskala und eine für alle geltende göttliche Ordnung, durch die echte Freiheit erst möglich wird, verliert jede Zivilisation ihre geistliche Mitte – und verfällt unweigerlich dem moralischen und kulturellen Zerfall.

Der komplexe und schmerzhafte Prozess, den die israelische Gesellschaft derzeit durchläuft, führt sie in ihre biblische Identität und damit auch ihre Freiheit zurück – und letztlich seiner universellen Bestimmung zurück.

Ein Drittel der säkularen Bevölkerung hat seit dem 7. Oktober den Weg zurück zum Glauben an Gott gefunden.

 

Ein Moment der Gnade – und sein schnelles Ende

Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober schien die Welt kurz innezuhalten. Die Gräueltaten – verbrannte Familien, vergewaltigte Frauen, ermordete Kinder – erschütterten viele. Doch dieser Moment verging rasch. Trotz aller Bemühungen Israels, die Wahrheit sichtbar zu machen, kippte die öffentliche Meinung. Die Unterstützung für Hamas wuchs. Immer mehr Staaten erkennen einen „palästinensischen Staat“ an und geben damit dem Terror einen Preis.

 

Der Gaza-Krieg löste eine weitreichende globale Reaktion aus. Die progressive Ideologie, die den Westen in den Untergang treibt und ihn vor der muslimischen Einwanderung kapitulieren läßt, hat sich nun in eine aktive und gewalttätige Kollaboration mit dem Islam gegen Israel und das Judentum verwandelt.

Von hier zur nächsten prophetischen Erfüllung, wo „alle Nationen der Erde sich gegen Jerusalem versammeln werden“ ist nur noch ein Katzensprung.

 

Fazit

Die vielen Kriege und Erdbeben unserer Zeit sind deutliche Zeichen für die bevorstehende Wiederkunft Jesu. Doch während das Volk Israel gleichzeitig und zunehmend zu seiner biblischen Identität und prophetischen Bestimmung zurückfindet, mehren sich auch die Stimmen und Kräfte, die darauf abzielen Israel zu dämonisieren, um Israels Existenz und somit Gottes Heilsplan zu bedrohen. „Seht zu, daß euch niemand irreführe! (Matt. 24,4)

 

Die Geschichte hat gezeigt, was passiert, wenn die Welt schweigt. Die Propheten haben vorausgesagt was den Nationen passieren wird, wenn sie „den Laststein Jerusalem wegheben wollen, sie werden sich daran wund reißen“. *(Sach. 12)

 

Mein Aufruf an alle Pastoren und Gemeindeleiter:

„Es geht um Wahrheit, um Werte, um Verantwortung um um Licht und Finsternis. Jetzt ist die Zeit, klar Stellung zu beziehen: Gegen Antisemitismus. Für die Wahrheit. Für Israel!“

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Es gibt etwas an Israel, was den Menschen Unbehagen bereitet, doch es ist nicht das, was sie behaupten. Sie verweisen auf Politik, Siedlungen, Grenzen und Kriege.

Doch kratzt man unter der Empörung, findet man etwas Tieferes. Ein Unbehagen nicht darüber, was Israel tut, sondern darüber, was Israel ist.

Nur, die Welt will es nicht zugeben.

Ein israelischer Satellit im Weltall: Ein Beitrag Israels für die Welt
Israel gehört zu den wenigen Nationen weltweit, die erfolgreich eigene Satelliten ins All entsenden und betreiben.
Israel, eine so kleine Nation sollte nicht so stark sein. Punkt. Israel hat kein Öl. Keine besonderen natürlichen Ressourcen. Ein Land, das so klein wie Hessen ist und eine Bevölkerung hat, die höchstens der der Schweiz entspricht. Sie sind von Feinden umgeben. Gehasst in den Vereinten Nationen. Zielscheibe des Terrors. Verurteilt von Prominenten. Boykottiert, verleumdet und angegriffen. Und trotzdem gedeihen sie, als gäbe es kein Morgen. Im Militär. In der Medizin. In der Sicherheit. In der Technologie. In der Landwirtschaft. Im Geheimdienst. In der Moral. In ihrem schier unbeugsamen Willen. Sie verwandeln Wüste in Ackerland. Sie machen Wasser aus Luft. Sie bauen Satteliten und schicken sie in den Weltall. Sie fangen Raketen mitten in der Luft ab. Sie retten Geiseln direkt vor den Augen der schlimmsten Regime der Welt. Sie überleben Kriege, die sie eigentlich auslöschen sollten, und gewinnen. Die Welt sieht zu und kann es nicht begreifen. Also tut sie, was Menschen tun, wenn sie Zeuge einer Macht werden, die sie nicht verstehen. Die Welt vermutet, es müsse Betrug sein. Es muss amerikanische Hilfe sein. Es muss ausländische Lobbyarbeit sein. Es muss Unterdrückung sein. Es muss Diebstahl sein. Es muss ein dunkler Trick gewesen sein, der den Juden diese Macht verschafft hat. Es muss Erpressung sein. Denn Gott bewahre, es sei etwas anderes. Gott bewahre, es sei real. Gott bewahre, es sei verdient. Oder schlimmer noch, vorherbestimmt. Das jüdische Volk sollte schon vor langer, langer Zeit verschwinden. So sollte die Geschichte der verbannten, versklavten, verhassten Minderheiten enden. Doch die Juden verschwanden nicht. Sie kamen tatsächlich nach Hause, bauten ihr Land wieder auf, belebten ihre Sprache neu und erweckten ihre Toten wieder zum Leben – in Erinnerung, Identität und Stärke. Das ist nicht normal. Es ist nicht politisch. Es ist biblisch. Es gibt keinen Cheatcode (Schummelcode), der erklärt, wie eine Gruppe von Menschen nach 2000 Jahren in ihre Heimat zurückkehrt. Es gibt keinen rationalen Weg von Gaskammern zu globalem Einfluss. Es gibt keinen historischen Präzedenzfall dafür, die Babylonier, die Römer, die Kreuzfahrer, die Inquisition, die Progrome und den Holocaust zu überleben und trotzdem am Montag in Tel Aviv zur Arbeit zu erscheinen. Und während der Kriegszeiten steigen die Aktienmärkte und die Immobilienpreise in den vom Krieg betroffenen Städten. Israel ergibt keinen Sinn Es sei denn, man glaubt an etwas jenseits der Mathematik. Das ist es, was die Welt verrückt macht. Denn wenn Israel real ist, wenn diese unwahrscheinliche, uralte, verhasste Nation irgendwie immer noch auserwählt, beschützt und gedeihend ist, dann ist Gott vielleicht doch kein Mythos. Vielleicht ist er noch immer Teil der Geschichte. Vielleicht ist die Geschichte kein Zufall. Vielleicht hat das Böse nicht das letzte Wort. Vielleicht sind die Juden nicht nur ein Volk … sondern ein Zeugnis. Das können sie nicht ertragen. Denn sobald man erkennt, dass Israels Überleben nicht nur beeindruckend, sondern geradezu göttlich ist, ändert sich alles. Der eigene moralische Kompass muss neu ausgerichtet werden. Die eigenen Vorstellungen von Geschichte, Macht und Gerechtigkeit brechen zusammen. Man erkennt, dass man nicht das Ende eines Imperiums erlebt. Man ist Zeuge des Beginns von etwas Ewigem. Also leugnen sie es. Sie verleumden es. Und wüten dagegen. Weil es einfacher ist, ein Wunder als „Betrug“ zu bezeichnen, als sich der Möglichkeit zu stellen, dass Gott seine Versprechen und Verheißungen hält. Und Er hält sie immer noch!

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Am 7. Oktober erlebten wir unvorstellbare Gräueltaten. Palästinenser steckten unsere Babies lebendig in Küchenöfen und jetzt erwartet die Welt von uns, diesen Menschen ihre Küchen mit Lebensmitteln zu füllen!

Unsere Mädchen wurden vergewaltigt, Männer wurden gefesselt, während ihre Frauen und Mütter vor den Augen ihrer Kinder misshandelt und anschließend grausam verstümmelt wurden. Doch ein paar Bilder von hungernden Gesichtern aus Gaza, ob Fake oder nicht, rufen weltweite Empörung gegen Israel hervor. Dabei ist noch kein einziger Gazaner an Hunger oder Durst gestorben. Wenn es zu Hunger in Gaza kommt, dann nur, weil die Hamas ihnen die gelieferten Hilfsgüter entzogen hat. (Von den 24 vorgestern gelieferten LKWs wurden 23 von Hamas-Terroristen beschlagnahmt!)

Israel steht erneut unter weltlichen Druck, Hilfsgüter an seine Feinde im Gazastreifen zu liefern. Doch warum sollten wir unsere Feinde stärken? Warum gibt es keinen Aufruf an die Gazaner, unsere Geiseln freizulassen? In der gesamten Kriegsgeschichte hat kein Land jemals seine Feinde während des Krieges mit Hilfsgütern versorgt. Warum wird nur Israel dazu gedrängt? Und warum sollte Israel nicht die Freilassung der Geiseln als Bedingung stellen, bevor der erste Hilfstransport nach Gaza rollt?

Übrigens gibt die Bibel uns klare Anweisungen, Städte, die gegen uns kämpfen, zu belagern, was bedeutet, ihnen keine Lebensmittel zu liefern. (5. Mose 20,12)

Soll nun auch Gott von dem Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden?

 

Wo bleibt die Empörung der Welt?

In Washington wurde ein jüdisches Paar, das voller Vorfreude auf seine Hochzeit blickte, von einem pro-palästinensischen Angreifer mit dem Ruf „Free Palestine“ kaltblütig ermordet. Nur einen Tag zuvor wurde eine schwangere Frau in Israel auf dem Weg zur Entbindung im Krankenhaus von einem Palästinenser erschossen. Wo bleibt der weltweite Aufschrei gegen diese grausamen Morde an Juden? Hat die Welt den 7. Oktober schon vergessen? Wir Israelis haben ihn nicht vergessen. Täglich erleben wir die schmerzvolle Realität, in der unsere Geiseln unter Folter, Vergewaltigung und Hunger leiden.

Hände zeigen auf Israelflagge: Welt, kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten

Mit wachsender Besorgnis beobachte ich, wie die zunehmende Migration von Menschen arabischer und muslimischer Herkunft, in Europa, Politiker, Bürger und sogar christliche Gemeinschaften dazu bewegt, mein Land zu verurteilen, Israel unablässig zu kritisieren und sogar Boykottaufrufe zu unterstützen.

 

Es scheint, als ob jeder Europäer das Bedürfnis verspürt und sich das Recht herausnimmt, uns vorzuschreiben, wie Israel sich im Krieg mit Gaza verteidigen soll. Das ist inakzeptabel! Zudem versuchen dieselben Stimmen seit Jahren, uns zu diktieren, wo wir in unserem eigenen Land bauen und leben dürfen.

Doch umgekehrt würde kein Europäer oder Deutscher zum Beispiel akzeptieren, dass wir ihnen vorschreiben, wo sie in ihrem eigenen Land bauen oder wie sie handeln sollen.

 

In europäischen Talkshows werden Israelis häufig als „Landräuber“ und „Völkermörder“ bezeichnet, ja sogar mit den Nazis gleichgesetzt. Was treibt die Europäer dazu, sich als moralische Autorität zu inszenieren, die Israel unablässig kritisiert und uns vorschreibt, wie wir uns verteidigen sollen und dürfen, obwohl jedem bewusst ist, dass Israel zu diesem Krieg gezwungen wurde und sich in einem Überlebenskampf befindet?

Niemand in Israel kommt auf die Idee die Länder Europas zu kritisieren oder gar zu boykottieren – das ist kein Thema, weder in Talkshows noch auf den Straßen Israels. Warum meinen die Europäer, es wäre ihre Aufgabe, Israel ständig Vorwürfe zu machen?

 

Kritik an Israel ist in deutschen Medien tabu, lautet ein häufiger Vorwurf in Deutschland. Das Gegenteil ist der Fall, sagt die Linguistin Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin: „Die deutschen Medien kritisieren kaum ein Land so oft wie Israel. In Berichte über Israel finden sich ungewöhnlich viele NS-Vergleiche, was ein sehr negatives Bild für Israel gibt.“

Israel = Nazi ? Protestschild

„Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.“ (Matt. 12,30)

Erstaunlicherweise hat sich dieses Phänomen seit dem Massaker an Israelis am 7. Oktober nicht verringert, sondern dramatisch verstärkt. Noch überraschender ist, dass seitdem auch zahlreiche christliche Gemeinden unterschiedlichster Konfessionen die Seite der Feinde Israels gewählt haben. Ja, die Seite derjenigen, die unsere Kinder, Frauen und Männer ermordeten, vergewaltigten, misshandelten, niederbrannten, plünderten und entführten.

Kirchen und Gemeinden, die einst meine Vorträge über Israel und Gottes Heilsplan mit offenen Armen empfingen, zögern nun, sich zu positionieren, aus Angst, mit „Völkermördern“ in Verbindung gebracht zu werden oder kritische Stimmen in ihrer Gemeinde zu verärgern. Doch umso mehr bewundere ich die Gemeinden, die heute noch mutig an der Seite Israels stehen und ihre Unterstützung offen zeigen.

Konstruktive Kritik an Israel ist willkommen, doch leider tarnen viele ihren Judenhass als vermeintliches Engagement für Menschenrechte.

Der eigentliche Grund hinter diese Doppelmoral lässt sich mühelos aufdecken, indem wir uns drei wesentliche Fragen vor Augen führen:

 

1. Warum ist Israel das einzige Land weltweit, das boykottiet wird?

Ist der Rest der Welt wirklich so sehr makellos?

Warum gibt es keinen Boykott gegen Russland, Iran, Syrien oder Jemen? Wenn Israel das einzige Land ist, das ins Visier genommen wird, geht es sicherlich nicht um Menschenrechte, sondern um einen tief verwurzelten Hass gegen den jüdischen Staat.

Wenn jemand das Leid der Palästinenser thematisiert, stellt er dann auch die Hamas zur Rede, die größte Unterdrückerin der Palästinenser, deren korrupte Führung Milliarden von ihren Leuten stiehlt? Die Hamas, die seit 2007 Wahlen im Gazastreifen verweigert, Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht und Raketen aus Kindergärten und Krankenhäusern abfeuert, hat am 7. Oktober unvorstellbare Gräueltaten begangen. Trägt sie nicht die Verantwortung für den Ausbruch dieses Krieges und das Schicksal der 250 Geiseln, darunter Babys, Frauen und ältere Menschen, wie auch Holocaust-Überlebende?

 

2. Wenn sie „Free Palestine“ (Befreit Palästina) schreien, wer soll dann in Palästina tatsächlich frei werden?

Werden Frauen in Palästina frei sein? LGBTQ? Schwarze? Christen? Werden die Juden in Palästina frei sein oder wird diese Freiheit nur muslimischen Männern vorbehalten sein, die sich einem dschihadistischen Terrorregime unterwerfen?

 

3. Ist es wirklich Israels Handeln, das sie hinterfragen, oder stört sie vielmehr die Tatsache, dass wir Juden in unser historisches Heimatland zurückkehrten, leben, atmen und wieder die biblische Sprache sprechen?

Es gibt 57 muslimische Länder, 22 arabische Länder und nur ein jüdischer Staat, und sie nennen das Kolonialismus? Für wie dumm hält man uns?

Gaza wird als „Freiluftgefängnis“ betitelt, doch wo bleibt der Aufruf zum Boykott Ägyptens, das ebenfalls an den Gazastreifen grenzt? Warum wird die palästinensische Führung nicht für ihre jahrelange Friedensverweigerung und die Anstiftung zu Gewalt und Terror zur Rechenschaft gezogen?

Es ging den Arabern nie um Koexistenz. Sie wollen Israel auslöschen und ersetzen, und das sagen sie laut. Wir müssen nur zuhören, wie die Imame in europäischen Moscheen ihre Reden halten, welche den 7. Oktober glorifizieren. Solche Rhetorik führt zu Gewalt gegen Juden.

Palästinensische Terroristen und sogenannte „Unbeteiligte" fahren am 7. Oktober 2023 mit der Leiche von Shani Louk in den Gazastreifen.
Palästinensische Terroristen und sogenannte „Unbeteiligte“ fahren am 7. Oktober 2023 mit der Leiche von Shani Louk in den Gazastreifen.

Das Blatt hat sich gewendet

Über die letzten 2.000 Jahre hinweg, bevor der Staat Israel gegründet wurde, waren wir Juden in der Diaspora oft machtlos und wurden für ziemlich alles beschuldigt. Vom Brand in Rom, die Pest im Mittelalter und vieles andere. Doch seit dem 14. Mai 1948 hat sich das Blatt gewendet: Wir sind in unser Heimatland zurückgekehrt, haben unsere eigene Flagge gehisst und eine starke Armee aufgebaut.

Jetzt können wir und werden wir uns wehren! Und dafür werden wir uns nicht entschuldigen, weder vor Europäern, Deutschen noch Schweizern! Es ist nicht nur unser Recht, sondern unsere Pflicht, insbesondere wenn es um unser Überleben geht. Diese neue Realität ist für viele in Europa, die uns über Jahrhunderte hinweg verfolgt haben, schwer zu akzeptieren.

Die Welt muss sich an die neue Tatsache gewöhnen, dass wir Juden nun in der Lage sind, uns zu wehren und das auch tun. Dieses Land Israel hat Gott seinem Volk Israel verheißen. Wir werden hier bleiben und bestehen, ob es der Welt passt oder nicht.

 

Wie positionierst du dich in Bezug auf Israel?

Wie steht deine Gemeinde zu Gottes auserwähltem Volk?

Wird dieses bedeutende Thema in euren Gottesdiensten erwähnt, oder zögert eure Gemeindeleitung, sich dieser „heißen Kartoffel“ zu stellen?

Zählst du zu jenen, die sich offen auf die Seite Israels stellen? Oder zu denen, die wie damals schwiegen, als es um die Vernichtung Gottes Volk im Holocaust ging?

Heute kämpft Israel um sein Überleben und ist Bedrohungen von sieben Fronten ausgesetzt.

Werden die Kirchen und Gemeinden die achte Front bilden?

 

AM ISRAEL CHAI!

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