Wenn sich das Blatt wendet
Der Iran hat Israel und die arabische Welt unbeabsichtigt vereint.
Katar und Israel sind plötzlich im selben Team.
Wer hätte das gedacht?
Innerhalb von 48 Stunden nach Ausbruch des Krieges startete Teheran Raketen und Drohnen – nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen jedes Mitglied des Golf-Kooperationsrats: die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain. Die Angriffe gingen weit über amerikanische Militäreinrichtungen hinaus und trafen Flughäfen, Hotels und die Ölinfrastruktur im gesamten Golfraum. Länder, die versucht hatten, gute Beziehungen zu Teheran aufrechtzuerhalten – darunter Katar, Oman und die Türkei –, wurden dennoch angegriffen.
Teheran signalisiert damit, dass jeder Staat in der Region gezwungen sein soll, offiziell Stellung zu beziehen. Saddam feuerte Scud-Raketen auf Israel, in der Hoffnung, dass arabische Staaten die Koalition verlassen würden, anstatt Seite an Seite mit dem jüdischen Staat zu kämpfen. Heute zieht der Iran die Golfstaaten in den Konflikt hinein, indem er sie direkt angreift und ihre Regierungen damit vor ein schwieriges Dilemma stellt.
Israels Iron Dome im Einsatz gegen Raketenangriff aus dem Iran.
(Avichai Socher/IDF)
Werden die Regierungen der Golfstaaten dem Druck Irans nachgeben und auf einen Waffenstillstand drängen oder rücken sie näher an Israel und die USA heran? Katar hat bereits iranische Kampfflugzeuge abgeschossen.
Doch vergessen wir für einen Moment die Diskussion über eine „Normalisierung“. Es gibt keine klarere Form der Normalisierung mit Israel, als gemeinsam mit Israel gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen.
Netanjahus Vision einer „Abraham-Allianz“, die Israel mit arabischen Staaten gegen den Iran verbindet, wurde lange Zeit als ehrgeizig – ja sogar als unrealistisch und lächerlich – angesehen. Doch Irans Entscheidung, seine sunnitischen Nachbarn direkt anzugreifen, könnte diese Konstellation nun deutlich vorstellbarer machen.
Israel stand einst wegen des Iran und seiner Proxies unter Angriffen von sieben Fronten – heute hat sich das Blatt gewendet und der Iran selbst steht sogar einer doppelten Zahl von Fronten gegenüber.
Der Iran hatte einen „Ring aus Feuer“ seit dem 7. Oktober 2023 um Israel gelegt. Der Staat Israel kämpfte um sein nacktes Überleben. Trotz der brutalen Ausgangsbedingungen hat Israel gewonnen. Nun kommt die strategische Umkehr – der Iran ist derjenige, der umzingelt ist, und das Ayatollah-Regime kämpft um seine letzten Atemzüge. Wer Gottes Augapfel antastet, legt sich mit Gott an (Sach. 2,12).
Purim in unserer Zeit
Während in Israel das Purimfest stattfindet – das an die dramatische Wendung im Schicksal des jüdischen Volkes vor zweieinhalbtausend Jahren erinnert – scheint sich Geschichte heute auf erstaunliche Weise zu wiederholen:
„Nun war Haman gerade in den äußern Hof des königlichen Hauses gekommen, um dem König zu sagen, er solle Mardochai an den Galgen hängen lassen, den er für ihn bereitet hatte.“
„Siehe, der Galgen, welchen Haman für Mardochai gemacht hat, steht schon bei Hamans Hause, fünfzig Ellen hoch! Der König sprach: Hängt ihn daran! So hängte man Haman an den Galgen, welchen er für Mordechai dem Juden gemacht hatte.“ (Esther 6,4; 7,9-10)
Der Iran hat geglaubt, Israel sei gebrochen. Wie einst Haman. Wie einst andere vor ihm. Doch der 7. Oktober hat Israel nicht zerstört. Er hat Israel verwandelt. Was als dunkelster Tag unserer modernen Geschichte begann, wurde zu einem Wendepunkt. Einem geistlichen Erdbeben.
Raketen aus dem Norden. Terror aus dem Süden. Drohungen aus dem Osten. Pro-palästinensische Massenproteste gegen Israel in Europas Städten und an Universitäten auf der ganzen Welt. Und dennoch: Israel fiel nicht.
Der Iran war überzeugt, er könne aus der Distanz agieren. Er glaubte, Israels Geduld sei Schwäche. Doch nun erlebt das Regime, dass Geschichte kippen kann. Dass strategische Überlegenheit, Geheimdienstarbeit und militärische Präzision Werkzeuge in einer größeren Geschichte sein können. Und dass dieses kleine Volk Israel einen starken Gott hinter sich hat.
Die Bibel sagt, dass die Feinde Israels, Feinde Gottes sind:
„Bleibe nicht stille, o Gott,
schweige nicht und halte nicht inne!
Denn siehe, deine Feinde toben,
und die dich hassen, erheben das Haupt.
Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk,
verabreden sich gegen deine Schutzbefohlenen.
Sie sprechen: „Kommt, wir wollen sie vertilgen,
daß sie kein Volk mehr seien, daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“
Ja, sie fassen einen einmütigen Beschluss,
sie schließen einen Bund gegen dich.“ (Psalm 83,2-6)
Unabhängig davon, wie man den Präsidenten der Vereinigten Staaten oder Israels Premierminister beurteilt – und unabhängig davon, wie die Medien über sie berichten –, fällt mir ein bemerkensamer Punkt auf: Beide bekennen sich offen zu ihrer Abhängigkeit von Gottes Hilfe.
US-Kriegsminister Pete Hegseths Gebet für Präsident Trump und das US-Militär.
„Jene verlassen sich auf Wagen und diese auf Rosse; wir aber gedenken des Namens des HERRN, unseres Gottes.“ Ps 20,8
Donald Trump lässt vor wichtigen Entscheidungen für sich beten. Gemeinsam mit seinen Ministern steht er auf, beugt sein Haupt während sie Gott um Schutz und Weisheit bitten. Auch Benjamin Netanjahu beendet kaum eine Ansprache, ohne zu sagen: „Mit Gottes Hilfe werden wir siegen.“
Darauf kommt es letztlich an. Nicht menschliche Perfektion entscheidet Geschichte, sondern die Frage, ob Verantwortliche ihre Grenzen erkennen und Gottes Führung suchen. Vielleicht ist genau das der Grund für ihren großen Erfolg Die USA sind zur größten und mächtigsten Supermacht der Welt geworden und Israel zur stärksten Supermacht im Nahen Osten.
Was diese beiden Oberhäupter momentan im Iran machen, kann mit dem Sieg über das Nazi-Deutschland verglichen werden, das in sechs Jahren von einem Imperium, das beinahe die Welt eroberte, zu einem Trümmerhaufen wurde.
Der Iran war auf dem Weg, den gesamten Nahen Osten zu kontrollieren. Jetzt wird er von den zwei besten Luftstreitkräften der Welt massiv angegriffen. Das sind historische, das sind sogar biblische Tage – nicht weniger.
Wenn Gott über seinem Volk wacht, dann schreiben nicht Armeen das letzte Kapitel – sondern der Bund.
Ein Regimewechsel im Iran wird nicht nur den Nahen Osten verändern. Er wird eine neue Ära einleiten – mit Auswirkungen weit über diese Region hinaus. Eine auffällige Verschiebung ist bereits sichtbar: Inzwischen positionieren sich mehr arabische Länder des Nahen Ostens an Israels Seite als europäische Staaten.
Wenn Gott über seinem Volk wacht, dann schreiben nicht Armeen das letzte Kapitel – sondern Gottes Bund mit seinem Volk.
Stell dich mit uns an der Seite Israels!
Jetzt ist die Stunde, in der sich Loyalität zeigt.
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Vermerk: „Trost für Israel“











