Wenn sich das Blatt wendet

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Der Iran hat Israel und die arabische Welt unbeabsichtigt vereint.
Katar und Israel sind plötzlich im selben Team.
Wer hätte das gedacht?

Innerhalb von 48 Stunden nach Ausbruch des Krieges startete Teheran Raketen und Drohnen – nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen jedes Mitglied des Golf-Kooperationsrats: die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain. Die Angriffe gingen weit über amerikanische Militäreinrichtungen hinaus und trafen Flughäfen, Hotels und die Ölinfrastruktur im gesamten Golfraum. Länder, die versucht hatten, gute Beziehungen zu Teheran aufrechtzuerhalten – darunter Katar, Oman und die Türkei –, wurden dennoch angegriffen.

Teheran signalisiert damit, dass jeder Staat in der Region gezwungen sein soll, offiziell Stellung zu beziehen. Saddam feuerte Scud-Raketen auf Israel, in der Hoffnung, dass arabische Staaten die Koalition verlassen würden, anstatt Seite an Seite mit dem jüdischen Staat zu kämpfen. Heute zieht der Iran die Golfstaaten in den Konflikt hinein, indem er sie direkt angreift und ihre Regierungen damit vor ein schwieriges Dilemma stellt.

Das Blatt wendet sich - Israels Iron Dome

Israels Iron Dome im Einsatz gegen Raketenangriff aus dem Iran.
(Avichai Socher/IDF)

Werden die Regierungen der Golfstaaten dem Druck Irans nachgeben und auf einen Waffenstillstand drängen oder rücken sie näher an Israel und die USA heran? Katar hat bereits iranische Kampfflugzeuge abgeschossen.

Doch vergessen wir für einen Moment die Diskussion über eine „Normalisierung“. Es gibt keine klarere Form der Normalisierung mit Israel, als gemeinsam mit Israel gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen.

Netanjahus Vision einer „Abraham-Allianz“, die Israel mit arabischen Staaten gegen den Iran verbindet, wurde lange Zeit als ehrgeizig – ja sogar als unrealistisch und lächerlich – angesehen. Doch Irans Entscheidung, seine sunnitischen Nachbarn direkt anzugreifen, könnte diese Konstellation nun deutlich vorstellbarer machen.

Israel stand einst wegen des Iran und seiner Proxies unter Angriffen von sieben Fronten – heute hat sich das Blatt gewendet und der Iran selbst steht sogar einer doppelten Zahl von Fronten gegenüber.

Der Iran hatte einen „Ring aus Feuer“ seit dem 7. Oktober 2023 um Israel gelegt. Der Staat Israel kämpfte um sein nacktes Überleben. Trotz der brutalen Ausgangsbedingungen hat Israel gewonnen. Nun kommt die strategische Umkehr – der Iran ist derjenige, der umzingelt ist, und das Ayatollah-Regime kämpft um seine letzten Atemzüge. Wer Gottes Augapfel antastet, legt sich mit Gott an (Sach. 2,12).

Purim in unserer Zeit

Während in Israel das Purimfest stattfindet – das an die dramatische Wendung im Schicksal des jüdischen Volkes vor zweieinhalbtausend Jahren erinnert – scheint sich Geschichte heute auf erstaunliche Weise zu wiederholen:

„Nun war Haman gerade in den äußern Hof des königlichen Hauses gekommen, um dem König zu sagen, er solle Mardochai an den Galgen hängen lassen, den er für ihn bereitet hatte.“
„Siehe, der Galgen, welchen Haman für Mardochai gemacht hat, steht schon bei Hamans Hause, fünfzig Ellen hoch! Der König sprach: Hängt ihn daran! So hängte man Haman an den Galgen, welchen er für Mordechai dem Juden gemacht hatte.“ (Esther 6,4; 7,9-10)

Der Iran hat geglaubt, Israel sei gebrochen. Wie einst Haman. Wie einst andere vor ihm. Doch der 7. Oktober hat Israel nicht zerstört. Er hat Israel verwandelt. Was als dunkelster Tag unserer modernen Geschichte begann, wurde zu einem Wendepunkt. Einem geistlichen Erdbeben.

Raketen aus dem Norden. Terror aus dem Süden. Drohungen aus dem Osten. Pro-palästinensische Massenproteste gegen Israel in Europas Städten und an Universitäten auf der ganzen Welt. Und dennoch: Israel fiel nicht.

Der Iran war überzeugt, er könne aus der Distanz agieren. Er glaubte, Israels Geduld sei Schwäche. Doch nun erlebt das Regime, dass Geschichte kippen kann. Dass strategische Überlegenheit, Geheimdienstarbeit und militärische Präzision Werkzeuge in einer größeren Geschichte sein können. Und dass dieses kleine Volk Israel einen starken Gott hinter sich hat.

Die Bibel sagt, dass die Feinde Israels, Feinde Gottes sind:
„Bleibe nicht stille, o Gott,
schweige nicht und halte nicht inne!

Denn siehe, deine Feinde toben,

und die dich hassen, erheben das Haupt.

Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk,

verabreden sich gegen deine Schutzbefohlenen.

Sie sprechen: „Kommt, wir wollen sie vertilgen,
daß sie kein Volk mehr seien, daß des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“

Ja, sie fassen einen einmütigen Beschluss,

sie schließen einen Bund gegen dich.“ (Psalm 83,2-6)

Unabhängig davon, wie man den Präsidenten der Vereinigten Staaten oder Israels Premierminister beurteilt – und unabhängig davon, wie die Medien über sie berichten –, fällt mir ein bemerkensamer Punkt auf: Beide bekennen sich offen zu ihrer Abhängigkeit von Gottes Hilfe.

Licht im Fenster: Israelis zünden Chanukkah-Kerzen an

US-Kriegsminister Pete Hegseths Gebet für Präsident Trump und das US-Militär.
„Jene verlassen sich auf Wagen und diese auf Rosse; wir aber gedenken des Namens des HERRN, unseres Gottes.“ Ps 20,8

Donald Trump lässt vor wichtigen Entscheidungen für sich beten. Gemeinsam mit seinen Ministern steht er auf, beugt sein Haupt während sie Gott um Schutz und Weisheit bitten. Auch Benjamin Netanjahu beendet kaum eine Ansprache, ohne zu sagen: „Mit Gottes Hilfe werden wir siegen.“

Darauf kommt es letztlich an. Nicht menschliche Perfektion entscheidet Geschichte, sondern die Frage, ob Verantwortliche ihre Grenzen erkennen und Gottes Führung suchen. Vielleicht ist genau das der Grund für ihren großen Erfolg Die USA sind zur größten und mächtigsten Supermacht der Welt geworden und Israel zur stärksten Supermacht im Nahen Osten.

Was diese beiden Oberhäupter momentan im Iran machen, kann mit dem Sieg über das Nazi-Deutschland verglichen werden, das in sechs Jahren von einem Imperium, das beinahe die Welt eroberte, zu einem Trümmerhaufen wurde.

Der Iran war auf dem Weg, den gesamten Nahen Osten zu kontrollieren. Jetzt wird er von den zwei besten Luftstreitkräften der Welt massiv angegriffen. Das sind historische, das sind sogar biblische Tage – nicht weniger.

Wenn Gott über seinem Volk wacht, dann schreiben nicht Armeen das letzte Kapitel – sondern der Bund.

Ein Regimewechsel im Iran wird nicht nur den Nahen Osten verändern. Er wird eine neue Ära einleiten – mit Auswirkungen weit über diese Region hinaus. Eine auffällige Verschiebung ist bereits sichtbar: Inzwischen positionieren sich mehr arabische Länder des Nahen Ostens an Israels Seite als europäische Staaten.

Wenn Gott über seinem Volk wacht, dann schreiben nicht Armeen das letzte Kapitel – sondern Gottes Bund mit seinem Volk.

Stell dich mit uns an der Seite Israels!
Jetzt ist die Stunde, in der sich Loyalität zeigt.

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Wenn Geschichte sich wiederholt – Purim 2026

Wenn Geschichte sich wiederholt – Purim 2026

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In Israel beginnt heute das biblische Purimfest. In Synagogen wird das ganze Buch Esther gelesen, doch gefeiert wird weit mehr als nur eine historische Erzählung. Gefeiert wird der dramatische Schicksalswandel: vom staatlich besiegelten Vernichtungsbefehl des persischen Reiches zur vollständigen Aufhebung dieses Dekrets und zum triumphalen Sieg über jene Kräfte, die das jüdische Volk auslöschen wollten.

Heute – zweieinhalb Jahrtausende später – richtet sich der Blick erneut auf das Gebiet des alten Persiens. Wieder wurde von dort aus die Auslöschung des jüdischen Volkes geplant. Wieder wurde behauptet, Israel dürfe nicht existieren. Wieder kam die Bedrohung nicht militärisch, sondern ideologisch.

Geschichte wiederholt sich - Kampfflugzeuge
Amerikanische und israelische Kampfflugzeuge beim Auftanken vor dem Angriff auf den Iran.

Doch diesmal sprechen wir nicht von Pergament und Siegelring. Wir sprechen von Urananreicherung, Raketenarsenalen, Drohnen und Proxys. Hisbollah im Norden. Hamas im Süden. Die Houthis im Jemen. Ein Ring aus Feuer um ein kleines Land. Und ja – nach übereinstimmenden internationalen Berichten stand der Iran am Vorabend des Krieges nur noch etwa eine Woche davor, ausreichend hochangereichertes Material für eine atomare Waffe zu besitzen – mit dem erklärten Ziel, den jüdischen Staat Israel auszulöschen.

 

Am Israel Chai!

Mordechai war der Cousin (und Pflegevater) von Esther, die als Waise nach der Eroberung Jerusalems aufwuchs. Als die Existenz des jüdischen Volkes auf dem Spiel stand, erkannte er die Stunde Gottes. Er forderte sie auf, nicht zu schweigen, sondern zu handeln: „Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung kommen.“ (Esther 4,14)

Gott hatte „Befreiung und Rettung“ für sein Volk bereits vorgesehen – das stand fest. Doch dieser göttliche Plan schloss den mutigen Schritt einer Frau ein. Esther musste ohne Einladung vor den König treten und setzte dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel. Hätte sie sich aus Angst zurückgezogen, hätte Gott einen anderen Weg gefunden. Die Vernichtung seines Volkes hätte er jedoch nicht zugelassen. Sein Bund stand – damals wie heute.

Licht im Fenster: Israelis zünden Chanukkah-Kerzen an

Wer Israel nur als außenpolitisches Problem betrachtet, versteht weder Geschichte noch Bibel

Israel steht unter Gottes Bund – nicht unter Zufall. Und es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet zwei der weltweit und leider auch von vielen Christen – am stärksten kritisierten Staatsführer in diesem entscheidenden Moment Verantwortung trugen: Premierminister Benjamin Netanjahu und Präsident Donald Trump. Sie stehen nicht nur politisch, sondern auch in einem größeren heilsgeschichtlichen Zusammenhang an einer Wegscheide. Gott gebraucht nicht immer die gesellschaftlich Akzeptierten. Er gebraucht die Entschlossenen. So wie Esther nicht zufällig im persischen Machtzentrum positioniert war, so stehen auch heute Menschen in Schlüsselpositionen, die – bewusst oder unbewusst – Teil einer größeren Geschichte sind. Ich wünsche mir, dass Pastoren, die das Thema Israel aus dem Gemeindeleben heraushalten möchten, neu prüfen, ob sie damit ihrer geistlichen Verantwortung gerecht werden. Gottes Handeln mit Israel ist kein politisches Randthema, sondern ein zentraler Bestandteil seiner Heilsgeschichte und es gehört in die Verkündigung, damit die Gemeinde biblisch orientiert und geistlich vorbereitet in diese Zeit gehen kann.

Verheißung an Israel:

„Kein Werkzeug, das gegen dich geschmiedet wird, soll Erfolg haben.“ (Jesaja 54,17)

Verheißung an das iranische Volk:

„Aber es soll geschehen in den letzten Tagen, da will ich das Geschick Elams wenden!“ (Jeremia 49,39)

AM ISRAEL CHAI!

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Träumen mit Gott – Berufung zur Mitwirkung in Israel

Träumen mit Gott – Berufung zur Mitwirkung in Israel

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Berufung zur Mitwirkung in Israel

Wir leben in einer Phase der geistlichen und gesellschaftlichen Neuordnung Europas. Narrative verschieben sich. Begriffe werden neu definiert. Geschichte wird umgeschrieben. Und Israel steht wieder einmal im Zentrum globaler Kritik.

Was tun wir, wenn wir falsche Beschuldigungen gegen Israel in den Medien hören?
Wenn wir die zunehmende Islamisierung Europas beobachten?
Wenn wir offenen Judenhass auf unseren Straßen erleben?

Das Unbiblischste wäre jetzt zu sagen: „Was kann ich als kleines Schräubchen schon im großen Heilsplan Gottes bewirken?“ Genau dieses Denken lähmt. Es macht Zuschauer aus Menschen, die eigentlich berufen sind, mitzuwirken. Gott schenkt uns Talente und Fähigkeiten, und wenn wir sie ihm zurückgeben, kann er sie zu seiner Ehre nutzen. Egal wie klein deine Gabe oder dein Können dir auch erscheinen mag, für Gott ist selbst das Wenige viel.

„Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden!“ (Markus 11,24)

Das Gebet ist nicht in erster Linie das Formulieren von Wünschen. Es ist Gemeinschaft. Und in dieser Gemeinschaft geschieht eine heilige Verschiebung: Unsere Träume beginnen, sich mit Gottes Herzen zu synchronisieren. Unsere Sehnsüchte werden nicht unterdrückt – sie werden gereinigt. Unsere Gedanken werden erneuert. Sie werden zur Leinwand, auf der Gott selbst malt. Was in seiner Gegenwart entsteht, ist nicht bloß menschliche Ambition. Es ist göttlicher Input.

Und für echte Israelfreunde bleibt das Thema Israel nicht bei Gesprächen am Küchentisch stehen, sondern führt zur Frage: „Welche Verantwortung habe ich gerade in dieser Zeit?“

Träumen mit Gott - Berufung zur Mitwirkung in Israel

Im Blick auf Israel bekommt diese Wahrheit eine besondere Bedeutung. Wer mit Gott Gemeinschaft pflegt, bleibt kein passiver Beobachter der Geschichte – er wird Mitwirkender. Gottes Agenda ist klar: „Wie im Himmel, so auf Erden.“

Dieses Spannungsfeld zwischen Verheißung und Widerstand ist nirgendwo deutlicher sichtbar als in Israel. Israel ist nicht nur ein geopolitischer Brennpunkt. Es ist ein geistlicher Schauplatz. Ein Ort, an dem Gottes Treue, seine Gerechtigkeit und seine Bundestreue sichtbar werden – trotz Widerstand, trotz Anfechtung, trotz globaler Missverständnisse. Gottes Herrschaft ist nicht bedroht. Nicht im Nahen Osten. Auch nicht in Zeiten von Krieg, Terror oder politischer Isolation. Denn, „der HERR hat seinen Thron im Himmel gegründet, und seine Königsherrschaft regiert über alles.“ (Psalm 103,19) Sein Heilsplan steht fest, so wie sein Thron. Er hat beschlossen, seine Herrschaft durch Menschen sichtbar zu machen – durch ein Volk, das er erwählt hat, und durch seine Gemeinde, die in seinen Heilsplan hineingenommen ist.

Licht im Fenster: Israelis zünden Chanukkah-Kerzen an

Träumen mit Gott im Blick auf Israel bedeutet deshalb mehr, als politische Meinungen zu vertreten. Es bedeutet, sich mit seinem Herzen zu verbinden. Es bedeutet zu glauben, dass seine Verheißungen noch gelten. Es bedeutet, nicht nur für Frieden zu beten, sondern selbst Teil seiner Antwort zu werden.
Eine Königreichsperspektive schaut auf die Herausforderungen Israels – auf Sicherheitsfragen, gesellschaftliche Spannungen, internationale Kritik – und sagt dennoch: Gott hat eine Lösung. Gott hat einen Plan. Und wir dürfen mitwirken.

Josef war in Ägypten nicht nur Überlebender, sondern Problemlöser. Daniel war in Babylon nicht nur Gefangener, sondern Träger göttlicher Weisheit. So ruft Gott auch heute Menschen auf, Verantwortung zu übernehmen – in Wirtschaft, Technologie, Landwirtschaft, Bildung, Verteidigung, Kultur und geistlichem Leben.

Israel ist ein Land, in dem Innovation und Verheißung sich begegnen. Wo Wüste blüht. Wo uralte Prophetie auf moderne Realität trifft. Bereits im Garten Eden sehen wir dieses Prinzip der Mitwirkung: „… und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde.“ (1. Mose 2,19) Gott schuf, aber er ließ den Menschen benennen. Er teilte Verantwortung und lud zur Mitgestaltung ein.

Investition in Israel: Neue Gebäude

„Ich habe ihn [Bezalel] mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit,
mit Verstand und mit Erkenntnis und mit aller Kunstfertigkeit“ (2. Mose 31,3)

Später in der Wüste sehen wir dieses Prinzip erneut. Als Gott die Stiftshütte bauen ließ, berief er Bezalel – einen Künstler, einen Designer, einen Handwerker. Bezalel bekam genaue Anweisungen für die Stiftshütte, aber er musste sie kreativ umsetzen. Er war kein bloßer Ausführer, sondern ein Mit-Arbeiter. Er übersetzte göttliche Offenbarung in sichtbare Realität. Bezalel verbindet Himmel und Erde. Die Stiftshütte war ein Abbild des Himmlischen (Hebr 8,5). Bezalel half mit, „wie im Himmel, so auf Erden“ praktisch umzusetzen. Bezalel ist ein starkes Bild für Israel heute: Ein Volk, das aus der Offenbarung lebt und daraus Innovation, Technologie, Kultur und Aufbau hervorbringt.

 

Vom Wüstenheiligtum bis zur Startup-Nation

Bemerkenswert ist: Der erste Mensch, von dem ausdrücklich gesagt wird, dass er mit dem Geist Gottes erfüllt ist, war kein Prediger, sondern ein Gestalter. Bezalel baute nicht seine eigene Vision um. Er setzte Gottes Offenbarung kreativ um. Er machte das Unsichtbare sichtbar. So entsteht das Reich Gottes.

Göttliche Inspiration + menschliche Mitwirkung. Diese Einladung gilt bis heute. Auch im Blick auf Israel. Gott braucht uns nicht, aber er bindet uns ein. Nicht aus Schwäche, sondern aus Liebe. Nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Beziehung. Träumen mit Gott für Israel bedeutet, seine Verheißungen ernst zu nehmen. Es bedeutet zu glauben, dass die Wiederherstellung Israels real ist. Dass die Wüste zu einem Garten Eden wird. Dass zerstörte Städte neu aufgebaut werden. Dass sein Wort Bestand hat.

So wie viele Christen in vergangenen Generationen nicht passiv blieben, sondern Bäume in Israel pflanzen ließen – und damit ganz praktisch dazu beitrugen, dass Wüste fruchtbar wurde, wie es die Propheten verheißen haben –, so beteiligen sich auch heute viele Gläubige aktiv an verschiedenen Israelwerken und an der Wiederherstellung Israels. Nicht nur im Gebet. Nicht nur in Worten. Sondern auch durch verantwortungsvolle Investitionen, die Aufbau, Innovation und Zukunft ermöglichen. Was damals durch das Pflanzen von Bäumen geschah, geschieht heute durch unternehmerisches Engagement: Wiederherstellung wird konkret.

Wer sich mit Gottes Träumen für Israel verbindet, empfängt eine neue Perspektive. Eine Perspektive der Hoffnung statt Resignation. Eine Perspektive der Verantwortung statt Distanz. Das Gebet für Israel ist wichtig und notwendig, aber es soll nicht dabei enden, sondern zum Ort der Ausrichtung werden.

Vision wird zum Ausdruck von Bundestreue. Und Gehorsam wird zur konkreten Mitgestaltung der Zukunft dieses Landes. Träumen mit Gott im Blick auf Israel heißt, Verantwortung zu übernehmen, nicht aus politischem Ehrgeiz, sondern aus Liebe zu Gott und zu dem, was er liebt.

Achte auf das, was dich an deiner Stadt, deinem Job, deinem Zuhause oder an Israel frustriert, aber begnüge dich nicht mit dem Ärgernis. Oft ist es genau dort, wo Gott dir mit übernatürlich kreativen Lösungen begegnen möchte. Es heißt, zu glauben, dass seine Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist. Wir sind eingeladen, an ihr mitzuschreiben.

Was tun wir also, wenn wir in den Medien die falschen Beschuldigungen Israels hören, die Islamisierung Europas beobachten oder Judenhass auf den Straßen erleben? Bleibt es bei der Empörung?
Es darf nicht bei Empörung bleiben. Nicht bei Frustration. Nicht bei Ohnmacht. Wenn wir erleben, was geschieht, dann nicht, um uns zu ärgern – sondern um wachgerüttelt zu werden. Vielleicht ist genau das, was uns bewegt, ein Hinweis auf unsere Berufung.

Vielleicht ist die Unruhe in unserem Herzen kein Zufall, sondern Einladung. Einladung, näher an Gottes Herz zu rücken. Einladung, unsere Stimme zu erheben. Einladung, Lösungen zu suchen statt nur Probleme zu benennen. Wer mit Gott träumt, bleibt nicht Zuschauer. Er wird Mitgestalter. Vielleicht beginnt Veränderung nicht in den Schlagzeilen dieser Welt – sondern in einem Menschen, der sagt: „Hier bin ich. Gebrauche mich.“

Wenn wir mit Gott träumen, wird aus Gebet Verantwortung – und aus Verantwortung Wiederherstellung.

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Wo Investition zur Verbundenheit mit Israels Zukunft wird

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Investition in lebendige Zukunft.

Während im Nahen Osten die Feinde Israels toben und in vielen Teilen der Welt Juden erneut unter Druck geraten, vollzieht sich in Israel etwas Tieferes – leise, beharrlich und unaufhaltsam: Gottes Verheißungen erfüllen sich.

Was verwüstet war, wird wieder aufgebaut. Was verödet lag, beginnt zu blühen. Was zerstört schien, wird neu bewohnt. So beschreibt es der Prophet Hesekiel:

Investition in Israel: Neue Gebäude

„Dann wird man sagen: »Dieses verwüstete Land ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die einst verödet, verwüstet und zerstört waren, sind nun befestigt und bewohnt!«

Und die Heidenvölker, die rings um euch her übriggeblieben sind, sollen erkennen, daß ich, der Herr, es bin, der das Abgebrochene aufbaut und das Verwüstete bepflanzt. Ich, der Herr, habe es gesagt und werde es auch tun!“ (Hesekiel 36,35-36)

 

Das ist keine fromme Metapher, sondern aktuelle Realität. Was hier geschieht, ist mehr als Politik oder Geschichte.
Es ist Wiederherstellung – sichtbar, konkret und getragen von göttlicher Treue.

Immer mehr jüdische Menschen kehren zurück in ihr Land. Sie brauchen Wohnungen, Infrastruktur, stabile Nachbarschaften. Genau hier setzen wir an und ermöglichen allen Israelfreunden ein Teil dieser Verheißung zu werden:

 

„Fremde werden deine Mauern bauen.“ (Jesaja 60,10)

 

Unsere Immobilienfirma Meidar-GanEden entwickelt Immobilien um Raum zu schaffen – für Neueinwanderer, für Familien, für die Zukunft Israels.

Es ist eine verantwortungsvolle Beteiligung von Menschen, die Israel lieben und bereit sind, Teil seiner Wiederherstellung zu sein.

Licht im Fenster: Israelis zünden Chanukkah-Kerzen an
(Foto: SHUTTERSTOCK)

Vision und Mission

Wir verwandeln alte Strukturen in blühende Gemeinschaften und schaffen den nötigen Wohnraum für die vielen rückkehrenden Juden.

 

Viele der bestehenden Wohnhäuser in Israel stammen aus einer Zeit, in der niemand an Raketenalarm oder Schutzräume dachte. Familien leben dort bis heute ohne wirklichen Schutz. Genau hier setzen wir an.

Diese alten Gebäude werden nicht einfach renoviert – sie werden abgerissen und neu aufgebaut. Es entstehen sichere, moderne Häuser, jede Wohnung mit einem eigenen Schutzraum. Ein Ort, an dem Eltern wissen: Meine Kinder sind geschützt. Ein Zuhause, das Sicherheit schenkt – nicht nur ein Dach über dem Kopf.
Während der Bauzeit lassen wir die Menschen nicht allein. Die bisherigen Bewohner ziehen in von uns finanzierte Übergangswohnungen. Niemand verliert sein Zuhause, niemand wird entwurzelt. Nach der Fertigstellung kehren sie glücklich zurück – in größere, hellere, sichere Wohnungen, nach den modernsten Standards gebaut.

Und dann geschieht etwas Entscheidendes:
Auf den neu errichteten Gebäuden bauen wir zusätzliche Wohnungen. Wohnraum für jene, die nach Israel zurückkehren. Für Juden aus der ganzen Welt, die ihre Heimat wiederfinden. Für Familien, die Alija machen und ankommen wollen – nicht in Notunterkünften, sondern in echten Wohnungen, in echten Nachbarschaften.

So wird Bau zu Berufung.
So wird die Investition zur Teilhabe.
Nicht an Geldmacherei – sondern an der Wiederherstellung Israels.

Wer hier mitträgt, baut nicht nur Häuser.
Er baut Schutz.
Er baut Zukunft.
Er schafft Raum für die Erfüllung biblischer Verheißungen.

Und vielleicht ist genau das dein Platz in dieser Zeit, in der du deine Liebe in Taten umsetzen kannst.

Wir laden dich ein, Teil davon zu werden.

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Israels wahre Zerreißprobe

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Als Bileam beauftragt wurde, Israel zu fluchen, ließ Gott den Fluch nicht zu. Stattdessen wurde aus dem Versuch der Zerstörung ein Segen:
„Ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.“
(4. Mose 23,9)

 

Israel – Volk oder Projekt?

Israel wurde 1948 nicht nur gegründet. Es wurde ausgehandelt.
Zwischen Glauben und Aufklärung. Zwischen Bibel und Sozialismus. Zwischen Verheißung und Vernunft.
David Ben-Gurion und die säkular-zionistischen Gründer wollten einen jüdischen Staat, aber keinen religiösen. Israel sollte Schutzraum sein, nicht Offenbarungsraum. National, modern, westlich, möglichst normal. Religion durfte bleiben – aber kontrolliert. Schabbat, Koscher, Ehegesetze: nicht als Bekenntnis, sondern als politischer Preis. Der sogenannte „Status quo“ war von Anfang an kein Gleichgewicht, sondern ein Aufschub.
Über Jahrzehnte funktionierte dieser Aufschub. Säkular, meist aschkenasisch*, oft links – diese Eliten bestimmten Militär, Kultur und Moral. Israel war jüdisch, aber nicht biblisch. Auserwählt als Volk? Vielleicht historisch. Aber bitte nicht politisch.
Doch Geschichte lässt sich nicht einfrieren.

*Juden bzw. jüdische Traditionen, die ihren Ursprung in Mittel- und Osteuropa haben.

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Auf dem Machane-Jehuda-Markt in Jerusalem. (imago images / Winfried Rothermel)

Der demografische Einspruch

Israel hat sich verändert – nicht durch Ideologien, sondern durch Kinder. Religiöse und traditionalistische Familien wuchsen. Einwanderer brachten Tradition statt Theorie. Familie statt Utopie. Glaube statt Fortschrittsversprechen. Das säkulare Lager schrumpfte, alterte, verlor Bindekraft.
Der 7. Oktober 2023 wirkte wie ein Katalysator. Nicht nur als Trauma, sondern als Entlarvung. Die Illusion, Israel könne einfach „wie alle anderen“ sein, zerbrach an einem Morgen. Viele, die Gott längst aus ihrem Denken verabschiedet hatten, kehrten seitdem wieder zu Gott.

 

Machtverschiebung mit Tiefenschärfe

Seit dem Wahlsieg des Likud 1977 ist klar: Das Israel der Arbeiterpartei ist Geschichte. Heute prägen religiöse und konservative Kräfte die Agenda. Nicht nur in der Knesset – in der Sprache, in der Symbolik, im Selbstverständnis. Für die Religiösen ist das kein Rechtsruck. Es ist Rückbindung.
Israel ist aus dieser Sicht kein historischer Zufall, sondern die Rückkehr eines Volkes in eine Verheißung. Nicht Ergebnis internationaler Beschlüsse, sondern göttlicher Treue.
Nicht Anpassung an die Welt – sondern Absonderung von ihr.
„Ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.“ (4.Mose 23,9)
Das ist kein politisches Programm. Es ist ein Weltbild.

 

Hier liegt der Kern des Konflikts

Die eine Seite will Israel als „normalen“ Staat. Liberal, säkular, berechenbar. Angepasst an globale Moral, internationales Recht, westliche Selbstgewissheiten. Ein jüdischer Staat ohne Zumutung. Ohne metaphysischen Anspruch. Ohne Erwählung.
Die andere Seite sieht darin den eigentlichen Verrat. Denn Israel war nie dazu bestimmt, normal zu sein. Die Bibel kennt kein „Volk wie alle anderen“. Schon der Wunsch danach wurde als Irrweg beschrieben. Nicht, weil Normalität böse ist – sondern weil sie für Israel falsch ist.

 

Warum politische Kämpfe Identitätskämpfe sind

„Mache uns einen König, der uns richte, wie ihn alle Nationen haben.“ Der Satz aus 1. Samuel 8 klingt vernünftig. Ordnung statt Unsicherheit. Vergleichbarkeit statt Sonderweg. Doch die Bibel urteilt scharf: „Es war übel in den Augen Samuels.“ Und Gott benennt den Kern: „Sie haben nicht dich verworfen, sondern mich, dass ich nicht König über sie sein soll.“

Doron Schneiders Buch No Jews no News - Europa beschuldigt Israel permanent

EIN KLEINES VOLK IM FOKUS
GLOBALER AUFMERKSAMKEIT

Hier geht es nicht um Staatsform, sondern um Identität. Israel besitzt etwas Einzigartiges: Gott selbst als König. Keine dauerhafte menschliche Macht, keine vererbbare Autorität. Richter führen zeitlich begrenzt, abhängig von Gottes Geist. Macht ist abgeleitet, nicht souverän.
Der Wunsch nach einem König entsteht aus realer Unsicherheit. Doch Gott entlarvt das Motiv: „wie ihn alle Nationen haben“. Israel sucht nicht nur Schutz, sondern Normalität. Es will aufhören, anders zu sein. Der Maßstab verschiebt sich vom Vertrauen auf Gott hin zum Vergleich mit den Völkern.
Darum ist dieser Wunsch „übel“. Nicht, weil Königtum an sich falsch wäre, sondern weil es Gottes Königtum ersetzt. Sichtbare Macht verdrängt unsichtbare Führung. Sicherheit tritt an die Stelle von Erwählung.

Darum ist auch der heutige politische Streit in Israel mehr als ein Ringen um Posten oder Zahlen. Es geht um Deutungshoheit: Wer definiert, was gerecht ist? Woran orientieren wir uns – an Gott oder an dem, „was alle Nationen haben“?
Hier geht es nicht um Staatsform, sondern um Identität. Israel besitzt etwas Einzigartiges: Gott selbst als König. Keine dauerhafte menschliche Macht, keine vererbbare Autorität. Richter führen zeitlich begrenzt, abhängig von Gottes Geist.

 

Warum der Widerstand so erbittert ist

Der Zorn der säkularen Linken richtet sich nicht gegen die Person bzw. Politiker Netanjahu. Er richtet sich gegen eine Entwicklung, die sie nicht mehr aufhalten kann. Gegen ein Israel, das sich ihrer Deutung entzieht.
Was sie verlieren, ist nicht Macht. Es ist Deutungshoheit.
Was für sie Regression ist, ist für andere Wiederherstellung.
Was sie als „Rechtsradikalisierung“ brandmarken, erleben Religiöse als geistliche Korrektur. Israel wird nicht religiöser, weil Politiker es wollen. Es wird religiöser, weil Geschichte es erzwingt und Prophetie es vorhersagte.

 

Schon in biblischer Zeit versuchte die Welt, Israel zu verfluchen, um seine Existenz zu brechen. Als Bileam beauftragt wurde, Israel zu verurteilen, scheiterte er nicht an mangelnder Absicht, sondern an göttlicher Grenze. Gott ließ den Fluch nicht zu. Stattdessen wurde aus dem Versuch der Zerstörung ein Segen.

Und dieser Segen war kein Versprechen von Bequemlichkeit oder Anpassung, sondern eine Zumutung an die Weltordnung:
„Ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.“ (4. Mose 23,9)

Schon hier wird deutlich: Israels Schutz liegt nicht in Angleichung, sondern in Absonderung. Nicht im Aufgehen unter den Völkern, sondern im Anderssein. Was damals als Segen ausgesprochen wurde, wirkt bis heute als Provokation – für jede Epoche, die Einheit mit Gleichförmigkeit verwechselt.

 

Israel als Zumutung für die Welt

Deshalb reagiert auch der Westen nervös. Israel hält der säkularen Welt einen Spiegel vor. Ein Staat, der sich nicht entschuldigt für Glauben. Der seine Existenz nicht aus Menschenrechten, sondern aus Verheißung ableitet. Der sich nicht anpasst, sondern standhält.

Striezelmarkt in Dresden vor der Frauenkirche

Israels Premierminister Netanjahu: „Sie wollen uns vernichten. Das wird nicht passieren, denn wir werden zusammenhalten und mit Gottes Hilfe werden wir siegen.

Jerusalem wird so zum Prüfstein – nicht nur für Israel, sondern für die Völker.
„Eine Taumelschale für alle Nationen.“ (Sach. 12,2) Nicht, weil Israel perfekt ist. Sondern weil es sich weigert, sich selbst zu verleugnen.

 

Schluss

Die Frage, die Israel zerreißt, ist älter als der Staat selbst: Soll Israel ein Volk bleiben, das abgesondert wohnt – oder ein Staat wie alle anderen?
Diese Frage entscheidet nicht nur über Politik. Sie entscheidet über Sinn. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Israel die Welt bis heute nicht loslässt.

 

Israel lässt die Welt nicht los, weil es sich der Logik der Moderne entzieht

Die moderne Welt denkt funktional: Staaten entstehen durch Verträge, Grenzen durch Macht, Legitimität durch Recht, Sinn durch Konsens. Israel passt nicht sauber in dieses Schema. Es behauptet – offen oder implizit – etwas, das die Moderne eigentlich hinter sich gelassen haben wollte: Geschichte mit Sinn, Identität mit Ursprung, Politik mit metaphysischem Unterton.

 

Israel existiert nicht nur weil es gegründet wurde, sondern trotzdem. Trotz Niederlagen, Kriegen, Isolation, Prognosen. Diese Unwahrscheinlichkeit erzeugt Unruhe. Denn sie stellt eine unangenehme Frage:
Was, wenn Geschichte nicht nur gemacht, sondern von Gott geführt wird?

Für säkulare Gesellschaften ist Israel deshalb mehr als ein Staat. Es ist eine Zumutung. Ein Volk, das sich nicht vollständig erklärt – weder durch Kolonialtheorien noch durch Nationalismus, weder durch Opferstatus noch durch Machtpolitik. Israel verweist ständig auf etwas Außerhalb des Systems: Verheißung, Erwählung, Bund.
Das provoziert – in zwei Richtungen:

  1. Bewunderung, weil viele spüren, dass hier etwas Echtes, Unverfügbares, Widerständiges lebt.
  2. Ablehnung, weil genau das die Selbstgewissheit der aufgeklärten Welt untergräbt.

Israel erinnert daran, dass Identität nicht immer verhandelbar ist. Dass Moral nicht nur aus Mehrheiten entsteht. Dass Geschichte nicht zwingend auf Auflösung, sondern manchmal auf Rückkehr zielt. Darum wird Israel obsessiv beobachtet, moralisch überhöht und dämonisiert. Nicht, weil es schlimmer wäre als andere Staaten – sondern weil es anders ist. Und dieses Anderssein stellt eine Frage, der man nicht ausweichen kann:
Wenn Israel nicht loslässt – was sagt das über unsere Annahme aus, dass Gott, Geschichte und Sinn erledigte Kategorien seien?
Vielleicht ist genau das der eigentliche Skandal Israels.
Nicht seine Politik.
Sondern seine Existenz.

Israelische Flagge
Europa, ich habe eine Frage!

Europa, ich habe eine Frage!

Doron
Schneider
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Sie waren schnell in Europa. Erschreckend schnell.

UNO. Regierungen. Außenminister. Internationale Organisationen. Menschenrechtsorganisationen. Kirchen – sie alle beeilten sich, den einzigen jüdischen Staat der Welt zwei Jahre ununterbrochen zu verurteilen.

Kaum war ein Bild gesendet, kaum ein Schlagwort gefallen, stand das Urteil fest. Moral war ausgesprochen. Der Zeigefinger erhoben. Schuld verteilt.

Doch während Israel verurteilt wurde, geschieht im Iran etwas, das Europas moralische Empörung herausfordern müsste:

 

Das Regime gibt offene, unmissverständliche Befehle:

„Schießt auf Freiheitsdemonstranten. Verbrennt sie. Zerhackt ihre Schädel. Hängt sie öffentlich.“

Mindestens 12.000–20.000 unschuldige Iraner wurden in den letzten 16 Tagen ermordet.

 

Und Europa?

Wo sind die großen Demonstrationen?

– die Märsche, die wir für Gaza gesehen haben?

– die Hunderttausenden auf den Straßen?

– die Fahnen, die Plakate, die moralische Dringlichkeit?

 

Warum sind die Straßen von Paris, Berlin, London, Madrid leer?

Diese Leere ist keine Zufälligkeit.

Sie ist ein Spiegel.

Und so bleibt das Schweigen.

Ein Schweigen, das lauter ist als jede Parole.

 

Die leeren Straßen Europas sind kein Zufall.

Sie sind eine Entscheidung.

Warum?

NO JEWS – NO NEWS
(Keine Juden – Keine Schlagzeilen)

Doron Schneiders Buch No Jews no News - Europa beschuldigt Israel permanent

NO JEWS – NO NEWS
(Keine Juden – Keine Schlagzeilen)

Dieses Buch bietet eine einzigartige Perspektive auf den israelisch-palästinensischen Konflikt und verbindet biblische Prophezeiungen mit heutigen geopolitischen Analysen. Es erläutert die Fakten über die unverhältnismäßige Aufmerksamkeit und Kritik, die Israel im Vergleich zu den ignorierten Gräueltaten weltweit erfährt. Diese gezielte Empörung entspringt einem Missverständnis über die zentrale Rolle Israels in Gottes großem Heilsplan.

Doron Schneider stellt das Massaker der Hamas vom 7. Oktober ´23 und die aktuelle Situation Israels in den Kontext biblischer Prophezeiung und einer globalen Erweckung. Leider verkennen viele Christen die Bedeutung Israels, betrachten es nur durch eine politische Brille und erfassen den bleibenden Bund Gottes nicht.

Mit persönlichen Anekdoten veranschaulicht der Autor die Widerstandsfähigkeit und den technologischen Fortschritt Israels. Dabei kontrastiert er dessen prophetische Wiederherstellung mit den negativen Darstellungen in den Medien. Er lädt ein, nicht aufgrund von Zustimmung zu Israels Handlungen an dessen Seite zu stehen, sondern aus einem Verständnis seiner geistlichen Bedeutung.

Schneider kommt zu dem Schluss, die Weltgemeinschaft befindet sich an einem Scheideweg. Wird sie das Existenzrecht Israels unterstützen oder Partei für jene ergreifen, die seine Zerstörung anstreben?

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