Es ist der zweite Advent. Der Duft von Zimt und gerösteten Mandeln liegt in der Luft, Weihnachtslieder erklingen, Familien schlendern über den festlich erleuchteten Markt in Stuttgart. Doch dann zerreißt etwas die Idylle. Mitten in diese friedliche Szenerie, mitten ins Herz der deutschen Weihnacht, drängen sich plötzlich laute, fremde Rufe. Kein “O Tannenbaum”, kein Glockenklang, sondern ein scharfer, dominanter Ruf: “Allahu Akbar – Free Palestine!” Der gesamte Platz hält den Atem an. Die Stimmung kippt. Eltern ziehen ihre Kinder weg und hasten nach Hause. Was eben noch wie ein Postkartenmotiv wirkte, verwandelt sich in einen Moment der Verunsicherung. Die weltberühmten Weihnachtsmärkte, jahrzehntelang ein Magnet für Besucher aus aller Welt, haben ihre Unschuld verloren.
Weihnachtskrippe auf Weihnachtsmarkt beschmiert mit Free Palestine

Angriff auf einen Weihnachtsmarkt und Beschädigung einer Krippe mit
„Free Palestine“-Graffiti in Brüssel. © D.R. Advertised on www.lalibre.be

„Free Palestine“ auf dem Weihnachtsmarkt

London, einst eine stolze Metropole, ist kaum wiederzuerkennen. Die Weihnachtsbeleuchtung hängt zwar noch, doch ihr Glanz geht im Lärm politischer Parolen unter. Auf Oxford Street und Baker Street ziehen Demonstrationszüge vorbei – Sprechchöre und radikale Botschaften bestimmen die Atmosphäre mit: „Free Palestine“ und „Allahu Akbar“.

 

Und die Hauptstraßen Brüssels, das Herz Europas prägen Palästina-Fahnen, aggressive Rufe und ein Klima der Einschüchterung verdrängt den Advent. Eine antichristliche Ideologie drängt in den öffentlichen Raum, die mehr mit Gewalt als mit Frieden zu tun hat. Überall wehen Palästina-Flaggen, und die Parolen hallen auch hier: „Free Palestine – Allahu Akbar!“, was in diesem Kontext fast einem Kriegsaufruf gleichkommt.

Europa erlebt in diesen Wochen etwas, das vor wenigen Jahren undenkbar schien: Die Weihnachtszeit, einst die schönste Zeit des Jahres, wird von Kräften überlagert, die sie bewusst verdrängen. Aus Festlichkeit ist ein Ringen um Identität, Kultur und öffentlichen Raum geworden. Es wirkt, als hätte ein ganzer Kontinent seine Geschichte und den Mut, für seine Werte einzustehen vergessen. Wie konnte Europa so tief sinken?
Und dabei habe ich den weltweit wachsenden Judenhass noch gar nicht erwähnt: die jüdischen Geschäfte, die in Barcelona, Irland und New York vandalisiert und wie in den dunkelsten Zeiten beschmiert wurden; das Attentat auf Juden in Australien während des Chanukka-Festes…

 

Warum lassen Regierungen das zu?
Warum erheben so wenige ihre Stimme?

 

Weihnachten 2025 zeigt ungeschminkt, wohin Wegschauen führt.

Diese tektonischen Verschiebungen in Europas Städten erschüttern die Fundamente von Demokratie, Menschenrechte und westlicher Identität. Während führende Universitäten in Europa und Nordamerika Absolventen hervorbringen, die offen Sympathien für die Hamas äußern, zeigt sich ein erschütternder Widerspruch: Eine Organisation, deren Ideologie auf Gewalt, Antisemitismus, Unterdrückung von Frauen und Verfolgung Andersdenkender beruht, wird von Teilen der westlichen Elite verharmlost oder gar gefeiert. Ist es da verwunderlich, dass wir heute eine neue Generation gebildeter Hamas-Sympathisanten sehen, die zunehmend Einfluss gewinnt? Ist es dann verwunderlich, dass jüdische Amerikaner in New York – einst eine Hochburg jüdischen Lebens – sich am Schabbat-Tisch fragen: „Wohin sollen wir gehen? Bleiben – oder gehen?“

 

Was heute geschieht, wird nicht bei den Juden enden

Vielleicht fragst du dich, was der zunehmende Judenhass mit den oben erwähnten Spannungen auf den Weihnachtsmärkten zu tun hat? Hier ist die Antwort: Europa steht an einem Wendepunkt, einem, den viele lange nicht sehen wollten. Der Nobelpreisträger Elie Wiesel warnte einst: „Antisemitismus mag beim jüdischen Volk beginnen, aber er endet niemals beim jüdischen Volk.“

Diese Worte erfüllen sich erneut. Der Judenhass unserer Zeit ist kein Randphänomen mehr, er wird normalisiert, moralisch gerechtfertigt, politisch hingenommen. Und Europa? Es droht, von Kräften zerrissen zu werden, die seine Grundwerte herausfordern: vom wachsenden Einfluss extremistischer Ideologien, vom Verlust demokratischer Klarheit und von der absehbaren Gegenreaktion, einer unkontrollierbaren nationalistischen Welle.

 

Und nun zum Höhepunkt:

Kleine westeuropäische Kinder besuchen im Rahmen von „Schulausflügen“ Moscheen, wo sie auf die Knie fallen und „Probebeten“ durchführen.
Dieselben Schulen, die einst die Bibel und die Zehn Gebote lehrten, unterrichten heute den Koran. Anstatt „Unser Vater im Himmel…“ zu beten, wiederholen sie dort „Allahu Akbar“.

Schüler beten bei Schulausflug in einer Moschee Allah an
Deutsche Kinder beim Probebeten in eine Moschee

Wie konnten es nur so weit kommen?

Wie konnte das passieren?

Wer trägt die Schuld?

 

Die Antwort ist vielschichtig, doch eines ist klar: Auch Christen und kirchliche Leitung haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Durch Zurückhaltung, durch falsche politische Korrektheit, durch Angst, nicht mehr zeitgemäß zu wirken, ist vielerorts ein Raum entstanden, in dem biblische Klarheit verloren ging.

Aber gerade darin liegt auch die Hoffnung:
So wie Christen Teil des Problems waren, können sie nun auch Teil der Lösung sein.
Und so wie die Kirche in manchen Bereichen geschwiegen hat, kann sie jetzt wieder zu einer kraftvollen Stimme der Wahrheit, der Liebe und der Orientierung werden.

 

Wir dürfen nicht länger schweigen, denn meine Bibel sagt:

Schweigen ist keine Option. Passivität ist Ungehorsam. Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2. Tim. 1,7). Zu lange haben wir aus Angst geschwiegen, aus Bequemlichkeit zugeschaut, aus falscher Toleranz zugelassen, dass das Evangelium in unseren Ländern verstummt. Die frühe Kirche stand auch inmitten von heidnischen Tempeln, Götzen, Verfolgung, politischem Druck und trotzdem verkündete sie das Wort Gottes mit Freimut (Apg. 4,29–31). Nicht, weil die Welt ihnen Raum gab, sondern weil der Heilige Geist sie erfüllte.

Auch heute ruft Gott uns: „Seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn! “ (1. Kor. 15,58).

Wenn wir wollen, dass unsere Kinder wieder Gottes Wort hören,
wenn wir wollen, dass Jesus Christus wieder das Licht Europas wird,
dann beginnt das nicht in den Parlamenten,
nicht in den Medien,
nicht in Brüssel oder Berlin –
sondern in den Häusern Gottes.

Die Bibel zeigt uns unmissverständlich:
Wenn Gottes Volk schläft, gewinnt die Finsternis.
Wenn Gottes Volk schweigt, spricht die Lüge.
Wenn Gottes Volk Kompromisse eingeht, verliert eine ganze Generation.

 

Darum sagt der Herr: „Wach auf, der du schläfst, und steh auf aus den Toten, so wird dich Christus erleuchten.“ (Eph. 5,14)

Jetzt ist die Zeit aufzustehen.
Jetzt ist die Zeit, Gottes Wort ohne Scham zu verkünden.

Jetzt ist die Zeit nicht „politisch-korrekt“ sodern biblisch-korrekt“ zu sein.
Jetzt ist die Zeit, dass die Kirche wieder Kirche wird – klar, mutig, unerschütterlich im Evangelium.

 

Denn die Hoffnung Europas liegt nicht in Politikern, sondern in Christus und in einer Gemeinde, die wieder zum Licht auf den Scheffel gestellt und zum Salz der Erde wird (Matt. 5,13–16).

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