Es gibt Momente, die mich besonders bewegen. Einer dieser Momente ist genau jetzt.
Vor fünf Jahren hatten viele von euch den Mut, über unsere Immobiliengesellschaft Meidar-GanEden nicht nur in Bauprojekte, sondern in die Wiederherstellung Israels zu investieren.
Sie investierten nicht nur in Immobilien oder wirtschaftliche Projekte. Sie investierten in eine Vision. Sie glaubten daran, dass Gott sein Land wiederherstellt und dass sie Teil dieser Geschichte sein können.
In den vergangenen Monaten durften wir erleben, wie alle diese Investitionen erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Investoren erhielten ihre Auszahlungen – mit erfreulichen Gewinnen und viele Neueinwanderer zogen glücklich in ihre neue Wohnung ein.
Rekordzahl neuer Bauprojekte: Im Jahr 2025 wurde ein Rekord von rund 80.010 Baubeginnen verzeichnet, wobei sich etwa 28 % davon auf Stadterneuerungsprojekte „Pinui Binui“ konzentrierten. (Foto von Yossi Aloni/Flash90)
Natürlich freut uns der wirtschaftliche Erfolg. Doch noch mehr bewegt mich etwas anderes:
Diese Investoren ließen sich weder von negativen Schlagzeilen noch von den Warnungen ihrer Bankberater oder Finanzexperten entmutigen. Während viele Israel wegen Krieg, Terror und politischer Unsicherheit für ein ungeeignetes Investitionsziel hielten, blieben sie ihrer Überzeugung und Glauben treu. Sie bewiesen nicht nur unternehmerischen Mut, sondern auch Vertrauen – Vertrauen in Gott und in seine Verheißungen für Israel.
Denn trotz Kriegen, Raketenangriffen und internationalem Druck geht die Wiederherstellung Israels weiter.
Häuser werden gebaut. Familien ziehen ein. Neue Einwanderer kommen ins Land. Städte wachsen. Innovationen entstehen. Und Gottes Zusagen erfüllen sich Schritt für Schritt vor unseren Augen.
Der griechische Gesundheitsminister brachte es kürzlich treffend auf den Punkt:
„Nur ein Narr erkennt nicht den außergewöhnlichen Beitrag des jüdischen Volkes. Israel kämpft gleichzeitig an sieben Fronten, steht unter ständigem Raketenbeschuss und trotzdem wächst die Wirtschaft weiter. Während viele Nationen unter Druck zerbrechen würden, baut Israel weiter, entwickelt neue Technologien, hilft der Welt mit Innovationen und gehört zu den Ländern mit den glücklichsten Menschen weltweit.“
Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
- Die Einwanderungsanträge nach Israel stiegen 2025 um 400 Prozent.
- Zwei neue Städte wurden in Galiläa und im Negev gegründet.
- Internationale Verträge in Rekordhöhe von rund 15 Milliarden Euro wurden abgeschlossen.
- Die Gasvorkommen im Mittelmeer machten Israel zu einer regionalen Energiemacht.
- Die Investitionen in Israels Cyber- und KI-Industrie erreichten 2025 Rekordwerte von über 10 Milliarden Euro.
- Auch Meidar-GanEden verzeichnete das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen.
- Die Landwirtschaft rund um den Gazastreifen hat ihre Produktion weitgehend wieder aufgenommen und versorgt das Land erneut mit Lebensmitteln.
- Israels Sportler gewannen zwei olympische Goldmedaillen im Kunstturnen und begeisterten die Welt.
- Trotz massiver Kritik und Boykottaufrufe erreichte Israel beim Eurovision Song Contest, Platz 2.
Während viele Medien fast ausschließlich über Konflikte und Krisen berichten, erleben wir hier vor Ort eine andere Realität: Israel lebt. Israel wächst. Israel baut auf.
Gott bereitet seinem Volk einen Tisch im Angesicht seiner Feinde (Psalm 23,5).
Wem glauben wir?
Wenn Gott Israel als Werkzeug seines Heilsplans gebraucht,
wenn durch Israel der Messias kam,
wenn durch Israel das Wort Gottes zu uns kam, und
wenn in Israel die biblischen Verheißungen heute in Erfüllung gehen,
dann ist unsere Haltung zu Israel letztlich eine Haltung zu Gottes Souveränität.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
Was halten wir von Israel?
Sondern:
Glauben wir noch, was Gott über Israel gesagt hat?
Die Welt sagt:
Israel ist das Problem.
Die Bibel sagt:
Israel ist Teil von Gottes Lösung.
Die Welt sagt:
Israel ist kolonial und ein Besatzer.
Die Schrift sagt:
Israel ist von Gott erwählt und berufen.
Die Welt sagt:
Israel hat kein Existenzrecht.
Gott sagt:
„Ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nie wieder herausgerissen werden!„ (Amos 9,15)
Jude betet an der Klagemauer in Jerusalem. (Foto von Olivier Fitoussi /FLASH90)
Wenn wir Gottes Wort glauben, dann ist die Existenz Israels keine politische Episode. Sie ist Teil einer endgültigen Wiederherstellung, die geschehen muss, bevor Jesus wiederkommt (siehe Apg. 3,21).
Darum lautet die entscheidende Frage unserer Zeit:
Bin ich bereit, Gottes Wort mehr zu vertrauen als dem Zeitgeist?
Bin ich bereit, zu stehen, wenn andere sich beugen?
Daniels Freunde standen allein vor dem Feuerofen, weil alle anderen sich dem Zeitgeist anpassten und sich vor der goldenen Statue nieder knieten.
Viele Generationen mussten Entscheidungen treffen, gegen den Strom zu schwimmen. Auch unsere Generation steht vor einer solchen Entscheidung.
Geschichte wiederholt sich nicht exakt, aber sie wiederholt ihre Muster.
Und jede Generation erlebt den Moment,
in dem sich entscheidet,
wer steht und wer kniet.