Stell dir vor, es gäbe einen staatlich-bibeltreuen Medienkanal! Wer wünscht sich nicht einen Medienkanal in unserer modernen Zeit, der sich treu an der Bibel orientiert?
Ein staatlicher Fernsehsender, der die aktuellen Geschehnisse mit den Verheißungen der Bibel verknüpft und in Einklang bringt. Ein Medienkanal, der ohne zu zögern Gott für seine Bewahrungen preist, sich nicht scheut, die Verhinderung eines Terroranschlags als „Gottes Wunder“ zu bezeichnen und sogar Bibelverse zu zitieren. Diese Art von Medienberichterstattung kann man sich heutzutage nur im göttlichen Reich vorstellen.
Nun taucht John Lennons Lied „Imagine“ in meinen Gedanken auf. Ja, „Stell dir vor“, oder träume davon, dass ein solch gottesfürchtiger Medienkanal existiert! „Man könnte sagen, ich bin ein Träumer“, aber ich bin nicht allein. Denn in Israel gibt es bereits einen solchen Fernsehsender – Kanal 14. Es handelt sich nicht um ein jüdisch-orthodoxen oder privaten Sender wie Bibel-TV, sondern ein offizieller staatlicher Nachrichtensender mit einer der höchsten Zuschauerzahlen in Israel.

Während links oben auf dem Bildschirm neben der Israelfahne „Mit Gottes Hilfe werden wir gemeinsam siegen“ steht, sagte Benjamin Netanjahu, dass Israel heute von 7 Fronten – Hamas, Hisbollah, Iran, Jemen, Milizen im Irak, Milizen in Syrien und Terror im Westjordanland – bedroht und angegriffen wird. Daraufhin erwiderte der Moderator mit der Zusage Gottes aus der Bibel: „Mit Gott werden wir mächtige Taten vollbringen; er wird alle unsere Feinde niedertreten.“ (Psalm 108,14)
Als Benjamin Netanjahu dann auf die Option eines zukünftigen Siedlungsbaus im Gazastreifen antwortete: „Das sei nicht realistisch“, fragte ihn einer der Moderatoren des 14. Kanals: „Was ist schon realistisch an Israel? Ist Israels Existenz realistisch? Waren Israels Siege über die arabischen Nachbarstaaten in den vergangenen Kriegen realistisch?“ Er wollte damit verdeutlichen, dass mit Gottes Hilfe alles möglich ist und zu Realität werden kann.
Säkulare Israelis kehren um zu Gott
Die Beliebtheit des Senders 14 ist seit dem Beginn des Konflikts mit Gaza stark angestiegen und verzeichnete im Juni 2024 die höchsten Zuschauerzahlen im Vergleich zu den anderen drei großen israelischen Medienkanälen. Dies zeigt eine tiefgreifende Veränderung im Herzen des jüdischen Volkes und ihr wachsendes Verlangen nach Gott und göttlicher Sicherheit. Seit dem 7. Oktober haben viele Israelis wieder zu Gott zurückgefunden. Die Synagogen füllen sich erneut mit Gläubigen. Immer mehr Soldaten legen jeden Morgen den Gebetsmantel um und beginnen ihren Tag nicht, ohne vorher ein Gebet zu sprechen. Selbst auf den Straßen von Tel Aviv und am Strand gibt es überall Stände mit Gebetsmänteln und Büchern, wo die Israelis beten können.

Soldaten beim Morgengebet, worin u. a. Psalm 30, 67 und 145-150 gelesen werden.
Während die Feinde Israels versuchen die biblisch verheissene Wiederherstellung Israels durch Kriege und Terror zu verhindern, wirkt Gott in den Herzen der Israelis und erweckt ihre Sehnsucht zurück zu ihm.
„Mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chronik 14,7)
Zwei Zeugnisse
Nach dem tragischen Vorfall hat Adi, eine junge Israelin wie viele andere, ihre Erfahrungen mit göttlicher Bewahrung in den sozialen Medien geteilt. Zahlreiche junge Frauen haben ebenfalls Videos veröffentlicht, in denen sie von ihren eigenen Wundern berichteten und davon, wie sie sich vom weltlichen Leben abwenden, um Gott näher zu sein.

Riesiges Werbeplakat inmitten von Tel Aviv verkündet:
„Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein!“ (5. Mose 6,4)
„In meinem Herzen hatte ich das Gefühl, dass wir beschützt wurden. Meine Kinder sind sonst Frühaufsteher und stürmen gleich nach dem Aufwachen hinaus in den Garten, auf die Wiese, die Rutsche und die Schaukel,“ erzählte uns eine junge Mutter, die vor dem Massaker noch ein völlig säkulares Leben führte und nicht an Gott glaubte, „ich kann es nicht erklären, aber an diesem Morgen schliefen meine Kinder weiter und gingen nicht nach draußen, wo seit 6:30 Uhr schon das Chaos herrschte. So blieben wir alle verschont. Ich habe festgestellt, dass Familien, die den Schabbat halten, gerettet wurden, religiöse Kibbuzim neben uns, nicht von Terroristen betretet wurden. Ich glaube wirklich, dass dieser Krieg spirituell ist. Heute glaube ich fest an Gott.“
Neben den vielen beunruhigenden Nachrichten aus Israel, sei versichert, dass der „Hüter Israels nicht schläft, noch schlummert.“ (Psalm 121,4) Er wirkt zuerst in ihren Herzen, bevor er dann kraftvoll eingreifen und Israel von all seinen Bedrängern befreien wird. Wie auch Jesus beim erstenmal kam, um die Herzen der Menschen zu berühren, ihnen zuerst eine innerliche Erlösung zu bieten, während er bei seinem Wiederkommen, die Völker richten und sein Reich auf Erden aufrichten wird.
„Ich will dich künftig nicht mehr die Schmähungen der Heiden hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr tragen und dein Volk nicht mehr zu Fall bringen, spricht Gott, der Herr.“ (Hesekiel 36,15)

„Denn dein Gott, der mit dir ist,
kämpft für dich und rettet dich vor deinen Feinden.“
Amen.

Danke Doron für Deinen Dienst. Der Herr, der Himmel und Erde gemacht hat, schütze und behüte Dich und gebe Dir weiterhin viel Freude die Wahrheit zusagen.
Gruß Manfred