Wir bauen einen Friedensspielplatz für jüdische- und arabische Kinder!

Als ich damals ungefähr 12 Jahre alt war tobte ich fast täglich mit meinen Freunden Yusuf, Eli, Ahmed und Shlomo auf einem Spielplatz mitten in Jerusalem herum. Wir taten das, was alle Jungen in diesem Alter tun und wir hatten viel Spaß zusammen. Wir jüdischen Kinder spielten gemeinsam mit unseren arabischen Freunden – das war damals kein Problem und fast immer holten wir uns vom Wassermelonen-Stand an der gegenüberliegenden Straßenecke eine der köstlich-erfrischenden Melone um sie zu verspeisen, dann ging es mit ein paar Streichen weiter, bis unsere Eltern uns Heim riefen.

Dieses gemeinsame Spielen auf dem Jerusalemer Spielplatz hat sich bis heute tief in meine Seele eingebrannt. Es erinnert mich immer wieder daran, dass trotz Terror, trotz Intifada, trotz Hassparolen ein friedliches-, ja sogar ein freundschaftliches Miteinander von Juden und Arabern möglich ist. Ich und meine damaligen jüdischen und arabischen Freunde haben es erlebt und wir können es bezeugen!

Leider haben die in den Jahren der Intifada aufgewachsenen arabischen Kinder niemals die Möglichkeit bekommen, mit jüdischen Kindern zu spielen. „Unser“ Spielplatz von damals lag Jahrzehnte verlassen brach und verrottete mehr und mehr, so dass er schließlich von Seiten der Behörden aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Heute kann sich diese nachgewachsene Generation gar keinen Frieden mit uns Juden vorstellen, weil sie niemals eine Gelegenheit bekamen (wie wir), sich anzufreunden und gemeinsam zu spielen.

„Schulranzen verändern die Welt, nicht Aktenkoffer!“, las ich in diesen Tagen auf einem Wahlplakat in Deutschland, und genau darum geht es bei diesem Friedensprojekt.

Ich bin überzeugt, dass – wenn jüdische Kinder wieder mit arabischen Kindern zusammenspielen können –  wir dadurch Samenkörner des Friedens in ihre Herzen säen und sich so die Hoffnung darauf irgendwann erfüllen wird.

 

“Und die Straßen der Stadt sollen erfüllt werden mit Knaben und Mädchen, die auf ihren Straßen spielen.”

Sacharja 8,5

Wir bauen diesen seit langem verwahrlosten und deshalb gesperrten Spielplatz mitten in Jerusalem – zwischen Tempelplatz und jüdischem Wohnviertel – für jüdische- und arabische Kinder wieder auf. Er soll ein Symbol für Frieden, Freundschaft und Miteinander sein.

Das möchten wir verändern!
Die Verhandlungen mit der Jerusalemer Stadtgemeinde zogen sich mehr als zwei Jahre hin, doch nun haben wir endlich die ersehnte Genehmigung erhalten, unser Projekt „Friedensspielplatz“ umzusetzen und an diesem Ort einen neuen Treffpunkt für diese Kinder zu bauen.

Machst du mit?
Insgesamt benötigen wir 50.000 EURO um diesen Spielplatz für den Frieden unserer Kinder wieder neu aufzubauen.

Das Klagen über die aussichtslos scheinende Situation im israelisch- palästinensischen Konflikt hilft niemandem. Mit der Unterstützung dieses Spielplatz-Projektes können wir „Täter des Wortes“ werden und unseren Wunsch nach Frieden in Israel in die Herzen jüdischer- und arabischer Kinder hineinsäen, die in Zukunft gemeinsam und ohne Hass auf einem Jerusalemer Spielplatz spielen können.
So können Sie spenden und uns mithelfen den Friedensspielplatz zu bauen:

€ 70 pro Quadratmeter
1qm von 300qm Spielplatzboden mit Fallschutz

125qm haben wir schon bekommen 

€ 1.200
Drehkarussell

€ 2.500

Doppel-Schaukel

1 Schaukel von 2 haben wir schon bekommen

€ 10.000
Tunnelrutsche

Dieses Projekt wird von unserem Verein ABISJA e.V. (Inside-Israel) betreut und umgesetzt. Für Ihre finanzielle Förderung unserer Arbeit erhalten Sie jeweils am Anfang des Folgejahres eine Zuwendungsbescheinigung für Ihr Finanzamt von uns zugeschickt. Die Bankverbindungen finden Sie am Ende dieses Rundbriefes.

Herzlichen Dank!

Ihr

Doron Schneider

Spenden für Friedensspielplatz dürfen Sie auf folgende Konten überweisen:

In Deutschland:

Braunschweigische Landessparkasse
ABISJA e.V.
IBAN: DE43 2505 0000 0002 0353 50
BIC: NOLADE2HXXX
(Am Anfang des Jahres erhalten Sie eine Spendenbescheinigung von uns)

In der Schweiz:

REA Israel
Christliches Hilfswerk, 5000 Aarau
IBAN: CH77 0900 0000 6073 0528 4
Verwendungszweck: Projekte von Doron Schneider
(Am Anfang des Jahres erhalten Sie eine Spendenbescheinigung von uns)

 

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