WARUM SOLL MAN ÜBERHAUPT ISRAEL SEGNEN?

WARUM SOLL MAN ÜBERHAUPT ISRAEL SEGNEN?

Oft hört man in Israel-freundlichen Kreisen und Organisationen, „wer Israel segnet, der wird gesegnet“. Diese Aussage aus (aus 1.Mose 12,3) wird oft und zu recht zur Ermutigung von Gebeten und Spenden für Israel verwendet. Was steckt dahinter oder warum ist das so?

„Ich will segnen, die dich segnen“ versprach Gott Abram. Später, als aus Abram der Vater vieler Völker wurde, bekam er den Namen Abraham. So könnte man meinen, dass alle, die von Abraham abstammen – Isaak und Ismael sowie die sechs Söhne der Ketura – zwangsläufig Segensträger sind. Gott verhieß zwar, dass er Ismael mit einer zahlreichen Nachkommenschaft segnen wird, doch seinen ewigen Bund richtete Gott allein mit Abrahams Sohn Isaak und dessen Nachkommen auf (1.Mose 17,19-21).

Isaaks Sohn war Jakob, der mit Gott kämpfte und daraufhin den Namen Israel bekam. So heißt von da an der im Bund verankerte Segensträger „Israel“.

Selbst Bileam, der für Gold Israel fluchen sollte, konnte nicht anders als Israel segnen, denn es heißt in 4.Mose 24,1-9: „Da Bileam erkannte, dass es des Herrn Wille ist, Israel zu segnen, kam der Geist Gottes über ihn und er sprach zu Israel: „Wer dich segnet, der ist gesegnet!“ In dem hebräischen „mevarachecha Baruch – gesegnet ist der Segnende“ liegt die Wurzel nivrechu – wird Segen erlangen, was reflexiv zu verstehen ist, d.h. wer Israel segnet, segnet sich reflexiv selber, denn er löst damit einen Reflex aus, der ihn segnet. 

Raketen aus Gaza

So ist der Segen, den er empfängt, nicht davon abhängig, ob Israel, die Wohltat, die man Israel getan hat, mit Gutem vergilt. Daher:  Es segnen sich reflexiv selbst, diejenigen die Israel segnen.

Diese Formel gilt auch für le’kalel im zweiten Tel des Verses: Wer Israel flucht, verflucht sich reflexiv selber. Diesen Reflexbegriff findet man auch in „Wer Israel antastet, der tastet seinen Augapfel an“ (Sacharja 1,12). Damit ist nicht – wie fälschlich behauptet wird – Gottes Augapfel gemeint, sondern das hebräische Wort eno bezieht sich im Kontext reflexiv auf den eigenen Augapfel, womit gesagt wird: Wer Israel antastet, tastet seinen eigenen (!) Augapfel an, macht sich selber blind für Gottes Wahrheit.

So ist man als erstes selber der Nutznießer, wenn man Israel segnet – und dann erst Israel. Wenn man es genau nimmt, ist Israel nicht von unserem Segen abhängig – wohl aber wir, denn Gottes Bund mit Israel ist ewig.

„Ich werde meinen Bund mit euch (Israel) in Ewigkeit nicht brechen“ (Richter 2,1)
„Israel, mein Knecht, ich verwerfe dich nicht!“ (Jesaja 41,9)
So wenig die festen Ordnungen des Himmels und der Erde vergehen werden, so wenig werde ich die gesamte Nachkommenschaft Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie begangen haben“ (Jeremia 31,35-37)“

Israel hat die ewig gültige Garantie von Gott, nicht aber die Völker, da muss jeder einzelne sich wie Bileam dazu durchdringen, Israel zu segnen, um dadurch selber reflexiv gesegnet zu werden.

Dazu kommt dass Juden und Christen wie Adam und Eva ein Fleisch sind, d.h. wer als Christ das jüdische Volk bekämpft, bekämpft sein eigenes Fleisch, bekämpft sich reflexiv selber. Davor warnt auch Paulus in Römer 11:
Wer durch seinen Glauben an Christus in den Verheißungsbaum eingepfropft ist, muss aufpassen, dass er durch seine Arroganz gegenüber den noch nicht an Jesus gläubigen Juden nicht wieder herausgerissen und von der Wurzel getrennt wird, denn Arroganz ist ein Fluch mit der Konsequenz, dass man sich reflexiv selber herausreißt. Wer dagegen Israel segnet, segnet sich selber, weil er damit einen geistlichen Mechanismus auslöst.

Diesen ausgelösten geistlichen und in Gottes-Wort fundierten Mechanismus des Segens, wünsche ich dir und uns allen für das neue Jahr 2022. Darum segne ich dich mit dem aaronitischen Segen, mit dem auch der Hohepriester Aaron das Volk Israel segnete: 

„Der HERR segne dich und behüte dich;
der HERR lasse sein Angesicht leuchten
über dir und sei dir gnädig;
der HERR hebe sein Angesicht
über dich und gebe dir Frieden“
für das kommende Jahr 2022.

4.Mose 6, 24-26

Israelisches Wasser für die Welt

Israelisches Wasser für die Welt

Bei Amerika denkt man oft zuerst an McDonalds und bei der Schweiz an Käse und Schokolade. So denkt man bei Israel auch schnell an Terror und Konflikte. Aber nein, Israel ist ein Land, welches noch viel mehr zu bieten hat, so wie auch Amerika und die Schweiz!
Oft werden unsere Perspektiven durch die Medien verzerrt. Das möchte ich gerne verändern!

Israels humanitäre Hilfe an ihr feindliches Nachbarland Syrien während des Bürgerkrieges, als es ein Lazarett an der Grenze aufbaute und mehr als 10.000 Syrer medizinisch behandelt und operiert hat, wurde so gut wie gar nicht in den Medien erwähnt.
Oder wie auch die israelischen Technologien, die schon viele Jahre ein Segen für viele afrikanische Länder sind, habe ich auch in keinem Medienbericht gelesen.

Mit dem folgenden Bericht möchte ich das berichten, was die Medien weglassen!

Man kann vieles über die Juden und Israelis sagen, aber ihren tiefen Wunsch und großen Beitrag die Welt zu einem besseren Platz zu machen, kann ihnen nicht genommen werden. Israel ist meistens das erste Land, dass seine sofortige Hilfe bei Katastrophen, Erdbeben, Tsunamis oder ganz aktuell, bei dem finanziellen Zusammenbruch im Libanon anbietet und leistet. 
Von einem Volk, das fast nur Negatives von der Welt erlitten hat, ist das nicht selbstverständlich.

450 Millionen Menschen in Afrika haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. 

Seit 12 Jahren bietet die israelische Firma Innovation-Afrika mit israelischer Solar- und Wassertechnologie erstmals mehr als 3 Millionen Menschen in 10 afrikanischen Ländern Zugang zu sauberem Wasser und Strom.

Allein im Jahr 2020 hat Israel trotz COVID-19 für 1 Million Menschen Zugang zu Licht und sauberem Wasser ermöglicht.

Raketen aus Gaza

Afrikanische Kinder genießen frisches Trinkwasser – Dank israelischer Technologie

Mit Israels Solarpumpen wird die Sonnenenergie genutzt, um in Dürre- und Hungerregionen Wasser zu pumpen, das im Grundwasser unter der Erde eingeschlossen ist. Diese solaren Wasserpumpsysteme liefern über 20.000 Liter sauberes Wasser pro Tag in ein Dorf. Dann gibt es im ganzen Dorf genügend Wasser zum Trinken und für die Tropfbewässerungssysteme, die auch aus Israel mitgebracht werden, damit Familien mit weniger Wasser mehr Nahrung anbauen können. 

Wie funktioniert das Schritt für Schritt?

Schritt 1 – Bohren
Es werden bis zu 250 Meter tief in den Boden gebohrt, um das Grundwasser zu erreichen.

 

Schritt 2 – Bauen
Dann wird ein Wasserturm bis zu 10 Meter hoch gebaut.

 

 

Schritt 4 – Heben des Wassertanks 
Ein 10.000-Liter-Wassertank wird an die Spitze des Bauwerks gehoben, wo das Grundwasser reingepumpt und zur Verteilung untergebracht wird.

 

Schritt 5 – Gräben für Rohrleitungen
Gräben in einem Radius von 4-8 km werden um das Dorf herum gegraben und die Rohre installiert, um das Wasser an die Wasserhähne zu verteilen. 

 

Schritt 6 – Wasserhähne
Mit Hilfe der Gemeindemitglieder werden 10-15 Wasserstationen im ganzen Dorf aufgestellt.

 

Schritt 7 – Überwachung
Jedes Projekt hat seine hauseigene Fernüberwachungstechnik. Es ermöglicht die Echtzeitverfolgung der gepumpten Wassermenge auf Mobilgeräte und gibt Warnungen aus, falls eine Fehlfunktion auftritt.

 

Schritt 8 – Sauberes Wasser fließt
Gemeindemitglieder drehen den Wasserhahn auf und das Dorf erhält erstmals sauberes und klares Trinkwasser. Bis zu 30.000 Liter sauberes Wasser fließen nun jederzeit durch das Dorf.

 

Cameron

Als das israelische Team nach Cameron, in die Ndokayo-Klinik reiste, wurden sie von einer Krankenschwester begrüßt, die ihnen von ihren Erfahrungen aus erster Hand bei der Arbeit mit Patienten im Dunkeln erzählte. Sie sagte: „Nächtliche Notfälle sind bei uns ein Albtraum, behandeln wir einen Patienten und plötzlich wird das Licht immer schwächer, weil das Kerosin aufgebraucht ist oder die Kerzen alle ausgebrannt sind.“

Nachdem die israelische Delegation von Innovation-Afrika das hörte “wussten wir,“ sagten sie, „dass wir helfen müssen”.

Wir konnten die Klinik mit Solarenergie versorgen und 20.000 Menschen helfen, die diese Klinik zur Behandlung nutzen. Wenn es Nachts mal zu Notfällen kommt, haben die Schwestern und Ärzte – Dank der israelischen Stromtechnologien – mehr Möglichkeiten die Patienten zu behandeln und Leben zu retten.

 

Kongo

Das christliche Netzwerk CBN hat Büros in 21 afrikanischen Ländern und allein im vergangenen Jahr haben sie gemeinsam mit Israel genügend Brunnen gebohrt, um 400.000 Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen. Dank der israelischen Ingenieure können die Menschen dort jetzt sauberes Wasser aus 150 Metern Tiefe pumpen. Darüber hinaus haben sie einen Tropfbewässerungsgarten angelegt, der diesen Waisenkindern Nahrung gibt und sie über nachhaltige und innovative Landwirtschaft unterrichtet. Der Energieminister der Demokratischen Republik Kongo begleitete die Installation, die auch zweimal im nationalen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

 

Tanzania

“Auf das Dorf Iyoli wurden wir zunächst durch einen Freund der Organisation aufmerksam gemacht”, sagte einer der israelischen Delegation von Innovation-Afrika. Als wir dorthin reisten, um die Lebensumstände der Gemeindemitglieder zu sehen, haben sie sich entschlossen zu helfen.

Obwohl das Dorf Iyoli in der Vergangenheit nur ein einziges Bohrloch hatte, war dieses plötzlich vollständig ausgetrocknet. Aus diesem Grund mussten die Dorfbewohner über 5 km zu einem Fluss laufen um Wasser zuholen, aber während der Trockenzeit war der Fluss überhaupt kein Fluss. Es gab absolut kein Wasser. Frauen und Kinder mussten im ausgetrockneten Flussbett graben, um etwas Wasser zu finden, das oft mit Schmutz und Krankheiten verseucht ist. Dazu müssen sie auch für das Wasser bezahlen, das sie von dort mitnehmen, aber das Wasser, das sie erhalten, ist nicht trinkbar. Heute – Dank israelischer Technologien und Innovationen – genießen das Dorf Iyoli zum ersten Mal nach Jahren wieder reines trinkbares Wasser.

 

Botschaft von Innovation-Afrika-Israel

Von erneuerbaren Energien über Landwirtschaft bis hin zu IT und mehr ist Israel führend im globalen Innovationssektor. In Afrika können diese Innovationen Leben retten. Mit ähnlichen Klimata und natürlichen Ressourcen passen israelische Solar-, Wasser- und Landwirtschaftstechnologien wie selbstverständlich zu afrikanischen Dörfern. „Unsere Mission ist es, das in Israel entwickelte Wissen und Know-how mit Menschen und Gemeinschaften zu teilen, die es brauchen“, so lautet die Botschaft von Innovation-Afrika-Israel.

Aber das ist noch nicht alles …

 

Neuste Erfindung: Trinkwasser aus Luft

Demonstration in Berlin

Israelisches Trinkwasser in Sierra-Leone

Vor einigen Jahren hat der israelische Unternehmer und Innovator Arye Kohavi, eine Maschine erfunden, die aus Luft alleine frisches Trinkwasser erzeugt – Water-Gen.

Water-Gen beschloss, seine Aufmerksamkeit auf zivile Anwendungen seiner Technologie zu richten. Die kleinsten Wasser-aus-Luft-Maschinen waren ein Produkt davon, ebenso wie die Entfeuchtungstechnik, die heute in den Wäschetrocknern von Siemens und Beko zum Einsatz kommt.

Aber Maxim Pasik, der Vorsitzende von Water-Gen sagt, dass diese kommerziellen Anwendungen nicht der Hauptfokus des Unternehmens sind.

„Wir denken, dass es möglich ist, Trinkwasser in alle Länder zu bringen. Luftbefeuchter, Armeelösungen usw. sind zweitrangige Themen“, sagt Pasik. „Für uns ist es wichtig, den Menschen Wasser zu bringen. Das ist ein grundlegendes Menschenrecht.“

Water-Gen versorgt ganze Gemeinden in Südafrika mit Trinkwasser aus der Luft. Das Wasserprojekt World Vision versorgt zusammen mit Ford Motor und Water-Gen benachteiligte und mittellose Gemeinden in den von Dürre betroffenen Gebieten in Südafrika mit frischem Trinkwasser.

 

Israelisches Wasser für die UAE

Israelische Wasser-aus-Luft-Technologie wird in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in den Golfstaaten verkauft

Water-Gen hat neulich auch eine strategische Vereinbarung mit dem emiratischen Unternehmen Al-Dahra unterzeichnet, um seine Wasserlösungen in die Vereinigten Arabischen Emirate und in andere Länder der Region zu bringen.

Demonstration in Berlin

Water-Gen CEO Michael Mirilashvili und Al-Dahra Vorsitzender und Mitbegründer von Khadim Al Darei unterzeichnen ihren Vertrag in Abu Dhabi – 2021

Die Partnerschaft wird sich auf die Bereiche Landwirtschaft, Büro- und Wohngebäude, Hotels, Industrie und Schifffahrt konzentrieren.

Das Abkommen zwischen Al-Dahra und Watergen folgt auf ein Memorandum of Understanding (MOU), das im Oktober in Israel unterzeichnet wurde, als eine hochrangige Delegation von Al-Dahra-Führungskräften das Land besuchte.
Al-Dahra hat eine weitreichende geografische Präsenz mit 5.000 Mitarbeitern, die in über 20 Ländern tätig sind und mehr als 45 Märkte bedienen, mit einer führenden Position in Asien und im Nahen Osten.
Die atmosphärischen Wassergeneratoren (AWG) von Water-Gen produzieren sauberes Trinkwasser aus der Luft bei kostengünstigem Energieverbrauch und mit Hilfe von Solarpanels.

„Ich will segnen, die dich segnen!“

Gott steht zu seinem Wort und lässt diejenigen Nationen, die seinem Volk mit Frieden entgegenkommen, wie die Golfstaaten, von diesem Segen jetzt schon genießen. 

DER KRIEG GEGEN HAMAS

DER KRIEG GEGEN HAMAS

Als die ersten Raketen aus Gaza abgeschossen wurden, befand ich mich mit meinem Sohn noch in der Sinai-Wüste, in Ägypten, um dort in Ruhe mein nächstes Buch zu schreiben. Ein ägyptisches Taxi brachte uns bis an die Grenze zu Israel in Eilat, wo wir dann mit meinem Auto durch die Negev-Wüste zurück nach Hause fuhren. Wir waren ungefähr eine Stunde unterwegs und sahen  durch die Windschutzscheibe die Raketen aus Gaza kommen und wie sie auf ihrem Weg nach Beersheba von Israels “Eiserner Kuppel” abgefangen wurden. Und schon waren wir wieder in Israels Realität angekommen.

Zu Hause fand ich meine Familie gesund und wohlauf, aber die eine Rakete, die nur 2 Kilometer von unserem Haus in Kiryat Anavim fiel, hat ziemlich Spannung in das Schneiderhaus gebracht.

Raketen aus Gaza

Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ (links) gegen Raketen aus dem Gazastreifen (rechts)

Hiermit möchte ich mich zuerst bei euch allen ganz herzlich bedanken für eure Gebete und Fürsorge, die mich auf verschiedenste Weise über die sozialen Medien, E-Mails, WhatsApp und Telefonanrufe erreicht haben. Ich bin gerührt zu wissen, dass wir und auch Israel so viele Unterstützer haben!

Mir und meiner Familie geht es so weit gut, aber wir haben viele Freunde und Verwandte in Ashqelon und anderen Städten, die momentan unter täglichem Beschuss stehen.

Über 4.000 Raketen auf Israels Städte

Schon fast zwei Wochen werden israelische Städte von der Terrororarmee Hamas mit 4.300 Raketen angegriffen. Raketen, die bis nach Jerusalem, Tel Aviv und in der Nähe des Flughafens eingeschlagen sind. Ein großer Teil der israelischen Bevölkerung rennt mehrmals am Tag in den Bunker. Daraufhin bombardierte Israel viele Gebäude, unterirdische Tunnels und Ziele der Hamas im Gazastreifen. Das schürte wiederum die Wut der Araber, die innerhalb Israels leben und führte sie auf die Straßen, wo sie ihre Wut an jedem vorbeilaufenden Israeli ausliessen. Drei Israelis wurden brutal gelyncht. Das langjährige gute Zusammenleben zwischen Juden und Arabern in den gemischten Städten wie Lod, Ramla und Jaffa zerbrach durch heftige Krawalle auf Israels Strassen, wo zum Teil einer auf den anderen mit Gewehren und Pistolen schoss.

Berliner Dom 2002

90% der Raketen konnten von der „Eisernen Kuppel“ abgefangen werden, aber die restlichen Raketen aus Gaza töteten 10 Israelis

Berliner Dom 2002

Kinder in Deckung vor Raketen aus Gaza

Der Auslöser für den Raketenbeschuss auf Israel

Machmud Abbas hat die Wahlen für die Palästinenser abgesagt, er ist also nicht wiedergewählt worden und regiert schon über 10 Jahre als Diktator, ohne von den Palästinensern rechtmäßig gewählt zu sein. Hamas wollte an den Wahlen teilnehmen und Abbas vom Thron schmeißen, um die palästinensische Szene auch im Westjordanland zu übernehmen und um dort wie im Gazastreifen zu regieren.

Die Wahlabsage war für Hamas wie gefundenes Fressen und eine Gelegenheit, um den Kampf gegen Israel anzufangen, zuerst am Tempelplatz in Jerusalem, dann auch im Westjordanland und seit Montag letzter Woche direkt aus dem Gazastreifen mit einem massiven Raketenbeschuss.

Es ist ein palästinensischer interner Konflikt um Macht. Es ist schon immer so gewesen, dass wenn die Palästinenser unter sich streiten, immer die Juden und Israelis bekämpft werden. Dadurch stoßen sie auf Gehör und Respekt unter den Palästinensern.

 

Was du noch über den Konflikt und Israels Strategie wissen solltest:

 

Wusstest du, dass …
… Israel die Terrororganisation Hamas innerhalb weniger Tage komplett in Grund und Boden stampfen könnte?

Die IDF tut das nicht, weil es zivile palästinensische Opfer vermeiden will. Die Terroristen wissen das und nutzen Israels Menschlichkeit aus.

 

Wusstest du, dass …
… die israelische Armee die einzige Armee auf der Welt ist, deren Luftwaffe vor jeder Bombardierung die Bewohner vorher mit “Klopfen auf dem Dach” warnt, damit sie in Sicherheit gehen und das Gebäude rechtzeitig verlassen können?

Es sind oft private Gebäude, in die die Hamas in einigen der Wohnungen Abschussrampen aufgestellt hat oder ihre Büros hat.

Ich bin stolz auf meine Armee, dass sie viel Zeit und Geld einsetzt, um keine unschuldigen Zivilisten zu töten und sogar in Kauf nimmt, dass auch die Terroristen darin sich aus dem Staub machen.

 

Wusstest du, dass …
… knapp 30% aller Raketen, die von der Hamas und Islamischem Dschihad in der letzten Woche aus Gaza auf Israel abgefeuert wurden, im Gazastreifen selbst gelandet sind? D. h. von 4.300 abgefeuerten Raketen sind ca. 1.290 im Gazastreifen eingeschlagen. Terroristen zielen und töten somit nicht „nur“ auf Israelis, sondern auch auf Palästinenser.

 

Wusstest du, dass …
… die palästinensischen Terrororganisationen an zivilen Opfern auf beiden Seiten interessiert sind?

Als Erstes wollen sie Juden töten, aber sie wollen der Welt auch viele Bilder von toten Frauen und Kindern zeigen, um dadurch – wie bei jedem Konflikt mit Israel – eine verdrehte Realität zu schildern; Israel würde Menschenrechte verletzen oder absichtlich auf Schulen schießen.

 

Wusstest du, dass …
… Israel sich NICHT im Krieg mit den Palästinensern, sondern mit den palästinensischen Terrororganisationen befindet?

 

Wusstest du, dass …
… WENN HAMAS die Waffen niederlegen, es zu besseren wirtschaftlichen Beziehungen, Aufbau von Vertrauen und letztendlich Frieden zwischen Israel und den Palästinensern kommen könnte?

WENN ISRAEL jedoch die Waffen niederlegt, wird es vernichtet und von der Weltkarte gelöscht.

 

„Scheiß Juden!“ wieder auf deutschen Strassen

Wenn in Deutschland wieder Synagogen angegriffen werden oder man wieder auf den Strassen “Scheiß Juden” hört, dann hat das zum großen Teil mit der langjährigen einseitigen und verzerrten Berichterstattung zu tun. Wo Israel für ihre vielen und heftigen Luftangriffe beschuldigt und meistens nur im Nebensatz erwähnt wird, dass vorher Raketen aus Gaza abgeschossen wurden.

Demonstration in Berlin

Demonstration in Berlin

Man darf die Aktion der IDF und der israelischen Polizei in Jerusalem kritisieren und auch die Siedlungspolitik. Aber wenn diese Kritik als Vorwand benutzt wird, um Hass gegen alle Juden zu schüren, dann beginnt das Problem. Wenn man die israelische Politik kritisiert, aber Hamas verherrlicht, beginnt das Problem. Und genau das passiert in Deutschland. Es hat nichts mit Solidarisierung oder Solidarität mit den muslimischen Opfern zu tun.
Denn muslimische Opfer fallen jeden Tag in der arabischen Welt, in Syrien, im Irak, im Jemen. Vor kurzem wurde eine Schule in Afghanistan bombardiert. 50 Kinder starben durch den Terror der Taliban und es gab keine Demonstrationen von Muslimen auf Straßen in Deutschland. Und sie haben auch nicht geschrien: „Scheiß Taliban!“

Stellen wir uns vor, dass in Gelsenkirchen nicht “Scheiß Jude” gerufen worden wäre, sondern “Scheiß Moslem”, “Scheiß Flüchtlinge” oder “Scheiß Schwule”.

„Wenn Israel wählen muss, ob es zerstört und bemitleidet werden soll oder ob lieber lebendig mit einem schlechten Image, dann wählen wir lieber das Leben und haben ein schlechtes Image.“  Golda Meir

Israels Angriff auf einen Turm in Gaza, in dem ausländische Mediennetzwerke operierten, wie auch der militärische Geheimdienst von Hamas, wurde weltweit kritisiert, aber keiner hat sich gefragt, warum die Nachrichtenagenturen El-Jazeera und AP es zugelassen haben, dass Hamasterroristen in ihrem Gebäude operieren. Mediengebäude dürfen keine Schutzschilder für die Hamas werden.

 

Israels Abschreckungseffekt

Der massive Raketenbeschuss auf ganz Israel hat Israel überrascht, und das sollte uns Sorgen machen. Es ist ein Beweis, dass der Abschreckungseffekt gegen die Terroristen in Gaza vollständig untergraben wurde. Dieser Abschreckungseffekt ist für das kleine Israel, umzingelt von feindlichen Ländern, ein strategisches Asset, das dringend bewahrt  werden muss, ansonsten werden bald die Iraner und Nasrallah im Libanon zum Schluss kommen: was Hamas Israel antun kann, können wir auch, sogar mit tausendfach größerem Schaden.

Das Konzept, an das die IDF und die politische Ebene bis letzte Woche festhielten, ist zusammengebrochen. Das Konzept besagte, dass je besser die wirtschaftliche und hygienische Situation im Gazastreifens und ihrer Bewohner ist, umso eher würde die Hamas für einer langfristigen Einigung und Ruhe mit Israel zustimmen. Die offensichtliche Logik dahinter war, dass die Hamas mehr als Angst habe, ihre Herrschaft im Gazastreifen zu verlieren und dass die Notlage der Bewohner ein bedrohlicher Faktor dafür sei. Daher habe die Hamas ein großes Interesse, die Bevölkerung zu unterstützen und ihre eigene Situation somit zu verbessern. Im Namen dieses Konzepts erlaubte Israel u. a. die monatliche Übergabe von 30 Millionen Dollar aus Katar an die Hamas-Regierung und reagierte mit Zurückhaltung auf mehrfache Provokationen in den letzten Jahren.

Diese Vorstellung brach komplett zusammen, als Israel am Vorabend des Ramadan und währenddessen große Anstrengungen unternahm, um dieses Geld nach Gaza zu bringen, und auch weitere Hilfe und Vorteile erbrachte, obwohl die Hamas zur selben Zeit das Feuer in Jerusalem anstachelte und entzündete.

Wie ein dürstender Mann in der Wüste, der bereit ist, alles für einen Tropfen Wasser zu geben, hat auch hier das nach Frieden und Ruhe dürstende Israel sich geweigert, dieses Konzept fallen zu lassen. Bis die ersten Raketen in Jerusalem und im Zentrum Israels eintrafen und uns allen klar machten, dass die verbessernde wirtschaftliche Situation in Gaza die ideologischen und dschihadistischen Bestrebungen der palästinensischen Hamas-Regierung nicht verringert.

 

Noch eine dringende Frage:

Hat sich irgendjemand eigentlich mal gefragt, wie es sein kann, dass die palästinensische Führung in Gaza in den Besitz von Tausenden moderner Raketen gekommen ist, die sie auf Israel abfeuert, aber angeblich kein Geld für Impfungen gegen Covid hat, um die eigene Bevölkerung zu versorgen?

Wenn wir Israelis eins aus der Geschichte und besonders dem Holocaust gelernt haben, dann ist es, dass wir uns auf niemanden in der Welt verlassen können, wenn es um unser eigenes Überleben geht.

Israel erwartet auch keine Hilfe durch internationalen Druck auf die arabische Welt bzw. Palästinenser, geschweige dass die EU oder Deutschland Kampfeinheiten nach Israel einfliegen wird.

Wir Israelis erwarten nur, dass man uns fair und nicht mit Doppelstandard behandelt. Wenn ein demokratischer Staat sich in einem Konflikt gegen eine Terrororganisation befindet, die zivile Gebäude als Kasernen, Terrorstützpunkte oder Abschussrampen für Raketen benutzt, dann darf, laut internationalem Gesetz, dieses Gebäude als legitimes Ziel betrachtet werden. Trotzdem tut Israel das nicht. Israel bombardiert erst, nachdem alle Zivilisten aus dem Haus raus und in Sicherheit sind.

 

ETWAS ZUM NACHDENKEN!

Den Muslimen geht es nicht gut!

Es geht ihnen nicht gut in Gaza, Westjordanland, Jordanien, Syrien, Ägypten, Irak, Iran, Saudi-Arabien, Jemen, Oman, Bahrain, Libanon, Türkei, Indonesien, Libyen …

Wo geht es ihnen gut?

In Israel, den USA, Deutschland, Schweiz, Österreich, Schweden, Holland, London, Frankreich, Australien, Kanada, Belgien, Dänemark, Norwegen …

Es geht ihnen überall da gut, wo keine islamische Regierung herrscht!

Und wer wird von ihnen beschuldigt?

Nicht der Islam. Nicht ihre Kultur. Nicht ihre Führung. Nicht sie selbst.
Sie beschuldigen die Juden, die Amerikaner, den Westen, alle, die ihnen Freiheit geben. Sie beschuldigen die Länder, in denen sie gut leben können. Es geht ihnen gut unter einer Demokratie zu leben, dort bekommen sie Gelder, soziale Sicherheit, Sozialdienstleistungen …

In westlichen Ländern genießen sie eine hohe Lebensqualität, dürfen sogar mitten auf der Straße beten und das Gesetz brechen.

 

MACHT ES DEN HEIDENVÖLKERN KUND!

MACHT ES DEN HEIDENVÖLKERN KUND!

JOEL 4 “MACHT ES DEN HEIDENVÖLKERN KUND!”

Viele Christen kennen Joel 3, das Kapitel, in dem die Verheißung steht, daß “Eure Söhne und Töchter weissagen werden, eure Greise Träume haben und eure jungen Leute Gesichte sehen werden”. Doch das vierte Kapitel, das an die anderen Nationen gerichtet ist, ist wegen seiner unbequemen Aussagen in Vergessenheit geraten.

In diesem Kapitel prophezeit der Prophet das Urteil der Nationen aufgrund deren Haltung gegenüber Israel. HEIDENVÖLKERN

Berliner Dom 2002

1. Denn wisset wohl: in jenen Tagen und zu jener Zeit, wo ich das Geschick Judas und Jerusalems WENDEN werde,

… mit der Staatsgründung Israels 1948 begann diese Wende.

Die Schriftrollen mit den originalen Texten von Jesaja mit den Verheissungen für die Wiederherstellung Israels wurden ein Jahr vorher in Qumran gefunden.

Viele haben eine falsche Vorstellung von den „letzten Tagen“ und denken dabei nur an die letzten Jahre oder Monate unmittelbar vor der Rückkehr Jesu oder der Entrückung der Kirche. In der Bibel können wir uns die letzten Tage als eine Ära vorstellen.

Meiner Meinung nach haben die „letzten Tage“ begonnen, als sich die Welt offiziell gegen Gott gestellt hat. Als die Kreuze von den meisten Schulen entfernt werden mussten und man nicht mehr in der Schule beten durfte. Als unmoralisches Verhalten was Gott in der Bibel verbietet in der Welt gut geheißen wurde und sogar in der Schule gelehrt wird. Als Pastoren, die gegen Homosexualität predigen im Gerichtsaal verurteilt wurden. Als der Humanismus sich verbreitete und heutzutage immer das letzte Wort hat … HEIDENVÖLKERN

Berliner Dom 2002

Nach Anordnung des U.S. Oberen Gerichtshofes wurden Denkmale mit den Zehn Geboten von Rathäusern und Gerichtsgebäuden entfernt.

2a. da werde ich alle Heidenvölker VERSAMMELN und sie ins Tal Josaphat, wo der Herr richtet, HINABführen; 

… die 1945 gegründeten Vereinten Nationen vollführen die Sammlung der Völker. Seitdem wurde der kleine Jüdische Staat mit großen Abstand, mehr als jedes andere der 193 von der UNO vertretenden Ländern,  verurteilt.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2020 70% mehr Resolutionen gegen Israel als gegen jedes andere Land der Welt zusammen verabschiedet. Von insgesamt 23 Resolutionen, waren 17 davon gegen Israel, wobei Deutschland 11 davon gegen Israel gestimmt hat. HEIDENVÖLKERN

Joel beschreibt hier die letzte Versammlung der Nationen, die sich in der Schlacht von Harmagedon gegen Gott auflehnen (Offenbarung 16,12-16). Es gibt keinen gewissen Ort in Israel, der als Tal Josaphat bekannt ist, aber der Name Josaphat bedeutet „Der Herr wird richten“. Es beschreibt Gottes Gerichtsort.

Der französische militärische und politische Führer Napoleon Bonaparte stand einst im Tal von Megiddo, einem großen Land- und Inlandstal südlich der Region Niedergaliläa in Israel, und bemerkte: „Alle Armeen der Welt könnten ihre Streitkräfte in dieser weiten Ebene manövrieren.“ Napoleon gab zu dieser Zeit entweder wissentlich oder unwissentlich eine prophetische Erklärung ab, weil die Bibel ausdrücklich besagt, dass eines Tages alle Armeen der Welt tatsächlich an einem Ort zusammenlaufen und von Gott selbst im Kampf getroffen werden. Dieses Tal von Megiddo, von wo auch der Name Harmagedon stammt, wäre von seiner topographischen Lage und Größe ideal für die Lagerung der Armee aus den Vereinten Nationen. HEIDENVÖLKERN

2b. um dort mit ihnen ins Gericht zu gehen WEGEN ISRAELS, meines Volkes und meines EIGENTUMS, weil sie es unter die Heiden ZERSTREUT und mein Land AUFGETEILT haben.

… bei dem Urteil der Nationen, das auch in Matthäus 25,31-46 beschrieben wird, ist das Kriterium der Schuld nicht der Glaube an Jesus, sondern wie die Nationen das Volk Israel behandelt haben.

Die Nationen kommen wegen Israels ins Gericht, denn Israel ist Gottes Privateigentum (5.Mose 7,6-8). Die Heiden haben Israel in die ganze Welt zerstreut, zum wandernden Juden gezwungen und das Land per UNO-Beschluß aufgeteilt. 

Der Völkerbund hat 1920 zugestimmt, im ganzen Britischen Mandatsgebiet Palästina (siehe weißes Gebiet auf Karte) eine „nationale Heimstätte“ für das jüdische Volk zu errichten. 1921 hat Winston Churchill 77% von diesem Gebiet (Transjordanien) an die Haschemitische Königsfamilie abgegeben, woraus später Jordanien entstand. Die restlichen 23% Land wurden 1947 von der UNO mit dem sogenannten Teilungsplan 181 wieder aufgeteilt, so das bei der Staatsgründung Israels den Juden nur der Sandstreifen an der Mittelmeerküste und die Negev-Wüste übrig blieb.


Bis zum heutigen Tag versuchen die Nationen das Land Israel aufzuteilen indem sie ihnen das biblische Kernland Judäa und Samarien wegnehmen wollen, um dort einen Palästinensischen Staat zu gründen.

In der BalfourDeklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten.

3. Über mein Volk haben sie das LOS geworfen, Knaben als PREIS für Lustdirnen hingegeben und die Mädchen um Wein verkauft, den sie vertrunken haben.

… Juden waren ein Spielball der Könige und Päpste; eine Handelsware bis in unsere Tage hinein: Nazis verkauften Juden für Lastwagen, Russen forderten für Juden Weizen und die Äthiopier verlangten für Juden Waffen.

4a. Und was habt auch ihr mit mir zu schaffen, was wollt ihr von mir, TYRUS und SIDON und alle ihr Bezirke der PHILISTER? 

… Tyrus und Sidon sind Städte nördlich von Israel im heutigen Libanon, von wo die Guerillaarmee Hisbollah Israel bedroht und vernichten will. Dort liegen über 150.000 Raketen für den nächsten Angriff auf Israel unter dem internationalen Flughafen, unter dem Fussballpatz von Beirut und in Dörfern neben Schulen.

Philister heißt auf lateinisch PALÄSTINENSER und somit ist mit dem Begriff „Bezirk der Philister“ der Gazastreifen gemeint. Von dort aus versucht die Hamas-Terrororganisation Israel mit Raketen, Anschlägen und Terroristentunnels zu vernichten will.

Joel macht es deutlich, dass die Feinde Israels, die Hisbollah im Norden und die Palästinenser im Südosten, nicht Israel, sondern Gott herausfordern.

4b. Wollt ihr mir etwas vergelten, was ich euch angetan habe? Oder wollt ihr selbst mir etwas antun? Schnell und unverzüglich will ich euer Tun auf EUER HAUPT ZURÜCKFALLEN lassen!

… die Bekämpfung der Palästinenser gegen Israel (Intifada) hat sich heute zu 90% gegen ihre eigenen Leuten gedreht.

Hamas-Palästinenser bekämpfen Fatah-Palästinenser und töten sich gegenseitig im Gazastreifen. Auch im Libanon dominiert und “terrorisiert” die Hisbollah das Volk. Immer mehr Libanesen fordern die Resignierung von Nassrallah, dem Anführer der Hisbollah. Jede Revolution gegen die Hisbollah-Regierung endet mit vielen Opfern. HEIDENVÖLKERN

GAZASTREIFEN – Hamas-Palästinenser in Gaza bereiteten sich auf eine Hinrichtung von Palästinensern der Fatah-Partei vor. 

TYRUS und SIDON – Lager mit Ammoniumnitrat mit Sprengstoff für Raketen explodierte und verwüstete Teile Beiruts, vor allem den Hafen.

5. Ihr habt ja doch MEIN Silber und MEIN Gold geraubt und MEINE wertvollsten Kleinodien in eure Paläste gebracht;

… ehe man die 6 Millionen Juden tötete, raubte man ihnen ihre Immobilien, Kunstschätze, Bankkonten und Goldzähne. 850.000 Juden aus den arabischen Ländern wurden zwischen 1948 und 1957 ausgewiesen; ihnen wurde alles weggenommen, sie mussten alle ihre Eigentümer zurück lassen und kamen mit Nichts als Flüchtlinge nach Israel. HEIDENVÖLKERN

Kriegsbeute aus dem Jerusalemer Tempel

6. und die Kinder Judas und die Kinder Jerusalems habt ihr an die GRIECHEN verkauft, um sie weit von IHRER HEIMAT ZU ENTFERNEN.

… die Phönizier waren als Menschendiebe bekannt und lieferten viele Sklaven an die Sklavenmärkte in Griechenland. Allein in der Stadt Delos sollen täglich etwa zehntausend Sklaven verkauft worden sein.

Nicht nur ihre Körper auch ihr Geist wurde in den Hellenismus verkauft und dort von den Gesetzen Gottes entfernt. HEIDENVÖLKERN

7a. Wisset wohl: ich will sie wieder aufbrechen lassen von dem Orte, wohin ihr sie verkauft habt, 

1948 lebten nur 6% der Juden in Israel. Heute sind es bereits ca. 50% und die Zahl steigt von Jahr zu Jahr weiter an.

B
isher kehrten Juden bereits aus 150 Nationen zurück nach Zion. In den letzten 10 Jahren kehrten mehr als eine Viertelmillion Einwanderer zurück nach Israel.

7b. und will EUER TUN auf EUER HAUPT zurückfallen lassen.

… man hat die Juden vernichten wollen, nun hat Europa dafür die Moslems; man hat die Synagogen verbrannt, dafür entstehen jetzt überall Moscheen.

Die Nationen behandelten Gottes Volk mit Verachtung und hatten keinen Sinn für ihren Wert. Deshalb wird Gott es ihnen mit Verachtung zurückzahlen, er wird es auf ihr eigenes Haupt zurückfallen lassen, wie es zum Beispiel den Kaisern des Römischen Reiches passierte:
· Nero verlor 30.000 seiner Untertanen durch die Pest, ließ seine Armeen in Großbritannien völlig besiegen, erlitt eine Revolution in Armenien und wurde von den Senatoren Roms so gehasst, dass sie ihn zwangen, sich selbst zu töten.
· Domitian wurde von seinen eigenen Soldaten geschlachtet.
· Trajan starb an einer üblen Krankheit.
· Severus starb elend bei einem Feldzug in Großbritannien.
· Maximus wurde zusammen mit seinem eigenen Sohn in Stücke geschnitten.
· Decius starb als Exil in einem fernen Land.
· Baldrian wurde vom König von Persien, der ihn gefangen nahm, zu Tode gepeitscht.
· Aurelian wurde von seinen eigenen Soldaten getötet.
· Diokletian vergiftete sich.
· Maximum hat sich erhängt.

8. Dann werden eure Söhne und Töchter um Judas willen an die Sabäer (Arabien) verkauft werden, an ein FERNWOHNENDES VOLK; denn der HERR hat’s geboten.

… der Golfkrieg 1991, der Krieg in Afghanistan seit 2001 und der Iraqkrieg 2003 waren Kriege in fernwohnende Völker.

9a. MACHT DIES UNTER DEN HEIDENVÖLKERN BEKANNT!

… wir predigen oft über den Tag an dem sich der Herr seinem Volk offenbaren wird und “sie auf ihn [Jesus] blicken werden, den sie durchbohrt haben” (Sacharja 12,10b), überlesen dabei oft den vorigen Vers 9, worin das Gericht über die Völker WEGEN ISRAELS vorangeht. HEIDENVÖLKERNHEIDENVÖLKERN

9b. Rüstet euch zum HEILIGEN KRIEG!  Weckt die Helden auf! Alle Krieger sollen einrücken und hinaufziehen!

… bis zum heutigen Tag weigern sich die Völker Jerusalem, als die Hauptstadt des jüdischen Staates Israel anzuerkennen, bis auf die USA, Tschechien und Guatemala. Der Vatikan will aus Jerusalem eine “universale Stadt” für alle drei Religionen machen. Die Moslems fordern Jerusalem für sich und bei ihrem Kampf gegen Israel ist ihr Ziel die Eroberung Jerusalems. “Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.” (Sacharja 12,3)

Mit dem Begriff “heiligen Krieg” ist der Religionskrieg um Jerusalem gemeint. Gott ruft die Nationen zu diesem Krieg nach Jerusalem, weil er dort mit ihnen “abrechnen” will, wie wir in den folgenden Versen sehen werden.

10. Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern und eure Winzermesser zu Lanzenspitzen um und der Schwache sage: Ich bin ein Held!

… der Herr wird immer provokativer mit seinem Aufruf der Völker: ja kommt her, bereitet euch gut auf den Krieg vor! Investiert alle eure Ressourcen in Waffenherstellung, dass sogar die Schwachen wieder mutig und denken werden, sie seien Helden! Mit diesem Aufruf provoziert der Gott der Herr die Völker, die sich vorher so stark gegen dem jüdischen Volk fühlten und verhielten.

Wenn du gegen Gott kämpfen willst, solltest du jede Waffe zur Verfügung haben. Du solltest die Schwachen denken lassen: „Ich bin stark.“ Aber auch eine positive Einstellung wird nicht funktionieren, wenn sich der Mensch gegen seinen Schöpfer stellt. Es gab früher ein Broadway-Stück mit dem Titel „Deine Arme sind zu kurz, um mit Gott zu boxen.“ Dies ist, was die Nationen nicht wissen, aber auf die harte Tour lernen werden.

11. “EILT und kommt herbei, alle ihr Heidenvölker ringsum und scharet euch zusammen!” Dort wird der Herr deine Helden HINABfallen lassen!

… wenn Gott auf den Plan tritt, geschieht alles in Eile, jedes gegen Israel ankämpfen bedeutet ABSTIEG. Das gilt insbesondere für solche “Helden”, wie die Anführer des Irans, Hisbollah und Hamas, die die Vernichtung Israels ausrufen. HEIDENVÖLKERN

12. Die Völker sollen sich aufmachen und in das Tal Josaphat hinabziehen; denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Heidenvölker.

… alle Völker auf Erden werden sich aufmachen und gegen Jerusalem versammeln, um den „Laststein Jerusalem“ wegheben zu wollen, aber genau daran werden sie sich wund reißen.“ (Sacharja 12,3)HEIDENVÖLKERN

“Wer Israel verflucht, den werde ich auch verfluchen. Wer Israel antastet, der tastet meinen Augapfel an. Um Zions willen schweige ich nicht, und um Jerusalems willen lasse ich nicht ab, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht.” Gott hat die Völker oft genug gewarnt, aber jetzt kommt Gottes Gericht über die Völker.

„Warum geraten die Völker in Aufruhr? Weshalb schmieden sie Pläne, die doch zu nichts führen? Die Mächtigen dieser Welt rebellieren: Sie verschwören sich gegen Gott und den König, den er auserwählt und eingesetzt hat. »Kommt, wir wollen uns befreien«, sagen sie, »wir schütteln ihre Herrschaft ab!« Aber Gott im Himmel kann darüber nur lachen, nichts als Spott hat er für sie übrig. Dann stellt er sie voller Zorn zur Rede und versetzt sie in Angst und Schrecken. Er spricht: »Ich selbst habe meinem König die Herrschaft übertragen! Er regiert auf dem Zion, meinem heiligen Berg.«“ (Psalm 2,1-6)

13. Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif! Kommt und stampft, denn die Kelter ist voll, ja, die Kufen fließen über, denn ihre Gottlosigkeit ist groß!

… Jesus sagte schon, daß BEIDES miteinander ausreift, der Weizen und das Unkraut, das Gute und das Böse – bis zum Tag des Gerichtes. „Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen.“ (Matthäus 13,38)

Offenbarung 14,14-20 verwendet auch dieses Bild der Weinpresse des Zorns Gottes, um das Urteil Jesu über die Nationen in Harmagedon zu beschreiben.

14. Scharen über Scharen treffen im Tal der Entscheidung ein, denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung.

… Große Scharen werden zusammentreffen, denn die GANZE Welt ist involviert, überall waren Juden verstreut: “Was ihr diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan”. (Matthäus 25,40)

Diesmal wird das Tal Josaphat (wo der Herr richtet) Tal der Entscheidung genannt. Jetzt wird zwischen dem guten Samen und dem Unkraut entschieden. Das betrifft nicht nur die Armeen, die im Tal Josaphat angekommen sind, um Israel zu bekämpfen, denn für sie steht die Entscheidung fest. Ich glaube vielmehr, dass es sich jetzt um deine persönliche Entscheidung in Bezug auf Israel handelt. Gott wird hier entscheiden, wer auf seiner Seite ist und wer nicht.

Die Frage lautet hier: Gehörst du zu dem „Mischvolk“, dass sich dem Gott und Volk Israel angeschlossen hat? Stehst du an der Seite Israels? 

15. Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verlieren ihren Glanz;

… eine verkürzte Version von Joels Beschreibung aus dem vorigen Kapitel: “Am Himmel und auf der Erde werdet ihr Wunderzeichen sehen: Blut, Feuer und dichten Rauchsäulen.  Die Sonne wird sich verfinstern und der Mond blutrot scheinen, bevor der große und schreckliche Tag kommt, an dem ich Gericht halte.” (Verse 3-4) HEIDENVÖLKERN

Die Explosion einer Atombombe in der Stadt (Foto: Shutterstock)

16a. der Herr BRÜLLT von Zion her und läßt seine Stimme aus Jerusalem erschallen, so daß Himmel und Erde ERBEBEN; 

… Der Herr befindet sich in Zion, auf dem Zionsberg in Jerusalem und von dort brüllt er über die versammelten Armeen im Tal Josaphat.

“Um Zions willen will ich nicht schweigen …”. Gott hat lange Zeit sanft geredet, nun wird er ernst, besonders wenn es um sein Volk Israel und sein Eigentum geht, “denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer”. (Hebräer 12,29) 

16b. aber für sein Volk ist der HERR eine ZUFLUCHT und eine FESTE BURG für die Kinder Israel.

… und auch für die, die als “Gerechte aus den Völkern” wie Rahab und Ruth an der Seite Israels blieben, so wie auch das Mischvolk, daß sich beim Auszug aus Ägypten dem Volk Israel anschloß, weil sie erkannten, daß der Gott Israels der wahre Gott ist und das er seine Verheißung, sie ins Gelobte Land zu bringen, einhalten wird.

17. Da werdet ihr, Israel, denn erkennen, daß ich der Herr, euer Gott bin, der ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berge; und Jerusalem wird dann ein heiliges Gebiet sein, nie wieder werden fremde Völker dort einmarschieren!

… an dem GERICHT über die Völker wird Israel erkennen, dass Er allein ihr Gott ist und Jerusalem wird nie wieder von fremden Völkern erobert.HEIDENVÖLKERN

18. Und dann, an jenem Tage, wird es geschehen: da werden die Berge von Most triefen und die Hügel von Milch überfließen und alle Rinnsale Judas voll Wassers strömen;ieren!

… „Ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch alle ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir.“ (1.Mose 17,7)

Dann wird es in Israel keinen Mangel mehr geben und das Land wird noch fruchtbarer werden. Es wird auch keine Wasserknappheit mehr geben. 70 Prozent des Trinkwassers in Israel stammt bereits aus Entsalzungsanlagen und Israel exportiert die Technik auch erfolgreich in die ganze Welt. 

19. Ägypten aber wird zur Wüste werden und Edom zur öden Steppe wegen der Freveltat an den Kindern Judas, weil sie unschuldiges Blut in deren Lande vergossen haben.

Esaus bitterer Hass auf seinen Bruder Jakob, weil er wegen ihm den Segen verlor, wurde über die Generationen an seine Nachkommen, die Edomiter weitergegeben. Der Streit zwischen ihnen zeigte sich schon, als Edom sich weigerte, die Israeliten durch ihr Land ziehen zu lassen.

Edom und Ägypten machten sich strafbar vor Gott, weil beide versuchten Gottes Heilsplan im Wege zu stehen. Ägypten wollte das Volk Israel nicht frei geben und die Edomiter versuchten ihnen den Weg ins Gelobte Land zu sperren.


… die WENDE (Vers 1) macht aus Siegern Verlierern und aus Verlierern Sieger.

20. Juda aber wird ewig bewohnt bleiben und Jerusalem von Geschlecht zu Geschlecht;

… Jerusalem ist also der SICHERSTE Ort, auch wenn er derzeit noch so umstritten ist. HEIDENVÖLKERN

21. und ich werde ihr Blut rächen, das ich (bisher) nicht gerächt habe; und der HERR wird in Zion wohnen.

… JERUSALEM und nicht Rom, Washington oder Moskau, wird Gottes Regierungssitz auf Erden sein!

„Er wird mächtig sein, und man wird ihn Sohn des Höchsten nennen. Gott, der Herr, wird ihm die Königsherrschaft seines Stammvaters David übergeben und er wird die Nachkommen von Jakob für immer regieren. Seine Herrschaft wird niemals enden.“ (Lukas 1,32-33)

Zusammenfassung der 4 Kapitel von Joel

Der Prophet Joel (Der Herr ist Gott) wirkte von 840 bis 810 v. Chr. in Juda. Sein Thema ist der kommende „Tag des Herrn“, der große Tag des Gerichts, wo er die Nationen im Tal des Gerichts versammelt und sie für ihre Missetaten an seinem Volk Israel richten wird. Die Hauptanklage gegen sie ist, die Zerstreuung seines Volkes und die Aufteilung des Landes Israels. 

Zuvor wird das Land Israel zweimal von fremden Armeen überzogen. Vor jeder Armee warnt Joel das Volk indem er den Einfall genauestens beschreibt und vorhersagt und direkt danach folgt immer ein Aufruf zur Buße.

Joel 1
Im ersten Kapitel, ungefähr 100 Jahre nach Joels Prophetie, erfüllt sie sich durch den Einfall der assyrischen Armee 721 v. Chr., die die israelitische Hauptstadt Samaria eroberte und die Bürger des nördlichen Königreichs Israel in Gefangenschaft führte. 701 v. Chr. griff Sennacherib, der König von Assyrien, die befestigten Städte des Königreichs Juda in einer Unterwerfungskampagne an.

 

 
Assyrischer Löwe
„… es [feindliche Armee] hat Zähne wie Löwenzähne und ein Gebiss wie eine Löwin.“ (Joel 1,6)

 

Joel 2
Danach wird wieder eine Armee, diesmal sind es die Römer, das Land verwüsten. „Wie Morgenrot breitet sich über die Berge ein mächtiges Volk … wie Rosse sehen sie aus … wie rasselnde Streitwagen …“ (Verse 2,4,5) – diese Beschreibung der Armee erinnert sofort an die römischen Soldaten mit ihren roten Kleidern unter den Panzerhemden, ihre Scutum (Schilder) und die Christa (Helme) der römischen Offiziere, welche aus gefärbtem Rosshaar gemacht wurden.

 

                     

Nach dieser Warnung und Kriegsbeschreibung folgte wieder ein Aufruf an das Volk zur Herzensumkehr.

Bevor dann im folgenden Kapitel die bekannte Ausgießen des Heiligen Geistes kommt, erbarmt sich der Herr über sein Volk und wird es erst wiederherstellen. Er wird Israel mit genügend und besten Lebensmitteln reichlich versorgen, die Bäume werden ihre Früchte wieder tragen und er wird Israel nicht mehr von den Heidenvölkern beschimpfen lassen. All die Jahre, die das Land verwüstet dalag, wird der Herr Israel zurück erstatten. „Mein Volk soll nie mehr zuschanden werden!“ (Vers 27)

Joel 3
Nach Israels Wiederherstellung kommt die Ausgießung des Heiligen Geistes auf das Volk, dann werden ihre Söhne und Töchter weissagen und Gesichter sehen.

Plötzlich werden Zeichen am Himmel und auf Erden zu sehen sein: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne wird finster und der Mond in Blut verwandelt. Hiermit beginnt der große und schreckliche Tag des Herrn, das im 4. Kapitel beschriebene Gericht über die Heidenvölker im Tal Josaphat.

„Aber jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!“ (Joel 3,5)

 

 

Ein Prophet wird als wahrer Prophet daran erkannt, daß sein Wort eintrifft 

Viele Prophezeiungen von Joel haben sich bereits erfüllt. Darum weiß ich, dass auch die restlichen Verheißungen, wie die Ausgießung des Heiligen Geistes und das Gericht Gottes über die Nationen noch kommen werden. HEIDENVÖLKERN

Der Herr gab mir vor vielen Jahren den Auftrag: „Mache es den Heidenvölkern kund! Rufe die Gemeinden auf die Seite Israels.“

So stelle ich mich heute wieder hier hin und rufe, wie einst Mose sich an den Eingang des Lagers stellte und rief: »Wer auf der Seite des HERRN steht, soll herkommen!«. (2. Mose 32,26)

Nämlich, dieser wahre Prophet Joel hat auch verheissen, dass jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird! HEIDENVÖLKERN

Gottes Segen aus Jerusalem!
Doron Schneider HEIDENVÖLKERN

„Man darf Israel nicht zu sehr verherrlichen“

„Man darf Israel nicht zu sehr verherrlichen“

Ein Interview mit Doron Schneider

 

Doron, du bezeichnest dich selbst als Dolmetscher zwischen den Kulturen. Was meinst du damit?

Ich bin in Deutschland geboren. Als ich elf Jahre alt war, sind wir nach Israel eingewandert. In Israel habe ich recht schnell Hebräisch gelernt und musste nach der Schule, wie alle Israelis, direkt zum Militärdienst. Ich diente drei Jahre bei der Marine in einer Spezialeinheit. Seit über 20 Jahren reise ich mehrmals im Jahr nach Deutschland und halte Vorträge über Israel.

Durch diese Lebenserfahrungen in Deutschland und in Israel sowie die vielen Reisen weiß ich, wie die Deutschen und wie die Israelis “ticken”. So betrachte ich mich als Dolmetscher oder auch Brückenbauer zwischen diesen beiden Kulturen. Es hilft mir sehr dabei, den Deutschen die israelische Seite zu erklären und in meinen geschäftlichen Tätigkeiten gute und gesunde Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Darüber hinaus inspiriere ich gerne Menschen, indem ich ihnen eine neue Sicht von Israel vermittle. Meine Herzenssache ist, ein frisches und neues Bild von Israel aufzuzeigen!

 

Für viele Christen scheint Israel aktuell kein vorrangiges Thema zu sein. Woran liegt das?

Das ist so, weil für die meisten Christen das heutige Israel nicht das biblische Israel ist, sondern ein politischer Staat wie alle anderen. Durch unsachliche oder voreingenommene Berichterstattung in vielen Medien hat Israel so ein negatives Image, dass es auch Christen schwerfällt zu glauben, dass Gott seinen Heilsplan mit  einem Volk ausführen wird, das Medienberichten zufolge Menschenrechte verletzt, Land raubt und keine Rücksicht auf das Leben arabischer Kinder nimmt.

Medien haben großen Einfluss auf unsere Meinungsbildung und gestalten die Mainstream-Meinungen in allen Bereichen, deshalb sollten wir unsere Informationen von unvoreingenommenen Quellen und aus der Bibel holen.

 

Du hältst Vorträge über Israel in Gemeinden. Wie ist es dazu gekommen? 

Gott hat mir diesen Auftrag gegeben. Ich war als Kind sehr schüchtern und konnte nicht vor anderen Menschen sprechen. In der Schule habe ich mich deswegen fast nie gemeldet.

Als Gott mir dann diesen Auftrag gab, fühlte ich mich wie Mose, der sich auch anfänglich weigerte, weil er stotterte. Als ich Gott fragte, wie er sich das mit meiner Schüchternheit vorstellt, hat er mir keinen Aaron zur Seite gestellt wie Mose, aber er hat mich von meiner Menschenangst befreit:

Ich saß mit starkem Herzklopfen im Flugzeug auf dem Weg zu meiner ersten Vortragsreise in Deutschland. Plötzlich realisierte ich, dass ich etwas zugesagt hatte, was ich gar nicht konnte. Das Herzklopfen und die Angst davor wurden immer stärker. Ich wünschte mir fast, dass das Flugzeug abstürzen möge, damit ich nicht vor den Leuten sprechen musste.

Dann habe ich Gott gebeten, dieses Lampenfieber wegzunehmen, wenn er mich gebrauchen wolle. So geschah es dann auch. Kurz bevor ich auf die Bühne gerufen wurde, habe ich mich gekniffen, um festzustellen, ob es wahr ist oder nicht – denn ich war so ruhig, obwohl ich gleich dran war. Als ich auf der Bühne stand, merkte ich, dass Gott mich geheilt hatte und ich frei vor großem Publikum sprechen konnte.

Wenn Gott dich für etwas beruft, dann rüstet er dich auch mit allem Nötigen aus. Mose bekam Aaron an die Seite gestellt und bei mir war es die Heilung von meiner Furcht.

Schavuotfest - Holy Spirit

Auf der Bühne von ICF Zürich

Was treibt dich an, diese Arbeit schon seit über 20 Jahren zu tun? 

Die Überzeugung, dass Gott mich dazu berufen hat. Jedes Mal, wenn ich versuche, mich von diesem Auftrag loszulösen, findet Gott einen Weg, mir die Wichtigkeit dieses Dienstes auf verschiedene Weise neu zu zeigen. Es ist keine einfache Berufung. Fast jeden Monat die Familie für eine Woche zu verlassen, dann die vielen Flüge, jeden Tag ein anderes Hotel.

Übrigens lebe ich gar nicht von den Vortragsreisen, denn ich bin Geschäftsmann. Somit bleiben mir jeden Monat nur drei Wochen, um über die Runden zu kommen.

Dazu kommen auch noch viel Kritik, Angriffe und Verleumdungen von Leuten, die in Bezug auf Israel nicht meiner Meinung sind. Um all dem zu widerstehen, muss man sehr fest davon überzeugt sein, im Auftrag Gottes zu stehen – sonst hätte ich schon lange damit aufgehört.

 

Welche Beobachtungen hast du bei deinen Vortragsreisen gemacht? Gibt es Stereotype?

Man darf Israel nicht zu sehr verherrlichen. Obwohl Israel und Gottes Heilsplan mit Israel zu unserem christlichen Konzept gehören, gibt es manche “Israel-Romantiker”, die es mit ihrer Liebe zu Israel so sehr übertreiben, dass Jesus einen zweitrangigen Platz bekommt. Das ist nicht gut und hindert andere Christen daran, zu Freunden Israels zu werden.

Viele Pastoren haben mir berichtet, dass sie anfänglich keinen Israelvortrag in ihrer Gemeinde haben wollten; nicht, weil sie etwas gegen Israel hätten, sondern weil sie die Befürchtung hegten, ihre Gemeindemitglieder würden dann zu solchen “Israel-Romantikern” werden. Wenn irgendetwas mehr Priorität als Jesus in unserem christlichen Leben bekommt, seien es Themen wie Geistesgaben oder Traditionen oder Israel, dann läuft irgendwann etwas schief mit unserem Glauben.

Jesus muss immer im Zentrum bleiben. Genau wie der Stern ganz oben auf einem Weihnachtsbaum sitzt, danach kann man den Baum weiter schmücken wie man will. Bei manchen Christen hängt das Thema Israel ganz oben am Baum und bei anderen etwas tiefer.

 

Was ist aus deiner Sicht das häufigste Missverständnis über Israel unter Christen? 

Eines der Missverständnisse liegt darin, dass Christen in Israel nur ihren “großen Bruder” sehen und dabei übersehen, dass die Gemeinde Jesu und Israel zusammengehören. Diese Zusammengehörigkeit hat Gott sogar schon in der Schöpfungsgeschichte vorausgesehen.

Wenn wir die Schöpfungsgeschichte einmal aus einer weiteren, einer anderen Perspektive betrachten, dann bekommen wir plötzlich ein Bild über das, was Gott mit Israel und der Gemeinde heute und morgen macht:

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht! Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Und Gott der Herr bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.“ (1.Mose 2,18,21-22)

So hat Gott auch das Volk Israel für eine gewisse Zeit in einen „tiefen Schlaf“ fallen lassen. Paulus schildert dies in Römer 11,25: „Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, so lange, bis die Fülle der Heiden eingegangen ist.“ Anders übersetzt: „bis die volle Zahl von Menschen aus anderen Völkern zum Glauben gekommen ist.“

Während Adam schlief, formte Gott aus Adams Rippe Eva. So formt Gott auch in unseren Tagen seine Gemeinde, während das Volk Israel sich noch in dieser „Blindheit“ für ihren Messias Jesus befindet.

Genauso, wie Gott Adam erst dann aus seinem tiefen Schlaf holte, als Eva „fertig geformt“ war, wird er erst dann, wenn die „Fülle der Heiden“ erreicht – also die Gemeinde fertig geformt ist – seinem Volk die Blindheit für ihren Messias Jesus wieder wegnehmen – und keine Minute früher. Und dann geht es mit Sacharja 12,10 weiter: „… und sie werden auf mich [Jesus] blicken, den sie durchbohrt haben.“

Genauso, wie es damals war, als Adam dann auf „seine Eva“ blickte: „Da sprach der Mensch: Das ist ja Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch!“  Wir gehören zusammen!

 

Was ist die entscheidende Frage, wenn man sich als Christ mit Israel auseinandersetzt?

Man darf Israels Politik kritisieren, aber das darf nicht auf die geistliche Ebene übergehen. Gott hat nun mal das Volk Israel auserwählt, ob es uns passt oder nicht. Und auch, wenn das heutige Israel als Volk Gott nicht gehorsam ist, bleibt es weiterhin Gottes auserwähltes Volk, und er wird seinen Heilsplan mit ihm zu Ende führen. Sacharja 12,10 sagt, dass Jesus nach Jerusalem zurückkehren wird, und dann wird das Volk Israel auf Jesus „schauen, den sie durchbohrt haben“.

Damit sich dieser Bibelvers erfüllen kann und wird, führt Gott sein Volk in unseren Tagen aus allen Teilen der Welt zurück nach Israel und wird seinen Heilsplan mit Israel erfüllen. Das müssen wir auch dann glauben können, wenn die israelische Politik uns nicht immer schmeckt. Aber hier machen viele Christen den Unterschied nicht, und ihre Kritik am Staat Israel hindert sie daran zu glauben, dass die biblischen Verheißungen mit dem heutigen Israel erfüllt werden können.

 

Wenn man von Israel spricht, ist es tatsächlich nicht immer ganz klar, ob das biblische oder der Staat Israel gemeint ist. Kann, sollte man das trennen? 

Den Staat Israel und das biblische Israel kann man nicht trennen. Denn die biblischen Verheißungen gehen heute durch den Staat und seine Politiker in Erfüllung. Sogar Christen können bei der Wiederherstellung Israels mithelfen, denn das Wort Gottes verheißt: Wenn das jüdische Volk wieder in sein Heimatland zurückkehrt, werden „Fremde“ die Mauern Israels bauen (vgl. Jesaja 60,10).

Hierbei sehe ich mich wieder als Brückenbauer zweier Kulturen, indem ich es deutschen Investoren ermögliche, bei der Wiederherstellung Israels mitzuwirken. Als Christen können wir mit dem Herzen an der Seite Israels stehen, aber auch ganz praktisch Anteil an der prophetischen Wiederherstellung Israels nehmen. So gehen der Staat Israel und das biblische Israel Hand in Hand zusammen.

 

Wie du schon sagtest, scheint es schwierig zu sein, zu Israel an Informationen zu kommen, die keiner bestimmten Agenda folgen. Welche Herangehensweise empfiehlst du?

Es gibt einige Medien, die unvoreingenommen  über Israel berichten, wie Israelnetz, Israel-Heute oder meinen kostenlosen Rundbrief. Bei meinen Berichten geht es hauptsächlich um ein biblisches und prophetisches Verständnis der heutigen Ereignisse in Israel und im Nahen-Osten.

 

Zum Abschluss: Welche Gedanken möchtest du den Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben? 

Erstens, ein Freund Israels zu sein heißt nicht, ein Feind der Araber oder der Palästinenser zu sein. Gott hat einen Heilsplan für beide Völker, weil er beide liebt.

Zweitens, ein Freund Israels zu sein heißt auch nicht, dass man alles befürworten oder bejubeln muss, was der Staat Israel macht; sondern die echten Israelfreunde stehen hinter Israel, weil Gott hinter Israel steht. Sie lieben Israel, weil Gott es liebt.

Gott hat uns als Person auch schon geliebt, als wir ihm noch ungehorsam waren. Auch nachdem wir unser Leben Jesus übergaben und dann ab und zu wieder ungehorsam waren, hat er uns nicht verstoßen, sondern uns geliebt, wie ein guter Vater, der seine Kinder immer liebt. So hat Gott auch Israel nie verstoßen und tut es auch jetzt nicht, wenn die heutigen Israelis zum großen Teil Gott ungehorsam sind. Er wird ihnen bald die Decke vor den Augen wegnehmen.

Das wird bald geschehen, denn die biblischen Verheißungen der Wiederherstellung Israels sind heute klar und deutlich überall in Israel sichtbar.

Gott lässt auch sein geistliches Volk, die wiedergeborenen Christen, an seinem Heilsplan mit Israel teilnehmen. Viele christliche Organisationen haben Juden geholfen wieder nach Israel zurück zukehren, wie der Prophet Jesaja voraussagte: „Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen.“ (Jesaja 49,22)

Weiter voraussagt Jesaja: „Und Fremde werden deine Mauern bauen.“ (Jesaja 66,10)
Damit sind die Immobilien in Israel gemeint, die von „Fremden“, von den Christen aus dem Ausland, die mit ihren Investitionen und Darlehen diese Verheißung heute und morgen erfüllen.

Schavuotfest - Weizenernte in Israel (Foto: Shutterstock)