Warum wird Israel der Apartheid und des Genozids beschuldigt?

Warum wird Israel der Apartheid und des Genozids beschuldigt?

Seit der Corona-Pandemie erleben wir auf unserem Planeten eine steigende Zunahme von politischen und militärischen Bewegungen. Angesichts der prophezeiten Ereignisse vor Jesu Wiederkunft, gemäß dem Wort Gottes, ist es nicht verwunderlich, dass Israel im Mittelpunkt all dieser Ereignisse steht. Jerusalem wird immer mehr zum “Laststein der Völker”. Das muss so kommen, bevor alle Nationen gegen Jerusalem ziehen, wie es der Prophet Sacharja prophezeit hat.

 

Ich bin überzeugt, dass die Vereinten Nationen heute, wenn sie über die Entsendung einer Armee gegen Israel abstimmen würden, von der Mehrheit unterstützt würden.

Kein Volk wird in unseren Tagen so sehr gehasst, wie der jüdische Staat Israel. Dies bewiesen wiederum die letztlich immer aggressiveren und hasserfüllteren Massenproteste gegen Israel: “Apartheid und Genozid!”

All eyes on Rafah

Nachdem das pro-palästinensische, von einer KI generierte Bild (rechts) „Alle Augen auf Rafah“ in den sozialen Medien viral ging, hat Israel zurückgeschlagen, indem es ein ähnliches Bild (links) gepostet hat. Das Gegenbild trägt den Text „Wo waren deine Augen am 7. Oktober?“ und zeigt einen bewaffneten Hamas-Kämpfer vor einem Kleinkind.

Das Phänomen von zunehmenden Anschuldigungen, Vorwürfen und Bedrohungen in den Medien gegen das Volk Israel, ist in den letzten Jahren zu einem bedenklichen Trend geworden – ein möglicher Vorläufer von Sacharjas Prophezeiung.

 

Informationskrieg, Fremdbestimmung und Anschuldigungen: Die Macht der Manipulation

Viele Menschen in Europa, selbst diejenigen, die sich nicht als Israelfeinde betrachten, sind der Meinung, dass sie Israel sagen können, was es zu tun hat. Sie meinen es wäre ihre Aufgabe uns Israelis vorzuschreiben, wo wir unsere Häuser bauen dürfen, wo wir keine Siedlungen errichten dürfen und welche Gebiete zu Israel gehören oder nicht. Aktuell bestimmen sie darüber, wie Israel sich gegen die Hamas-Terroristen verteidigen soll und ob die IDF nach Rafah eindringen darf oder nicht.

 

Wie würdest du es empfinden, wenn Israelis sich erlauben würden, über die Angelegenheiten in deinem Land zu bestimmen? Vor allem, wenn es um die Existenz deines Landes geht?

Erlaube mir, dich kurz in die Gefühlswelt von uns Israelis eintauchen zu lassen, indem du dir das folgende Szenario vorstellst: Sobald du dein Computer oder Smartphone öffnest, wirst du auf jedem zweiten Post oder Reel mit folgenden Anschuldigungen beschimpft: “Ihr Judenmörder!”, “Ihr habt kein Recht zu existieren!”, “Genozid” und “Kindermörder”. Am Abend hörst du in den Nachrichten ein Interview mit einem Israeli, der sich in die Politik deines Landes einmischt und dir vorschreibt, wie dein Land mit den Asylbewerber umgehen soll, während ein anderer schimpft und euch verbietet, in Häusern zu leben, die früher Juden gehörten…

 

Ja für Feuerpause – Nein für Sieg

Man schimpft agressiv auf Israel ein und bestimmt für uns, in welchen Grenzen wir existieren dürfen und welche Gebiete von Siedlern, genauer gesagt, von Juden geräumt werden müssen. Und mit der heutigen Forderung einer Zweistaatenlösung, meinen sie es besser zu wissen, wie Israel den langjährigen Konflikt im Verheißenen Land zu lösen hat. Diese Forderungen werden nicht nur von den Politikern und den Medien mit einem lautstarkem Ton geäußert, sondern vielmehr von Einzelpersonen in allen Sozialmedien. Dazu kommt noch, dass jeder uns vorschreibt, wie und ob wir uns gegen unsere Feinde verteidigen dürfen: bis zu einer Feuerpause ja – bis zum Sieg sicherlich nicht!

Woher kommen diese Vorwürfe und Forderungen? Von jedem zweiten Hollywoodstar, Studenten, Influencern oder irgendwelchen Menschen auf der anderen Seite des Globus, die wahrscheinlich noch nie in Israel waren und keinen einzigen Israeli persönlich kennen. Meistens stammen sie aus Ländern, die seit langem keinen Krieg mehr erlebt haben und keine Vorstellung davon haben, was es bedeutet, in einem Land zu leben, das sich in ständiger Existenzbedrohung befindet. Oder was es heißt, die einzige demokratische Insel in einem Meer von Diktaturen und Feindseligkeit zu sein.

Solange es sich um persönliche Meinungen oder harmlose konstruktive Kritik handelt, ist das eine Sache, aber sobald jedoch Beschuldigungen und Forderungen ins Spiel kommen, wird es gefährlich.

Apartheid und Genozid? Die Macht der Manipulation

Propaganda und die Verbreitung von Fake News und absurden Lügen können mehr Schaden anrichten als Gewehre und Bomben. Ein derart ausgeklügeltes System von Lügen funktioniert und dringt in die Köpfe der Menschen ein, insbesondere in einer zunehmend desorientierten Gesellschaft, die nicht mehr weiß, wem sie glauben soll und was gut und was böse ist.

 

Apartheidstaat?

Die Weltbevölkerung von Israel macht nur 0,11 % aus, dennoch steht das Land im Fokus der Medien und Politiker wie kein anderes. Seit dem Aufkommen der Sozialen Medien ist der kleine jüdische Staat noch mehr zur Zielscheibe von Vorwürfen geworden, sowohl von offizieller Seite als auch von Einzelpersonen. Beim Scrollen durch die populären Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook wird man tagtäglich mit Hassparolen und Fake News gegen Israel und die jüdische Gemeinschaft konfrontiert. Für zwei gewisse Verbrechen wird Israel hauptsächlich seitens der Welt beschuldigt: Apartheidstaat und Genozid.

Warum wird ausgerechnet der einzige demokratische Staat im gesamten Nahen Osten mit Apartheid beschuldigt? In Israel sitzt ein arabischer Richter im höchsten Gerichtshof und der Direktor des jüdischen Krankenhauses in Haifa ist ebenfalls ein Araber. Wie kann das in einem Apartheidstaat möglich sein?

 

Begeht Israel einen Völkermord in Gaza?

Wenn Israel tatsächlich einen Genozid im Gazastreifen verübt, wie lässt sich dann erklären, dass die Bevölkerungszahl seit 1967 von 350.000 Bewohnern auf heute 2,2 Millionen angestiegen ist, also um das Sechsfache gewachsen ist?

Während die weltweite jüdische Bevölkerung im Jahr 1936 bei 16,6 Millionen lag, beträgt sie heute nur noch 16,1 Millionen – also immer noch weniger als vor dem Holocaust.

Der Nova-Götze auf dem Nova-Festival 2023
Demonstration gegen Israel in Deutschland

Absurd, aber wahr

Warum haben so viele Europäer die Chutzpah (Unverschämtheit oder Frechheit auf Jiddisch), uns Israelis vorzuschreiben, was wir zu tun haben?

Ein aktuelles Beispiel für dieses Phänomen ist, dass seit dem tragischen Ereignis vom 7. Oktober, Max Mustermann Israel auffordert, den Krieg unverzüglich zu beenden. Doch sollte Israel eine andere Vorgehensweise wählen, als seine Vorschriften, fühlt er sich in seiner anti-israelischen Haltung bestätigt.

Wann hat dieses unverschämte Phänomen begonnen? Kein Israeli würde auf den Gedanken kommen, sich in die europäische Politik einzumischen, geschweige denn Vorwürfe zu erheben und agressive Proteste gegen Europa zu führen.

 

Hast du dir mal die Frage gestellt, weshalb nur Israel Fürsprecher wie mich benötigt, die die Welt bereisen, um die Sache Israels zu erläutern?

 

Apartheidstaat und Genozid

Um den Ursprung dieses Phänomen zu erforschen, sollten wir ein aktuelles Beispiel genauer unter die Lupe nehmen.

Die Frage, warum Israel vor allem mit den beiden konkreten Vorwürfen von Apartheid und Völkermord konfrontiert wird, hat mich lange Zeit beschäftigt. Liegt es möglicherweise daran, dass die Nationen, in denen Juden 2000 Jahre zurück Apartheid und Völkermord erlebten, jetzt versuchen, sich von ihrem Schuldbewusstsein zu befreien?

 

2000 Jahre Diskriminierung der Juden

Weltweit wurden Juden benachteiligt und unterdrückt. Im Verlauf des Mittelalters war es den Juden beispielsweise untersagt, bestimmte Berufe auszuüben, die anderen offenstanden. Sie wurden ständig unterdrückt und hatten überall und immer weniger Rechte als die übrige Bevölkerung – eine klare Form von Diskriminierung und Apartheid gegen Juden.

 

Ein Genozid nach dem anderen

Die Geschichte der Juden ist geprägt von grausamen Verfolgungen und unzähligen Pogromen. Viele Völker wie die Ägypter, die Amalekiter, die Philister, die Perser unter Haman, die Babylonier und die Römer versuchten immer wieder, das Volk Gottes zu vernichten.

»Kommt, wir wollen sie vertilgen, dass sie kein Volk mehr seien, dass an den Namen Israel nicht mehr gedacht werde!« (Psalm 83,5) Schließlich verübte Deutschland durch den Holocaust an dem jüdischen Volk den schrecklichsten Völkermord in der ganzen Weltgeschichte.

Doron Schneider in Flawil
Juden auf dem Scheiterhaufen, die fälschlicherweise (Fake News) beschuldigt wurden, sich gegen die Christen verschworen und die Brunnen vergiftet zu haben, was zur Pest führte.

Fazit

In der heutigen Zeit ist die Welt von einem obsessiven Beschuldigungswahn gegenüber dem Staat Israel und dem jüdischen Volk geprägt. Dies ist keine Neuigkeit, doch seit dem 7. Oktober ist es besonders deutlich geworden.

Die Palästinenser aus Gaza verübten am 7. Oktober das brutalste unmenschlichste Massaker aller Zeiten, doch Israel wird als Völkermörder dargestellt und beschuldigt.

Während Israels Ministerpräsident und Verteidigungsminister vom Weltgericht zu Kriegsverbrechern erklärt werden, obwohl Israels Armee die moralischste aller Armeen ist, erhebt sich die UN-Generalversammlung zu einer Schweigeminute für einen Massenmörder, den verstorbenen iranischen Präsidenten, Ebrahim Raisi.

Israels tapfere Soldaten haben erfolgreich 4 Geiseln befreit, die acht Monate lang in den Häusern von sogenannten “unbeteiligte” Palästinenser gefangen gehalten wurden und anstelle die Befreiung mit Israel zu feiern, wurde Israel erneut beschuldigt, dass bei dieser Militäroperation “unbeteiligte” Palästinenser ums Leben kamen.

Warum empört die westliche Welt sich nicht über die vielen Raketen auf die unbeteiligten Israelis, die von Hamas, Hisbollah, Yemen und dem Iran auf Israelische Ortschaften abgefeuert werden? Gab es auch eine solche Empörung über die 40 unschuldigen Babys, die am 7. Oktober kaltblütig enthauptet wurden?

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von den vielen Anschuldigungen der Welt gegen den Judenstaat. Es scheint, als würde die Welt unermüdet Schuld an den Juden suchen, um sie dadurch für dieselben Verbrechen zu beschuldigen, womit eigentlich die Welt sich an ihnen schuldig gemacht hat. Wenn keine Verbrechen gefunden werden, dann werden einfach die Fakten verdreht und eine moralische Armee zu Kriegsverbrechern verwandelt.

Die Vergangenheit der Welt trägt zweifellos schwerwiegende Schuld gegenüber dem jüdischen Volk, ausgerechnet durch die beiden aktuellen Anschuldigungen von Apartheid und Völkermord gegen Israel. Und genau aus diesem Grund werden Israel vor allem diese beiden Vorwürfe zugeschrieben!

Oftmals tendieren Menschen dazu, andere zu beschuldigen, um ihre eigenen Handlungen zu rechtfertigen. Dieses Verhalten erklärt das Phänomen der zunehmenden Anschuldigungen, Vorwürfe und Bedrohungen gegenüber dem Volk Israel in unserer Welt.

 

Wie kannst du für Israel beten?

Bete, dass in der nahen Zukunft noch mehr Menschen sich auf die Seite Israels stellen und die Christen diesmal nicht schweigen, wenn sich die Nationen erneut gegen Gottes Volk erheben. Bete auch, dass die Gemeinde Jesu eine klare Position an der Seite Gottes Volk bezieht.

Es ist meine Berufung, die Kirchen und Gemeinden für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Daher stehe ich jederzeit bereit, in jede Gemeinde zu kommen und über Israel und Gottes Heilsplan zu sprechen, ganz gleich, wie groß sie ist oder wie weit entfernt.

Israelische Flagge
Gott sagt: Gönne dir keine Ruhe!

Gott sagt: Gönne dir keine Ruhe!

Jedes Mal, wenn ich vom Podium aus die gefüllten Gemeindesäle und die gespannten Gesichtsausdrücke für biblische Einblicke in die Ereignisse in Israel sehe, freue ich mich über das zunehmende Interesse an Israel unter den Christen.

Vortrag Doron Schneider

Als sich eine Reporterin vor meinem Vortrag in Lüdenscheid vorstellte, waren wir zunächst skeptisch, ob ein objektiver Bericht oder erneut eine israelkritische Darstellung folgen würde.

Doch nachdem wir den Artikel von Iris Kannenberg in der Zeitung gelesen hatten, waren wir positiv überrascht und ermutigt, zu erkennen, dass es noch hochqualifizierte Journalisten gibt, die das Ereignis äußerst präzise zusammenfassen.

Für alle, die meine letzten Vorträge verpasst haben oder sich wünschen, noch einmal nachzulesen, empfehle ich dringend, den folgenden Artikel von Iris Kannenberg zu lesen.

 

Du bist ein Wächter
auf den Mauern Jerusalems!

Der israelische Prediger und Autor Doron Schneider zu Besuch in der Evangelischen Gemeinde Brügge-Lösenbach Lüdenscheid

von Iris Kannenberg

Am 20. März 2024 war der christusgläubige Israeli, Prediger, Autor und Geschäftsmann mit deutschen Wurzeln – Doron Schneider – gemeinsam mit seiner Frau Shelly zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Brügge-Lösenbach, um über die aktuelle Situation in Israel zu berichten. Die Kirche war voll, es besteht unter Lüdenscheids Christen offensichtlich großer Bedarf an direkten Informationen aus dem Heiligen Land. Presbyter der Gemeinde und Haupt-Organisator des Abends, Rainer Kopatz, begrüßte die Anwesenden mit einem einleitenden Wort, stellte Doron Schneider vor und eröffnete die Veranstaltung dann mit einem Gebet.

Doron und Shelly Schneider
Doron und Shelly Schneider in Lüdenscheid – März 2024

Der Prediger erzählte zunächst über sein Projekt, in Israel Häuser zu bauen, weil er aufgrund des weltweit ansteigenden Antisemitismus mit einer zeitnahen Zuwanderung nach Israel von ca. einer Millionen Juden aus allen Teilen der Welt rechnet. Die Ereignisse des 7. Oktobers und das Eintreten Israels in den Krieg gegen die Hamas lösten viel Mitgefühl für, aber auch heftige Proteste gegen Israel aus.

Volk Gottes kämpft um seine Existenz

Doron Schneider: „Nur vier Flug-Stunden von hier kämpft Gottes Volk um seine Existenz. Gleichzeitig gibt es weltweit einen massiven geistlichen Kampf gegen christliche Werte parallel zu dem physischen Kampf gegen uns Juden. Was will ich damit sagen? Ganz einfach: Man kann diese Geschehnisse nicht als getrennt voneinander sehen, denn das, was Israel ganz real gerade passiert, passiert auch bei euch, nur auf einer geistlichen Ebene.“

Er berichtete von den Ereignissen, die am 7. Oktober zu dem Krieg führten. Ich spare mir hier die Einzelheiten, weil es kaum zu ertragen ist, welche Gräueltaten an diesem Tag durch die Hamas an Juden verübt wurden. Immer noch sind 134 Geiseln in Gefangenschaft und niemand weiß, ob sie noch leben. Darunter Babys, Kinder, Jugendliche, ganze Familien aber auch Holocaust-Überlebende. Auf die Frage, wie es überhaupt zum 7. Oktober kommen konnte, antwortete Doron: „Diese Frage ist immer noch nicht ganz geklärt. Eventuell gab es Kollaborateure. Tatsache ist, dass das gesamte Sicherheitssystem komplett versagt hat. Diese Frage nach dem weshalb und warum wird geklärt werden. Nach dem Krieg. Jetzt ist es erst einmal wichtig, dass wir als ein Volk agieren. Es darf nicht zu Spaltungen an dieser Frage kommen. Das wäre wohl für Israel das Ende.“

Warum Gott diesen Überfall überhaupt zuließ?

Doron Schneiders Antwort: „Weil Israel lau geworden war. Weil es sich auf seinen technischen Errungenschaften wie dem „Iron Dome“ ausruhte und Gott vergaß. Wenn Gottes Volk sich den Götzen zuwendet, zieht dies unweigerlich Gericht nach sich.

Der Nova-Götze auf dem Nova-Festival 2023

Der Nova-Götze auf der Nova-Festival 2023

„Sie erregten seine Eifersucht durch fremde Götter; durch Gräuel erzürnten sie ihn. Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen (Nova) Götzen, die erst vor Kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten. Den Fels, der dich gezeugt hat, hast du außer Acht gelassen; und du hast den Gott vergessen, der dich hervorbrachte!” (5. Mose 32,16-18)

(Siehe ganzen Artikel!)

Nur so wird Israel wach und wendet sich als Volk seinem Gott erneut zu. Dies geschieht auch in diesen Tagen. Israelische Soldaten treten nun wieder vor jedem Gefecht gemeinsam vor den Herrn und bitten ihn um Schutz. Vor der Klagemauer Jerusalems versammelt sich die Bevölkerung in großer Einheit, um Gott anzurufen und um Vergebung und Bewahrung zu bitten. Israel besinnt sich und kehrt zurück zu seinem Gott. Aber zu welch einem schrecklichen Preis.“

 

 

Im Ölbaum eingepfropft sein, hat eine tiefe Bedeutung

Vielen Christen stellt sich die Frage: „Wie können wir als Christen Israel helfen und unser Brudervolk unterstützen?“ Doron Schneider antwortete darauf sehr klar: „Indem wir uns darauf besinnen, dass wir zusammengehören. Um mit Paulus zu sprechen: Ihr seid die eingepfropften Zweige, wir die Wurzel des Ölbaums. Das hat eine tiefe Bedeutung. Lasst mich das anhand der acht Ölbäume erklären, die in Israel heute noch stehen und die zur Zeit Jesu bereits standen. Wodurch blieben diese Bäume am Leben? Und solange? Weil man ihnen immer wieder neue Zweige einpfropft. Diese Zweige geben der Wurzel kontinuierlich neues Leben, verjüngen sie und verhindern so das Sterben der Bäume. Genauso ist es mit Israel und den Christen.

Mit eurem Gebet gebt ihr der alten Wurzel neues Leben, eure Gebete erhalten Israel am Leben. Ohne euch könnten wir einpacken. Deshalb: Besinnt euch auf die Wurzel, zu der ihr gehört, vergesst uns nicht, steht vor Gott für uns ein. Der Ölbaum Gottes kann nur zusammen überleben. Die Wurzel nicht ohne die Zweige und die Zweige nicht ohne die Wurzel. Wir brauchen euch wie nie zuvor. Und ihr braucht uns. Seid euch dessen bewusst. Nur zusammen öffnen wir den Weg für die Rückkehr Jesu. Er wird wiederkommen. Durch unsere gemeinsame Anstrengung. Die Vollzahl der Nationen muss eingehen in Gottes Schalom und zu ihm umkehren, dann wird auch die Decke endlich von Israel genommen und der Weg ist dann frei für IHN.

 

 

Ihr seid die Wächter Israels

Ihr seid die Wächter auf den Mauern Jerusalems. Gönnt euch keine Ruhe. Gott hat uns ein geistliches Schwert gegeben, die Bibel. Gebraucht es! Denn Israel braucht ein Wunder. Ich bin gewiss, Gott zieht seine Verheißungen nicht zurück. Bitte richtet daher das Volk Israel nicht, sondern schaut mit uns gemeinsam auf Jesus allein. Mir ist es ein großer Trost, dass ich weiß, dass Gott treu ist und sich letztendlich seinem Volk immer wieder zuwendet, und es beschützt. Ob Christ oder Jude, das gilt für uns alle gleichermaßen.“

Der Abend mit Doron Schneider war trotz der schockierenden Einzelheiten über den 7. Oktober aufbauend und wegweisend. Er gab Hoffnung und eine durchaus auch ermutigende Sicht auf die derzeitigen Geschehnisse im Nahen Osten, die Doron Schneider gleichermaßen als Christ und als Jude beurteilen kann. Alle seine Aussagen waren dabei umfassend biblisch fundiert. Er gestaltete den Abend mit großer Empathie und gab den Anwesenden einen tiefen Einblick in die oft mehr als herausfordernde Zeit, durch die wir gemeinsam mit dem Herrn gerade gehen. Ein mutiger und für Jesus brennender Mann. Ganz ohne Frage! Mut beweist auch die Gemeinde Brügge-Lösenbach, sich dem Thema Israel beständig und öffentlich zu stellen. Davor darf man in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder gefährlich präsent ist, „den Hut ziehen“.

Doron Schneider in Flawil
Doron Schneider in Flawil (CH) – Mai 2024

Zu wünschen wäre, dass einer Stimme wie der von Doron gerade unter uns Christen noch mehr Gehör geschaffen würde. Man kann ihn gern einladen. Dazu darf man ihn über seine Webseite www.doronschneider.de kontaktieren und dort auch seinen Newsletter abonnieren.

Alles in allem: Ein beeindruckender, charismatischer Mann, den kennenzulernen mir persönlich eine Freude war. Er ging und hinterließ keine Fragezeichen, sondern ein klares Statement und eine biblisch in allen Einzelheiten belegte Ausrichtung auf das, was wirklich wichtig ist: Dem Herrn treu zu sein, seine Wege zu gehen und zu begreifen, dass wir als Christen und Juden untrennbar zusammengehören. Israel und die Gemeinde Jesu bleiben gemeinsam, was sie sind und immer waren: Gottes Dream-Team und Rettungsanker für die Welt!

 

 

Zu Doron Schneider:

Beharrlichkeit, Kreativität und Leidenschaft sowie der feste Glaube an Gott haben den sympathischen Israeli Doron Schneider, der in Düsseldorf geboren wurde und mit 11 Jahren nach Israel zog, zu dem gemacht, was er heute ist: Einerseits ein erfolgreicher Geschäftsmann, der sich andererseits Monat für Monat eine Woche aus dem Big-Business‘ verabschiedet, um seiner Berufung zu folgen und den Menschen außerhalb Israels einen tiefen Einblick in die derzeitige Nahost-Situation im Licht der Bibel zu geben. Er ist nicht nur Autor einiger wegweisender Bücher und Publizist in zahlreichen Print- und Internetmedien, sondern Doron Schneider ist mit mehr als 4000 Referaten in den letzten 20 Jahren, einer der gefragtesten israelischen Vortragsredner überhaupt. Doron Schneider versteht sich heute vorrangig als Dolmetscher zweier Kulturen und möchte Menschen inspirieren – ihnen eine neue Sicht auf Israel vermitteln. Wer ihn kontaktieren möchte: Er ist erreichbar über seine deutsche Webseite www.doronschneider.de. IK

 

Wir danken Iris Kannenberg für die korrekte und genaue Zusammenfassung vom Inhalt meines Vortrages!

Hiermit lade ich dich zu meinen nächsten Vorträgen in deiner Umgebung ein (siehe Terminkalender), um die geistlich und prophetischen Hintergründe der Geschehnisse in Israel und dem Nahen Osten zu verstehen!

Wir freuen uns auf dich!

Eure

Doron & Shelly

Israelische Flagge
Haken- oder Rotes Kreuz?

Haken- oder Rotes Kreuz?

Seit dem 7. Oktober wurden alle Anfragen des Roten Kreuzes für Besuche bei den israelischen Geiseln in Gaza abgelehnt. Seit über sieben Monaten werden Babys, junge Mädchen, Frauen, 80-jährige und verletzte Israelis in Gaza ohne die dringend benötigten Medikamente gefangen gehalten.

Die Behauptung des Roten Kreuzes, keine Besuche bei den israelischen Geiseln in Gaza zu gestatten und die Verantwortung allein dem Roten Halbmond zu überlassen, hat unter uns Israelis eine große Enttäuschung hervorgerufen.

Rotes Kreuz Proteste
Demonstranten in Tel Aviv fordern das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) auf, sich für die Freilassung der am 7. Oktober von der Hamas entführten und derzeit im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln einzusetzen.

Wenn das tatsächlich der Fall ist, frage ich mich, warum offizielle Vertreter des Roten Kreuzes aus Gaza immer wieder öffentlich die Situation der Palästinenser dort anprangern? In der Zeit vom 8. Oktober bis zum 11. Dezember 2023 richteten sich 77% der Tweets des Roten Kreuzes kritisch gegen Israel.

Schließlich betreibt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Einrichtungen in Tel Aviv, im Westjordanland und im Gazastreifen, wie auch auf ihrer Website zu lesen ist.

“Nach internationalem Recht sollte dem Roten Kreuz erlaubt sein, die Situation der Geiseln in Gaza zu überprüfen und ihnen dringend benötigte Medikamente zukommen zu lassen, wie es in der Genfer Konvention festgelegt ist. Um dies zu erreichen, muss das Rote Kreuz durch Verhandlungen und Kooperation mit den verschiedenen Parteien darauf bestehen. Es muss seiner Verantwortung gerecht werden und aktiv handeln”, erklärte Rechtsanwältin Nitsana Leitner vom israelischen Rechtsdienst.

Das Rote Kreuz verstößt eindeutig gegen seine Verpflichtungen und wird von allen Seiten als Ausdruck einer antiisraelischen und antijüdischen Haltung angesehen.

So verweigerte das Rote Kreuz damals auch jeglichen Kontakt mit dem israelischen Soldaten und Geisel Gilad Shalit, der fünf Jahre lang in Gaza gefangen gehalten wurde und nie den Schatten eines Vertreters des Roten Kreuzes sah.

 

Rotes Kreuz, wirklich “immer zu helfen bereit”?

Während des 2. Weltkriegs, als der Krieg Europa erfasste, kam das Internationale Rote Kreuz Millionen von Gefangenen in deutscher Gefangenschaft zu Hilfe. Das Rote Kreuz half Millionen alliierten Soldaten, die in deutschen Kriegsgefangenenlagern schmachteten – weigerte sich jedoch ausdrücklich, Nazideutschland zu drängen, Zugang zu den Konzentrationslagern zu erhalten, in denen Millionen Juden gefangen gehalten und ermordet wurden. Mit ihrem damaligen Argument, sich nicht in ein innerdeutsches Problem einmischen zu können, wiederholt heute das Rote Kreuz – offiziell „Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung“ seine Fehler aus dem 2. Weltkrieg, indem es nicht auf Hilfe für israelische Geiseln in Gaza drängt und der Hamas Zuflucht in seinen Krankenwagen und Krankenhäusern gewährt. Somit vergeudet es seine moralische Autorität, während es einseitige Verurteilungen ausspricht, die Israel höhere Maßstäbe auferlegen als den Terroristen der Hamas.

Heute findet sich auf ihrer Website eine Entschuldigung und ein Ausdruck des Bedauerns: „Vielleicht hätten wir damals wirklich handeln sollen.”

Rotes Kreuz Werbeplakat
Werbeplakat für das Rote Kreuz mit ihrem damaligen (1937–1945) Logo.

Rotes Kreuz hilft überall und allen! … (außer Juden)

In sämtlichen anderen bewaffneten Konflikten weltweit ist das Rote Kreuz stets präsent und besitzt eine immense Macht. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die erfolgreiche Hilfe bei der Befreiung der 276 entführten Schulmädchen durch Boko Haram im Jahr 2014. Obwohl die nigerianische Regierung jeden Gefangenenaustausch mit der extremistischen Boko-Haram-Sekte öffentlich ablehnte, führten ihre Beamten zusammen mit dem Roten Kreuz erfolgreiche Gespräche über den Austausch von Boko-Haram-Kämpfern gegen mehr als 200 Chibok-Schulmädchen.

Das Rote Kreuz half auch bei der Freilassung von den acht Afrokolumbianern welche 2008 von den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) entführt wurden, als sie auf den Dschungelflüssen im Nordwesten des Landes unterwegs waren. Durch einen diskreten Dialog zwischen den betroffenen Parteien und dem Roten Kreuz konnten sie erfolgreich befreit werden.

Das Rote Kreuz ist nicht nur fähig, es ist die einzige Instanz, die dazu in der Lage ist, in solchen Situationen Zivilisten zu helfen. Daher ist seine offensichtliche Missachtung des Schicksals der israelischen Geiseln, nicht nur ein Verstoß gegen das Gesetz, sondern riecht auch stark nach Antisemitismus.

 

Rotes Kreuz kümmert sich um Hamas-Inhaftierte

Wenn das Rote Kreuz sich nicht um die israelischen Geiseln in Gaza kümmern kann, wie sie in den Medien behaupten, warum kümmern sie sich um die palästinensischen Terroristen, Mörderer und Vergewaltiger aus Gaza? Denn seit dem 7. Oktober werden die von Israel gefangenen Terroristen regelmäßig von Vertretern des Roten Kreuzes und Rechtsanwälte besucht.

Während meiner Zeit als Reservist in den 90er Jahren war ich regelmäßig im Sicherheitsgefängnis in Megiddo stationiert. Zu dieser Zeit verweilte dort auch der sogenannte “Grüne Prinz” (Sohn des Hamas-Anführers). Zweimal pro Woche besuchten Vertreter des Roten Kreuzes die inhaftierten Terroristen, um sicherzustellen, dass sie ausreichend Essen, Verpflegung und Medikamente von uns Israelis erhielten.

Als einmal bei der Lieferung von Milchprodukten festgestellt wurde, dass 3 Joghurtbecher fehlten, lehnten die Inhaftierten die Lieferung ab und drohten, dies dem Roten Kreuz zu melden. Um mögliche Beschwerden auf internationaler Ebene zu vermeiden, waren wir gezwungen, die fehlenden Joghurtbecher aus unserer eigenen Küche nachzuliefern.

Hätten sie das dem Roten Kreuz gemeldet, würde es sofort Schlagzeilen machen, dass Israel den palästinensischen Inhaftierten nicht genügend zu essen gibt.

Ein Wolf in einer Schafsverkleidung: Hunderte Mitarbeiter des Roten Kreuzes schlossen sich als Hamas-Terroristen aktiv im Kampf gegen Israel an. Darüber hinaus gaben sie den Terroristen Versteck und versorgten sie mit Lebensmitteln.

 

Wer hätte das gedacht?

Henri Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes, war ein gläubiger Christ, ein Zionist und ein Freund der Juden. Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, wie seine gegründete Organisation heute tatenlos zuschaut, wie Juden in schlimmsten Konditionen in den Tunnels der Hamas leiden müssen, ohne notwendige Medikamente, Grundnahrungsmittel und Tageslicht.

Es war nicht nur Dunants christlicher Glaube, der eine entscheidende Rolle in seiner Arbeit spielte, der im Widerspruch zu den heutigen postchristlichen Funktionären des Roten Kreuzes stand, sondern was Dunant in den Augen moderner Menschenrechtsaktivisten wirklich verdächtig machen würde, ist die Tatsache, dass er ein Zionist war.

Neue Einwanderer steigen aus dem Flugzeug in Tel Aviv aus
Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und ein Freund der Juden

Bereits 30 Jahre bevor Theodor Herzl im Buch „Der Judenstaat“, seine Vision eines jüdischen Staates veröffentlichte, unterstützte Dunant schon die jüdische Einwanderung in ihre angestammte Heimat Israel. Dunant gehörte zu den wenigen Nichtjuden, die 1897 am ersten Zionistenkongress in Basel teilnahmen. Er erhielt sogar öffentlichen Dank von niemand Geringerem als Theodor Herzl für seine Unterstützung.

Was für ein Paradoxon, dass Dunants Rotes Kreuz später enge Beziehungen zu Israels Feinden aufbaute. Das Rote Kreuz hat Hamas-Aktivisten in seinem Stützpunkt in Jerusalem untergebracht, anstatt sich klar von deren mörderischer Politik zu distanzieren. Damit steht das Rote Kreuz in gefährlicher Nähe zu jenen Nichtregierungsorganisationen mit geringer öffentlicher Rechenschaftspflicht, die einen „sanften Krieg“ gegen Israel führen. Nirgendwo ist dieser Kampf um die Delegitimierung des jüdischen Staates präsenter als in Genf, ausgerechnet in der Stadt, in der Dunant das Rote Kreuz gründete.

 

Kein christliches Zeugnis

Das Rote Kreuz ist alles andere als ein christliches Zeugnis oder Symbol der christlichen Botschaft. Es schadet sogar den Beziehungen zwischen Christen und Juden.

Als einige der israelischen Geiseln etappenweise aus der Hölle im Gazastreifen freigelassen wurden, war das Rote Kreuz im Rampenlicht des nächtlichen Geiselaustausches zu sehen. Den Christen wurde von Moslems mitgeteilt, wo die Juden in der „Hölle“ abzuholen sind. Drei Religionen waren im Spiel des nächtlichen Spektakels im Gazastreifen. Mehrere Nächte nacheinander. Am auffälligsten war immer das Rote Kreuz mit den weißen Jeeps oder den weißen Westen mit einem großen Kreuz.

Neue Einwanderer steigen aus dem Flugzeug in Tel Aviv aus
Rotes Kreuz, Taxifahrer für israelische Geiseln

Das Kreuz symbolisiert Glaube und Religion. Das Rote Kreuz hat jedoch keine christlichen Werte gezeigt und keinen Beitrag für Israel geleistet. Sie fungierten lediglich als Taxifahrer beim Geiselaustausch. Auf Kosten Israels und der Juden haben sie die Show gestohlen und erlangten dadurch kostenlose Werbung in den Schlagzeilen der Weltmedien und sammelten beträchtliche Spendenbeträge im siebenstelligen Bereich.

 

Leider nichts Neues für die Juden

2.000 Jahre lang wurden die Juden weltweit von Menschen, die sich Christen nannten, verfolgt, ermordet, verbrannt und vergast.

Doch, ich werde immer wieder von Christen gefragt, weshalb die Juden Jesus nicht annehmen wollen?

Meine Frage daraufhin lautet: Würdest du jemanden als deinen Erlöser annehmen, wenn dieser der eigentliche Grund dafür war, dass deine Familie und dein Volk 2.000 Jahre vergfolgt und ermordet wurden?

Warum sollte ein Jude, der nur Verfolgung und Hass seitens Christen, „sprich seitens Jesus” (in ihren Augen) erfahren hat, plötzlich glauben, dass dieser Jesus ihn erlösen möchte?

Die Kreuzritter schlachteten ganze jüdischen Dörfer ab, auf ihrem Weg ins Heilige Land. Im Mittelalter wurden die Juden im Namen des Kreuzes auf den Scheiterhofen hingerichtet. Im 2. Weltkrieg wurden 6 Millionen Juden vom christlichen Abendland systematisch ermordet.

Nochmal frage ich: Welchen Grund haben die „Christen” mit ihrem Zeugnis den Juden gegeben, Jesus anzunehmen?

Das Rote Kreuz hat mit ihrer Verweigerung, Juden in der Gefangenschaft zu helfen, Gottes auserwähltes Volk ein weiteres Mal „christlichen Nächstenhass” erwiesen.

Liebe Freunde Israels,

Genau jetzt ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unseren Dienst in diesen Tagen fortsetzen. Es ist an der Zeit, dass die treuen christlichen Freunde Israels zusammenkommen und ihre Stimme erheben!

Es wird Zeit, dass jeder Christ und jede Kirche sich entscheidet, ob er auf der Seite Israels steht oder nicht!? „Wie lange wollt ihr noch auf beiden Seiten hinken?” fragte der Prophet Elija das Volk Gottes. (1. Könige 18,21)

Für Israel zu sein bedeutet nicht, dass du automatisch allem zustimmen musst, was Israel tut. Nein! Darum geht es überhaupt nicht. Deine Liebe und dein Beistand zu Israel dürfen nichts mit dem Verhalten der Israelis zu tun haben und auch nicht abhängig von Israels Politik sein.
Gott hielt sein Versprechen, die Israeliten ins Gelobte Land zu führen, unabhhängig von ihrem Verhalten. Selbst als sie goldene Kälber anbeteten und ihm ungehorsam waren, blieb der Herr treu zu seinem Versprechen.

Für Israel zu sein bedeutet, an die Erfüllung der Verheißungen Gottes für das moderne Israel zu glauben, auch wenn sie momentan Gott ungehorsam sind. Daran zu glauben, dass das heutige Israel tatsächlich das biblisch-prophetische Israel ist, wo Gott die Wüste wieder erblühen lässt und sein Volk aus aller Welt heimholt. Dort werden sie Häuser, Städte und auch die Siedlungen wieder aufbauen. Der Höhepunkt wird danach mit der Rückkehr Jesu auf den Ölberg nach der Wiederherstellung Israels erreicht.

Jesus hat gesagt: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir Menschen für Gott gewinnt, der führt sie in die Irre.” (Mattäus 12,30) Das gilt auch in Bezug auf Israel. Wer nicht für Israel ist, der ist gegen Israel. Keine Antwort ist auch eine Entscheidung. Es gibt hier keine Grauzone, ansonsten gehört man zu den Lauen und wir wissen was Gott mit den Lauen machen wird! (Off. 3,16)

Auch Josua forderte das Volk Gottes auf, sich klar zu entscheiden: „Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!” (Josua 24,15)

Ich schließe mich und meine Familie an Josuas Entscheidung und Deklaration direkt an, dass wir auch dem Herrn dienen wollen und alles lieben wollen was er liebt und dazu gehört Israel!

Was ist mit dir und deiner Gemeinde?

Eure

Doron & Shelly

Israelische Flagge
Warum soll Israel von der Landkarte verschwinden?

Warum soll Israel von der Landkarte verschwinden?

Was treibt die Islamisten in unserer heutigen Zeit dazu an, einen heiligen Krieg gegen Israel zu führen?

 

Es braucht eine Lupe, um auf der Landkarte die kleine demokratische Insel Israel im moslemischen Meer zu finden, darum kann es nicht am Platzmangel liegen, denn die arabischen Länder sind 613 mal größer als Israel. In Israel leben durchschnittlich 424 Menschen pro Quadratkilometer, während es in den arabischen Ländern im Jahr 2023 nur durchschnittlich 25 Menschen pro Quadratkilometer waren.

Landkarte Naher Osten

Muslimische Nationen vs. eine einzige Jüdische Nation

Oder lassen sich hierfür geopolitische Gründe finden? Eher nicht, denn viele arabische Länder verfügen über reichhaltige Erdölvorkommen, während Israel keine Bodenschätze besitzt.

 

Selbst Jerusalem kann nicht als Grund herangezogen werden, da es im Koran nicht einmal erwähnt wird, weder unter dem Namen Al-Kuds (Die Heilige) noch auf andere Weise.

 

Ungeachtet dessen, dass es keine vernünftigen Gründe gibt, Israel zu vernichten, rufen Islamisten immer lauter zum Heiligen Krieg gegen Israel auf. Die Betonung liegt hier in der Bezeichnung Heiliger, denn bei einem heiligen Krieg geht es nicht um profane oder territoriale Ziele, sondern um islamisch heilige Ziele.

 

Nur so kann der obsessive Wunsch des Irans, Israel mit einer Atomwaffe zu vernichten verstanden werden. Israel und der Iran haben gar keine gemeinsamen Grenzen und befindet sich sogar 1.500 km weit voneinander entfernt. Israel hat den Iran niemals bedroht und somit keinen Grund für diesen tiefen Hass gegeben.

Iranische Raketen starten in Richtung Israel

Iran startete am 13. April 2024 einen Angriff mit etwa 300 Drohnen und Raketen auf Israel; 99 % wurden vor dem Einschlag abgefangen.
“Ich selbst will, spricht der HERR, eine feurige Mauer rings um sie her sein.” (Sach. 9,8)

In der Sure 2,216-217 heißt es: „vorgeschrieben ist euch der Heilige Krieg (Dschihad)“ und in Sure 9,41: „Rückt aus, leicht oder schwer bewaffnet (mit Dolch oder Atombombe) und setzt euch mit eurem Gut und Blut für Allah ein, um im Heiligen Krieg siegreich zu sein“.

 

Ferner heißt es in Sure 9,73: „kämpft gegen die Ungläubigen (Nichtmoslems) und gegen die Scheinheiligen. Tötet sie, denn die Hölle ist ihre Herberge“ und in Sure 47,4: „wenn ihr im heiligen Krieg auf Ungläubige stoßt, dann schlagt auf sie ein, bis ihr sie getötet habt“.

 

Religion und Politik – muss Israel weg von der Landkarte?

Der iranische Präsident sprach im November 2006 vor der UN-Vollversammlung in New York von Frieden. Doch später behauptete er im arabischen Fernsehen Al-Dschasira, dass die Vorsehung ihn dazu berufen habe, das Kommen des zwölften Imam zu beschleunigen. Damit deutete er an, was westliche Medien nicht richtig einordnen konnten, dass “Israel aus islamistisch-religiösen Gründen von der Landkarte verschwinden muss”. Das geht am schnellsten mittels atomarer, biologischer und chemischer Waffen.

 

Viel zu langsam erkennen Politiker und Medien-Vertreter den hohen Stellenwert der Religion, der bei den Moslems nicht nur die Gefühle, sondern auch immer mehr ihre politischen Entscheidungen beeinflusst.

 

Die Trennung von Religion und Politik in der sogenannten christlichen Welt hat dazu geführt, dass viele “christliche” Politiker nun Schwierigkeiten haben, zu akzeptieren, dass Religion immer noch eine bedeutende Rolle in der islamischen Politik des 21. Jahrhunderts spielt. In den westlichen Industriestaaten hat sich die anfängliche Gleichgültigkeit gegenüber Muslimen in eine zunehmende Angst vor Islamisten verwandelt.

 

Die zahlreichen schrecklichen Terroranschläge in grossen Städten weltweit, verübt von radikal-fanatischen Muslimen, haben weltweit Ängste vor dem Islam geschürt.

 

Diese Ereignisse haben dazu geführt, dass Politiker und die Öffentlichkeit sich zunehmend bewusst werden, dass der Islamismus eine ernsthafte Bedrohung darstellt. Die Angst vor weiteren Angriffen und die Unsicherheit über die Motive und Ziele der Islamisten haben zu einer verstärkten Sensibilität und Wachsamkeit geführt. Es ist ein alarmierendes Zeichen der Endzeit, dass die einstige Gleichgültigkeit gegenüber dem Islam nun einer wachsenden Furcht und Besorgnis gewichen ist.

 

Was ist dann der eigentliche Auslöser, dass Moslems so entschlossen gegen Israel sind?

Martin Luther nannte den Teufel „Nachäffer Gottes“. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Islam nicht nur die Bibel nachahmte und verfälschte, sondern sich auch einen eigenen „Messias” erschuf, d.h. einen Messias, der den biblischen Messias-Jesus imitiert. Der Unterschied zum biblischen Messias ist jedoch, dass der islamische Messias kein Erlöser ist, sondern ein Kriegsherr, der die Nichtmoslems mit dem Schwert zum Islam zwingen und aus lauen Moslems mit Gewalt Extremmisten machen will.

 

Der islamische Messias

Der islamische Messias heißt Mahdi, was Rechtgeleiteter bedeutet. Er ist der zwölfte Imam. Der elfte Imam starb 874 im Gefängnis von Samarrha im Irak. Er starb, ohne einen Sohn und Nachfolger zu hinterlassen. Nach seinem Tod tauchte jedoch die Legende auf, dass er doch einen Sohn gehabt habe. Dieser zwölfte Imam hat sich in eine „kleine Verborgenheit“, wie es wörtlich heißt, irgendwo auf Erden zurückgezogen. Am Ende der Zeit wird er von Mekka mit seinem Heer nach Kufa am Euphrat (Irak) ziehen, wo er in einer Moschee eine Predigt halten wird, die von allen Menschen der Erde gehört werden wird. Wer sich der Predigt des zwölften Imam-Mahdi widersetzt, heißt es weiter, wird mit dem Schwert Mohammeds erschlagen.

 

Die Bedingung für das Kommen des islamischen Messias

Für das Kommen des islamischen Messias gibt es jedoch einen Haken. Der zwölfte Imam – Messias kann nach islamischen Glauben erst auftauchen, wenn das „Volk des Schabbats“, also das jüdische Volk Israel, nicht mehr existiert. Und je mehr die Moslems zu Fundamentalisten werden, desto fanatischer erwarten sie ihren zwölften-Imam, ihren „Messias“. Doch um ihm den Weg zu bahnen, müssen sie Israel aus dem Weg räumen. Nur so ist der immer lauter werdende Ruf zu verstehen, Israel von der Landkarte zu vertilgen.

Der zwölfte Imam Mahdi, der islamischer "Messias"
Islamischer „Messias” – Der zwölfte Imam Mahdi

Nicht alle Moslems glauben an das Auftreten des zwölften Imam–Mahdi. So wie auch nicht alle Juden an das Kommen des Messias glauben. Und es glauben auch nicht alle so genannten Christen an die Wiederkunft Jesu Christi, was jedoch nichts daran ändert, dass Jesus, und damit meine ich den biblischen Messias, kommen wird.

 

Nach der Ankunft des Mahdis wird er gemäß ihrem Glauben ein Paradies auf Erden etablieren, das voller Lustbarkeiten und sexueller Freiheiten ist. Diese bis ins perverse reichenden „Freuden” sind unter anderen in dem moslimischen Buch „Parfümgarten” von Al-Hafsi beschrieben. Genau das treibt junge Moslems dazu Selbstmordterroristen zu werden, denn nur den Märtyrern ist in diesem Lustgarten mit 72 Jungfrauen einen Platz garantiert.

 

Laut der islamischen Religion, kann einem gläubigen Moslem der Zugang ins Paradies von Allah letztendlich verweigert werden, auch wenn er sein Leben lang alle Gebote des Korans treu gefolgt ist. Deswegen wollen sie durch Terroranschläge zu Märtyrern werden, und somit sich einen Platz in diesem perversen Lustgarten sichern.

 

Die Existenz Israels – ein Segen für die Nationen

Gemäß der islamischen Führer, wird die vom Mahdi angestrebte Gewaltherrschaft der Islamisten über alle Menschen heutzutage, allein durch die Existenz Israels blockiert.

Somit hat es die Christenheit Israel zu verdanken, dass sie noch nicht vom unmenschlichen Sharia-Gesetz des Islams geknechtet wird. Damit bewahrheitet sich einmal mehr, dass Israel ein Segen für alle Völker der Erde ist, so wie bereits in 1. Mose 12,2-3 und 4. Mose 24,5-9 verheißen ist.

Shariah-Demonstration "Shariah wird die Welt dominieren"
Demonstration in London: Sharia wird die Welt dominieren. Übrigens, wenn du Angst hast, dich gegen die Scharia und den radikalen Islam auszusprechen, bist du bereits dominiert.

Falsche Bedrohung – Wahre Angst!

So ist der zwölfte Imam nur ein Phantom der Islamisten und daher keine wahre Gefahr für Israel. In der Bibel lesen wir über die Feinde Israels:

„Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk, verabreden sich gegen deine Schutzbefohlenen. Sie sprechen: »Kommt, wir wollen sie vertilgen, dass sie kein Volk mehr seien, dass an den Namen Israel nicht mehr gedacht werde!«” (Psalm 83,2-5)

 

Gott wird für Israel streiten! Deswegen bleibt Israel auf immer und ewig bestehen und wird NICHT von der Landkarte vertilgt werden.

Wie gut, dass es Israel gibt!

 

Doch der Islam in seiner islamischen Ausrichtung wird zu einer Gefahr für die nicht-muslimischen Völker, vor allem für die westlichen Industriestaaten.

Der in der Schweiz aufgewachsene Moslem Tariq Ramadan, Professor für Islam, Wissenschaften und Philosophie in Fribourg und Genf, schrieb dazu: „Ich sage den Moslems in Europa: Hört auf, euch als eine Minderheit zu sehen! Es geht nicht um Integration in Europa, sondern um die Kontrollübernahme Europas“, laut „Kampf der Kulturen“ von Samuel Philipps Huntington. Außerdem werden an den islamischen Universitäten in Riad und Kairo Moslems ausgebildet, die Europa unter dem Motto: „Das christliche Europa ist reif zur Ernte für den Sieg Allahs“ missionieren sollen.

 

So wollen die Islamisten nicht nur Israel, sondern auch den Rest der Welt erobern. In den islamischen Hadithen heißt es: „Am Schabbat töten wir die Juden und am Sonntag die Christen!“

 

Doch Gottes Verheißungen für Israel und seine Gemeinde garantieren uns, dass es ihnen nicht gelingen wird. Darüber hinaus hat der Herr verheißen, dass die Pforten der Hölle (Matt. 16,18) weder sein ausgewähltes Volk Israel, noch seine teuer erkaufte Christengemeinde überwinden können.

Nun liegt es an uns, an mir und an dir, ob wir uns zu Israel und zu Gottes Gemeinde bekennen oder uns von den Moslems einschüchtern lassen.

 

Genug mit dem lauen Christentum, es ist Zeit, für Israel einzutreten!

Israel kämpft nicht nur für sich selbst, Israels Sieg ist der Sieg der Nationen.

Israelische Flagge
Warum haben wir kein Recht zu existieren?

Warum haben wir kein Recht zu existieren?

Es ist offensichtlich, dass die Diskussion über Israels Existenzrecht in der Welt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Jede Handlung der kleinen jüdischen Insel, umgeben von feindlichen Gewässern, wird kritisch betrachtet. Erlaube mir, im Namen aller Einwohner meines Staates Israel, meine Bedenken und Fragen zu äußern.

 

Warum müssen wir uns bei der Welt für unsere Regierung entschuldigen, die unser Recht zum Leben verteidigt? Hier in Israel betrachten wir das Leben als ein grundlegendes Menschenrecht. Die Empörung von Journalisten, Kommentatoren und ihrer Leserschaft hat weltweit zu einigen der schärfsten Angriffe gegen Israel und das jüdische Volk geführt.

 

Warum haben wir kein Recht, zu existieren?

Warum dulden die Medien und die Welt offizielle Aufrufe zum Völkermord? Auf Demonstrationen hört man den Ruf “From the River to the Sea, Palestine will be free!”, der unmissverständlich zum Völkermord aufruft. Ein Völkermord an alle Israelis/Juden (Nicht-Palästinenser), die zwischen dem Mittelmeer und dem Jordanfluss leben.

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass uns Israelis die Sicherstellung der Bürger von Gaza durch humanitäre Korridore und die täglich hunderten LKWs mit Lebensmitteln für die palästinensischen Zivilisten auch wichtig ist, dass wir dies sogar oft über das Wohl unserer eigenen Soldaten stellen?

Wurde auch von Putin erwartet, dass er Hilfsgüter in die Ukraine liefert?

In welchem Krieg hat es jemals in der Geschichte der Menschheit gegeben, dass ein Volk seinen Feinden während des Krieges Hilfe und Unterstützung geleistet hat?

 

Warum müssen wir uns entschuldigen, dass wir nicht mehr Opfer auf unserer Seite hatten, um das Mitgefühl der Nationen zu erlangen? Reichten die tragischen Schicksale von 1.500 ermordeten, misshandelten, enthaupteten und entführten israelischen Frauen, Kindern und Babys wirklich nur für 2 Wochen weltweiter Solidarität mit Israel aus?

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass unsere Regierung unser Leben als kostbar betrachtet und alles unternimmt, um uns zu schützen? Was auch immer wir für interne politische Streitigkeiten haben können, das Leben ist wertvoller.

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass wir den Iron Dome entwickelt haben, der effektiv Raketen abfängt und zerstört, die darauf abzielen, uns zu töten? Für diejenigen, die Israel immer noch als ein Apartheidstaat bezeichnen, sollte klargestellt werden, dass der Iron Dome keinen Unterschied zwischen Juden, Christen oder Arabern macht. Wir sind alle Ziele.

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass unsere Regierung dafür gesorgt hat, dass wir mit Bunkern ausgestattet sind und wissen, wie viel Zeit wir brauchen, um in Deckung zu gehen?

Es ist bedauerlich, dass Hamas ihre Prioritäten darauf setzt, Tunnels zu bauen und Waffen zu schmuggeln, anstatt sich um das Wohl ihrer eigenen Bürger zu kümmern. Für sie scheint die sogenannte “Todesindustrie” profitabler zu sein als das Retten von Menschenleben.

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass junge israelische Soldaten momentan, während ich schreibe, im Distelbusch liegen müssen, sich unter verabscheuungswürdigen Mördern befinden, sich vor Scharfschützen, die auf jedem Haus-und Straßenecke auf sie lauern, decken müssen, damit keine palästinensischen Kinder und Zivilisten bei der Jagd auf Hamas-Terroristen ums Leben kommen müssen, … während in Europa viele jetzt bestimmt mit ihrem Hund spazieren gehen oder ein Glas Wein geniessen?

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass wir in Israel uns an das internationale Gesetz halten, indem wir Besuche im Gefängnis für die palästinensischen Terroristen vom 7. Oktober-Massaker ermöglichen, während die israelischen Geiseln in Gaza nicht einmal den Schatten eines Vertreters des Roten Kreuzes zusehen bekamen?

 

Warum müssen wir uns dafür entschuldigen, dass wir noch 133 Geiseln in Gaza haben und alles tun, um sie zu befreien und deshalb den Krieg, der uns aufgezwungen wurde, nicht vorher beenden können?

Vor allem aber tut mir leid, dass Israels Existenz die Welt so sehr stört, dass sie ihre Frustration durch Fake-News und hasserfüllte Pressemitteilungen in den Medien gegen das jüdische Volk ausdrücken, welche weltweit zu physischen Angriffen gegen Mitglieder der jüdischen Gemeinde führen.

Was wäre deine Reaktion, wenn du und dein Volk in ihrer Existenz bedroht wären?

 

Mein letztes und größtes WARUM?

 

Warum müssen wir Juden und Israelis ständig unser Existenzrecht verteidigen? Wenn man uns Juden und Israelis kein Recht gibt zu existieren, darf praktisch jeder kommen und uns vernichten.

 

Um die Wichtigkeit dieses Sachverhalts zu verdeutlichen, stellen wir uns eine kleine Mücke vor, die um uns herum summt und einen Platz zum Landen auf unserem Körper sucht. Die meisten von uns haben keine Ahnung von der bedeutsamen Rolle, die Mücken in unserer Natur spielen. Statt ihnen das Recht zu existieren zuzugestehen, neigen wir dazu, sie einfach zu beseitigen, da sie uns nur stören.

 

So verhält sich die Welt gegenüber Israel, welches von ihr oft missverstanden wird. Die Welt hat keine Ahnung von Gottes Heilsplan und auch die zahlreichen Beiträge Israels für die Welt werden kaum geschätzt. Das von Gott zum Werkzeug seines Heilsplans auserwählte Volk Israel, wird als Störfaktor, wie die Mücke betrachtet.

 

Niemand wird unberührt bleiben von den Ereignissen, die auf Israel zukommen. Die Geheimnisse der Zeiten und Jahreszeiten werden verborgen bleiben, solange man nicht das Wesen Israels versteht. Dies ist eine klare Botschaft, die die Bibel selbst verkündet.

 

Die prophetischen Schriften geben keine direkten Hinweise auf die Beziehungen zwischen den Nationen untereinander, sondern fokussieren sich vielmehr auf ihre Verbindung zu Israel – dem Volk und dem Land. Daher können wir durch unsere Bemühungen, das Schicksal Israels zu verstehen, im Grunde genommen erkennen, was die ganze Welt erwartet. Weltweit gibt es unzählige Kriege, Konflikte und Probleme. Doch das Geschehen in Israel hat direkte Auswirkungen auf die gesamte Welt.

 

So kommt es heutzutage dazu, dass Israel immer mehr zum “Laststein für alle Völker” wird, welches die Welt eines Tages “wegheben will” (Sacharja 12,3).

 

Am Ende werden alle Nationen gegen Jerusalem ziehen, bevor Jesus auf den Ölberg zurückkehren wird. Israel wird triumphieren, weil Gott sich zur Seite seines Volkes stellen und für sie kämpfen wird.

 

Wir leben in prophetischen Tagen, bist du bereit?

Doron

 

* Mücken sind wichtige Bestäuber. Sie sind Teil des Nahrungsnetzes und dienen vielen anderen Wildtieren, von Libellen und Schildkröten bis hin zu Fledermäusen und Vögeln, als wichtige Beute, zum Teil primäre Nahrungsquelle, sowohl in Form von geflügelten ausgewachsenen Tieren als auch in Form von Wasserlarven.

Israelische Flagge