Ich sehe es als ein großes Vorrecht, in diesen spannenden und prophetischen Tagen zu leben und von Gott den Auftrag zu tragen, auf Seine Fingerabdrücke im heutigen Israel hinzuweisen – besonders auch in diesen herausfordernden Corona-Zeiten.

Die Verheissung der jetzigen Wiederherstellung und Rückkehr Israels in seine Heimat wird bald* komplett erfüllt sein. Dann wird die ganze Menschheit dieses Ereignis der Rückkehr Israels sogar als ein größeres als den Exodus aus Ägypten betrachten.

Die Bibel ist für mich ein aktuelles Buch, viel aktueller als jede Tageszeitung, die am nächsten Tag schon wieder „old news” ist. Die Prophetien Jesajas vor Tausenden Jahren gehen heute in Erfüllung:

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft bringt, der das Heil verkündigt, der zu Zion sagt: Dein Gott herrscht als König!

 

Da ist die Stimme deiner Wächter!

Sie werden ihre Stimme erheben und miteinander jauchzen; denn mit eigenen Augen werden sie es sehen, wenn der Herr wieder nach Zion kommt. Ihr Trümmer Jerusalems, freut euch und frohlockt miteinander! Denn der Herr hat sein Volk getröstet, hat Jerusalem erlöst!

Ehudit-Brücke über Ayalon-Autobahn und Eisenbahn in Tel Aviv, Israel (Foto: Shutterstock) Nahe Osten

Der Herr hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Heiden; und alle Enden der Erde werden das Heil unseres Gottes sehen!

Weicht! Weicht!
Geht hinaus von dort!
Rührt nichts Unreines an!
Geht hinaus aus ihrer Mitte!
Reinigt euch!

Geht aber nicht hastig davon, und eilt nicht wie Flüchtlinge hinweg; denn der Herr zieht vor euch her, und der Gott Israels ist eure Nachhut”.

Nach diesen Versen aus Jesaja 52,1-12 bzw. Nachricht des Freudenbotens, der Frieden und die gute Botschaft verkündigt, folgt die Ankündigung des Messias, des stellvertretenden Leidens und Sterbens Jesu Christi für die Sünder der Welt in Jesaja 53.

 

Mit starker Hand

In ganz Israel wird in diesen Tagen das Passahfest gefeiert, weil Gott geboten hat „Behaltet diesen Tag in Erinnerung, denn heute werdet ihr aus der Sklaverei in Ägypten befreit! Der Herr führt euch mit starker Hand hinaus. Wenn eure Kinder eines Tages fragen, was dieser Brauch bedeutet, dann erklärt ihnen: Der Herr hat uns mit starker Hand aus der Sklaverei in Ägypten befreit”. (2.Mose 13,3+14)

Dieser Auszug aus Ägypten war eines der gewaltigsten Ereignisse des jüdischen Volkes. Es geht hierbei nicht nur um die Befreiung von der täglichen harten Sklavenarbeit, sondern es ist ein geistliches Bild. Die Sklaverei in Ägypten ist ein Symbol dafür, dass wir zu den Sünden dieser Welt versklavt waren, bis das Blut eines unbefleckten Lammes an unseren Türpfosten dafür sorgte, dass der Todesengel an uns vorüberging, damit wir uns am folgenden Tag als freie und erlöste Menschen auf den Weg ins Gelobte Land machen können.

Das Blut Jesu hat uns vor dem Tod gerettet und mit seiner Auferstehung beginnt auch für uns die Reise ins Reich Gottes, was für die Kinder Israels damals die 40-jährige Wüstenwanderung ins Gelobte Land war.

Das meinte der Apostel Paulus, als er den Gläubigen in Kolossä schrieb, dass diese biblischen Feiertage „nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat”. (Kolosser 2,17)

Somit ist die Kernbotschaft der beiden Feste Passah und Ostern eigentlich dieselbe, ein Opfer erlöste uns vor dem Tod und die Auferstehung öffnete die Tore in Gottes Königreich.

 

Nicht mehr der Auszug, sondern die Rückkehr …

„Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da man nicht mehr sagen wird: »So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israels aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat!«, sondern: »So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israels heraufgeführt hat aus dem Land des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte!« Denn ich will sie wieder in ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe”. (Jeremia 16,14-15)

BMW eröffnet Entwicklungszentrum in Tel Aviv Nahe Osten

Mit Korallen verkrustete Objekte im Roten Meer könnten alte ägyptische Wagenräder sein.

Diese Verheissung geht in unserer Zeit tagtäglich in Erfüllung. Und mit dem weltweiten ansteigenden Antisemitismus werden wir in den kommenden Jahren noch viel mehr „Kinder Israel” zurückkehren sehen. Die Hälfte aller Juden leben heute schon in Israel und die restlichen werden auch bald* alle „in ihr Land zurückgebracht werden”.
Dann wird man sagen: ›So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israels aus allen anderen Ländern zurückgebracht hat.‹ 

Wenn sie alle in Israel angekommen sind, dann wird Gottes Volk von dem „Alten Bund” ablassen und sich dem „Neuen Bund” anschliessen.

„Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen”. (Jeremia 31,31-32)

 

„So achte nun auf mich, mein Volk und meine Nation!”

„Hört mir zu! Ich werde auch den anderen Völkern meine Weisung verkünden, mein Recht soll unter ihnen aufleuchten wie ein helles Licht! Bald erfülle ich mein Versprechen, euch zu helfen. Die Rettung lässt nicht mehr lange auf sich warten! Mit starker Hand werde ich Gericht halten über die Völker.” (Jesaja 51, 4-5)

So wie der Herr damals sein Volk mit starker Hand aus Ägypten befreite, so wird er diesmal „sein Volk und seine Nation” befreien. Diesmal erwähnt die Bibel nicht nur das Volk, sondern auch die Nation Israel, weil dieses Volk jetzt in seine Heimat zurückgekehrt und zu einer Nation geworden ist.

Macht das nicht Hoffnung?
Nach der Corona-Phase werden und müssen sich diese Verheissungen weiter erfüllen. 

*Mehr darüber demnächst in einer Live-Übertragung im Insider-Club

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Doron Schneider - Newsletter aus Israel

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