Wachsendes Interesse für Israel in Deutschland

Jesus sandte sie zu zweit aus…
Von Doron Schneider 30.10.2017

Es waren wirklich einige sehr segensreiche Vortragsveranstaltungen, die hinter mir lagen und in denen ich wieder einmal „Sämann“ für ein neues Israelverständnis in Deutschland sein durfte. So war ich zwar glücklich, aber auch ziemlich erschöpft, als ich mit meinem langjährigen Freund Rainer Kretschmer bei ihm zu Hause am Tisch saß, während seine liebe Frau Gertraud hausgemachte- und überaus leckere Rouladen mit Rotkohl servierte.

„Du gehst doch jetzt in Rente“, bemerkte ich beiläufig und fuhr fort „dann hast du doch genügend Zeit, mich auf meinen Vortragsreisen zu begleiten“.

Völlig überrascht und mit weit geöffneten Augen sah er mich an, während er nachdenklich auf einem Stück seiner Roulade herumkaute. Seine Antwort: „Ich werde in Zukunft nur noch Bücher schrei…“, brachte Rainer nicht zu Ende, denn er wurde vom „Das ist ja wirklich eine sehr gute Idee!“ seiner Ehefrau Gertraud unterbrochen. Diese „sehr gute Idee“ wurde dann auch umgesetzt, und heute sind wir schon fast ein ganzes Jahr gemeinsam auf den Vortragsreisen unterwegs.

„Bringe MEIN Volk deinem Volk nahe“ – eine gemeinsame Vision
Vor fast zwanzig Jahren gründeten Rainer und seine Gertraud die Christliche MedienWerkstatt e.V., die später in ABISJA – Freundschaft mit dem jüdischen Volk e.V. umbenannt wurde. Über viele Jahre produzierte er unzählige TV-Magazine und wichtige Dokumentationen über Israel und brachte dadurch wortwörtlich GOTTES Volk, dem deutschen Volk nahe – so wie es sein Auftrag war und wie es auch in der ABISJA-Vereinssatzung verankert ist. Das war auch der Grund, der mich vor fast 15 Jahren Mitglied in diesem Verein werden ließ.

Mein Aufklärungsdienst für Israel und Rainers Dienst durch den gemeinnützigen Verein ABISJA – mit seiner Vision „Bringe MEIN Volk deinem Volk nahe“ – stimmten perfekt überein, als würde es von Anfang an so geplant sein.

Nein, nein – nicht „als würde…“, sondern das hat ganz offensichtlich GOTT so orchestriert und somit konnten die Formalitäten für unsere aktuelle Zusammenarbeit sehr rasch geregelt werden.
Davor hatten meine Frau Ziona und ich wirklich lange und intensiv gebetet, dass – nachdem mein langjähriger Begleiter Christian Stephan (s.A.) im Jahre 2011 vom HERRN heimgeholt wurde – ER mir einen neuen, zu mir passenden Begleiter zeigen möchte.
Bereits ein paar Wochen nach unserem „Rouladen-Dinner“ waren wir gemeinsam mit dem Auto auf dem Weg zu einem Israelabend in Köln und heute ist schon fast ein Jahr vergangen, in dem mich Rainer treu auf meinen Vortragsreisen begleitet hat. Er ist mir nicht nur eine große Hilfe in diesem wichtigen Dienst, sondern unterwegs haben wir auch sehr viel Spaß auf den oftmals langen Autofahrten. Ich bin so froh, dass ich nichtmehr alleine reisen muss!

Gott macht keine Fehler
Als ich mich vor kurzem in meiner stillen Zeit mit den Versen 7 bis 11 des 6. Kapitels im Markus-Evangelium beschäftigte, in dem es heißt: „Jesus rief die Zwölf zu sich und begann, sie je zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister. Und er befahl ihnen, sie sollten nichts auf den Weg nehmen als nur einen Stab; keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel; sie sollten aber Sandalen an den Füßen tragen und nicht zwei Hemden anziehen. Und er sprach zu ihnen: Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da bleibt, bis ihr von dort weggeht. Und von allen, die euch nicht aufnehmen noch hören wollen, zieht fort und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis.“ So hat sich auch in diesem Falle die Bibel als wahr und präzise erwiesen.

Ja, unser HERR hat uns zu zweit ausgesandt und zu allermeist finden wir offene Herzen und Türen in der Gemeinde Jesu Christi für die Sache Israels. Es gibt allerdings auch einige Gemeinden, die wollen ihre Türen für eine Israelbotschaft nicht öffnen. Dann verfahren wir nach der Anweisung Jesu und „schütteln uns auch den Staub von den Füßen ab.“

Bitte betet für Rainer und mich – dass unser Dienst zum Segen für die Gemeinden wird, sowie für Schutz und Bewahrung auf den vielen gemeinsamen Vortragsreisen.

RAINER KRETSCHMER

lebt mit seiner Familie in Braunschweig und ist 1. Vorsitzender unseres Vereins ABISJA e.V.. Er koordiniert unsere Vortragsreisen und ist mir zu einem guten Freund geworden.

Rainer ist auch Autor von zahlreichen Büchern, von denen ich seine zwei zuletzt erschienenen (unten) wärmstens empfehlen kann.

Auweia! Der wilde eingepfropfte Ölzweig bin ja ich

„Er muss im Himmel bleiben, bis die Zeit kommt, in der alles wiederhergestellt wird…“ (Apg.3,21)

Etwas, was an vorderster Stelle auf der Wiederherstellungs-Agenda des Allmächtigen steht, ist die Versöhnung der weltweiten Gemeinde Jesu mit ihren biblisch-hebräischen Wurzeln. Aufgrund der fast zweitausend Jahre andauernden Entfremdung ist das eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, die von den ‚messianischen Juden‘ und, den ‚Christen aus den Nationen‘ vollbracht werden muss. Packend ‚durchleuchtet‘ er viele Bibelstellen, die uns erklären, was es bedeutet “in den Ölbaum eingepfropft zu sein”.

Die Spur des brüllenden Löwen

Ein christlicher Thriller, der sehr eindringlich und spannungsgeladen die Geschichte eines Mannes und seiner Familie erzählt, der sich scheinbar ausweglos im Netz islamischer Missionierung verfängt.

Klaus Nelms Lebensgeschichte wird Sie von Seite zu Seite mehr faszinieren. Rainer Kretschmer versteht es, auf packende Weise zu schildern, wie aus einem deutschen Normalbürger Schritt für Schritt ein islamistischer Extremist mit dem neuen Namen Scheich Abdullah Azmi Walid wird und wie ihm der christliche Gott immer wieder in den Weg tritt. Wie wird das gefährliche Unternehmen, auf das er sich da eingelassen hat, nur ausgehen?

Tags

Doron Schneider - Newsletter aus Israel

Abonnieren Sie meinen Newsletter

Bleiben Sie up-to-date, über die aktuellen Geschehen in Israel, wie sich die Bibel darin erfüllt.

+
Alle 6 Monate verlosen wir unter allen Neuanmeldungen einen Flug nach Israel 

You have Successfully Subscribed!

X