Mein Entschuldigungsbrief an die Medien der Welt
Von Doron Schneider

 

Bitte erlauben Sie mir, im Namen aller Bürger meines Staates Israel mich zu entschuldigen.

Ich entschuldige mich bei Ihnen und Ihren Lesern und bei der Welt für unsere Regierung, dass sie unser Recht zum Leben verteidigt. Hier in Israel, betrachten wir das Leben, als ein grundlegendes Menschenrecht.

Die Empörung von Journalisten, Kommentatoren und Ihre Leserschaft hat sie aufgefordert, einige der übelsten Beschimpfungen gegen Israel und die Juden auszuspeien. Auf Demonstrationen in Deutschland hörte man wieder “Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!”, wobei die deutschen Polizisten tatenlos zuschauten.

Ich entschuldige mich, dass die Sicherstellung der Bürger von Gaza durch Evakuierung aus Gefahrenzonen durch Telefonanrufe und Broschüren, unserer Armee überlassen bleibt. Ich nehme an, dass ich den Warnanruf oder die Broschüre aus Gaza vor der letzten abgeschossenen Rakete auf mein Wohngebiet, verpasst habe.

Ich entschuldige mich, dass es nicht zu einer grösseren Anzahl von Opfern auf unserer Seite kam, wie Sie vielleicht hofften.

Ich entschuldige mich für eine Regierung, die mein Leben und das meiner Mitbürger so wertvoll betrachtet, dass sie alles in ihrer Macht tut, um mich zu schützen. Was auch immer wir für interne politische Streitigkeiten haben können, das Leben ist wertvoller.

Ich entschuldige mich, dass wir die Eiserne-Kuppel entwickelt haben, welche die Raketen, deren Ziel es ist mich zu töten, mit grossem Erfolg abfängt und zerstört. Für diejenigen die Israel noch ein Apartheidstaat nennen, die Eiserne-Kuppel macht keinen Unterschied zwischen Juden, Christen oder Araber. Wir sind alle Ziele.

Ich entschuldige mich, dass unsere Regierung dafür gesorgt hat, dass wir mit Bunkern ausgestattet sind und wissen, wie viel Zeit wir brauchen, um in Deckung zu gehen.

Es tut mir leid, dass Hamas lieber Tunnels baut und Waffen reinschmuggelt, anstelle ihre Bürger zu schützen, weil sie die “Todesindustrie” (“death industry”, ihre Worte nicht von mir Googelt es nach) ist lukrativer als die Rettung von Leben.

Ich entschuldige mich, dass es Menschen gibt, die gerade jetzt in diesem Moment während ich schreibe, im Distelbusch liegen, sich unter verabscheuungswürdigen Mördern befinden, sich vor Scharfschützen, die auf jedem Haus-und Straßenecke auf sie lauern, decken müssen, damit keine Kinder und Unschuldige Palästinenser bei der Jagd auf Terroristen ums Leben kommen müssen, …während Sie jetzt bestimmt mit dem Hund spazieren gehen oder vielleicht ein Glas Wein geniessen.

Vor allem aber tut mir leid, dass dies Sie so sehr stört, dass Sie Ihre Frustration durch hasserfüllte Pressemitteilungen in den Medien gegen das jüdische Volk ausdrücken, welche zu physischen Angriffen gegen Mitglieder der jüdischen Gemeinde weltweit führt.

Bitte akzeptieren Sie meine bescheidene Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, die wir Sie verursacht haben.

Doron Schneider

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Doron Schneider - Newsletter aus Israel

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